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	<title>Geothermie - Bündnis 90/Die Grünen in Nauheim</title>
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	<description>Partei &#38; Fraktion - Heimat der Grünen Horde!</description>
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	<title>Geothermie - Bündnis 90/Die Grünen in Nauheim</title>
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	<item>
		<title>Geothermie Trebur: Bohrplatzführung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Apr 2016 12:13:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Geothermie]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerbeteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne]]></category>
		<category><![CDATA[Nauheim]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Geothermie-Projekt der ÜWG wird von Beginn an von uns aufmerksam begleitet. Bereits im Jahr 2010 haben wir eine öffentliche Informationsveranstaltung organisiert, in den Folgejahren die von der ÜWG GmbH [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.gruene-nauheim.de/geothermie-trebur-bohrplatzfuehrung/">Geothermie Trebur: Bohrplatzführung</a> first appeared on <a href="https://www.gruene-nauheim.de">Bündnis 90/Die Grünen in Nauheim</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Geothermie-Projekt der ÜWG wird von Beginn an von uns aufmerksam begleitet. Bereits im Jahr 2010 haben wir eine öffentliche Informationsveranstaltung organisiert, in den Folgejahren die von der ÜWG GmbH und der Stiftung Risiko Dialog ins Leben gerufene Bürgerforen besucht und uns die Geothermie Kraftwerke Landau und Insheim angesehen.</p>
<p>Michael Wagner-Straub ist Mitglied des Beirats und Gabi Killian nimmt an den Anliegerworkshops teil.</p>
<p>Im Rahmen der Anlieger-Workshops wurde von der ÜWG GmbH eine Bohrplatz-Führung angeboten, die am 18.04.16 stattfand. Diese Führung ist die erste, die die ÜWG anbietet. Weitere Führungen für die Teilnehmer der Anlieger-Workshops folgen. Darüber hinaus können sich auch interessierte Bürger*innen für eine Führung anmelden, die ca. 2x im Monat stattfinden soll.</p>
<p>Hier der Bericht von der ersten Bohrplatzführung am 18.04.16</p>
<p><em>Wie gewünscht erscheine ich um 17.30 Uhr mit angepasster Kleidung und Schuhen am Eingang zum Geothermie Bohrplatz. Ein freundlicher Mitarbeiter am Empfang stattet mich mit Helm, Warnweste und Besucherausweis aus und gibt mir die Sicherheitsanweisungen mit auf den Weg. Insgesamt sind wir ca. 20 Leute, die dann von den Mitarbeiter*innen der ÜWG und der Stiftung Risiko Dialog zunächst über den aktuellen Stand der Bohrungen ins Bild gesetzt werden. Die Bohrarbeiten liegen voll im Zeitplan. Man befindet sich in der 2. Bohrsektion, die bis auf eine Tiefe von 2000 Metern führt, die bald erreicht werden. (Alle Infos zur Bohrung: <a href="http://www.geothermie-trebur.de/projekt/realisierung/bohrarbeiten/" target="_blank">http://www.geothermie-trebur.de/projekt/realisierung/bohrarbeiten/</a> ) </em></p>
<p><em><a href="http://www.gruene-nauheim.de/wp-content/uploads/2016/04/IMG_12661.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="  wp-image-2542 alignleft" src="http://www.gruene-nauheim.de/wp-content/uploads/2016/04/IMG_12661-400x533.jpg" alt="IMG_1266" width="298" height="397" srcset="https://www.gruene-nauheim.de/wp-content/uploads/2016/04/IMG_12661-400x533.jpg 400w, https://www.gruene-nauheim.de/wp-content/uploads/2016/04/IMG_12661-800x1067.jpg 800w, https://www.gruene-nauheim.de/wp-content/uploads/2016/04/IMG_12661-113x150.jpg 113w, https://www.gruene-nauheim.de/wp-content/uploads/2016/04/IMG_12661.jpg 975w" sizes="(max-width: 298px) 100vw, 298px" /></a>Danach geht es auf den Bohrplatz. Die Baustelle ist gut organisiert und sehr aufgeräumt. Jetzt geht es vor allen Dingen um die technischen Einzelheiten. Ins Auge stechen die vielen, groß dimensionierten Stahlrohre, die auf ihren Einbau warten. Daneben liegen 3 Bohrkronen, die hier zum Einsatz kommen als Anschauungsobjekt. Art und Aufgaben der Bohrkronen werden hier erläutert. Zum Einsatz kommen auch Werkzeuge, die es erlauben, die Bohrung in einem gewissen Radius abzuwinkeln. Ein weiteres, unspektakuläres Rohr enthält eine hochtechnische Vorrichtung, die über Impulse ständig Informationen von unten nach oben transportiert.</em></p>
<p><em>Am beeindruckend hohen Bohrturm vorbei geht es zu den Spülpumpen. Diese sorgen für die Zirkulation der Spülflüssigkeit im Bohrloch. In den daneben liegenden Tanks befinden sich ca. 400 m³ Spülflüssigkeit. Diese dient zur Stabilisierung des Bohrlochs und um das Bohrgut nach oben zu befördern</em></p>
<p><em>Die Flüssigkeit wird immer wieder aufbereitet. Dazu wird mittels Schüttelsieben zuerst grobkörniges Material von der Flüssigkeit getrennt, aufgefangen und fachgerecht entsorgt. Eine Fachfirma entnimmt ständig Proben die katalogisiert und mit den erwarteten Ergebnissen verglichen werden. Feinkörniges Material wird dann über Zentrifugen von der Flüssigkeit getrennt. Die ÜWG GmbH setzt auch hier auf Transparenz, die benutzten Stoffe sind öffentlich verfügbar:</em></p>
<p><a href="http://www.geothermie-trebur.de/buergerdialog/forderungen-geothermie-beirat/risikobewertung-versicherung-und-haftung/" target="_blank"><em><u>http://www.geothermie-trebur.de/buergerdialog/forderungen-geothermie-beirat/risikobewertung-versicherung-und-haftung/</u></em></a></p>
<p><em>Hier werden auch alle Forderungen des Beirats samt Antworten gelistet.</em></p>
<p><em>Weiter hinten befindet sich das große Zwischenspeicherbecken. Hier soll das Thermalwasser aus den Pumptests aufgefangen werden. Nach Abschluss der Tests wird das Wasser wieder hinuntergeführt. Erst wenn diese Bohrung erfolgreich abgeschlossen wird, geht es an die 2. Bohrung.</em></p>
<p><em>Der innere Bohrplatz verfügt über eine eigene Entwässerung, so dass alle Stoffe sowie das Oberflächenwasser getrennt aufgefangen werden. Die Bohranlage läuft mit Strom, daneben stehen Diesel-Aggregate für den Strom-Ausfall bereit. Die Lautstärke direkt vor dem Bohrturm ist laut aber erträglich, im Baucontainer, wo die Schlussbesprechung stattfindet, hört man nur ein Summen. Dort werden von den Mitarbeitern der ÜWG GmbH alle (auch kritischen) Fragen offen und ausführlich beantwortet. Insgesamt habe ich ca. 2 Stunden auf der Anlage verbracht und kann jedem nur empfehlen an einer Führung über den Bohrplatz teilzunehmen, um sich auch selbst ein Bild von dieser gut organisierten Anlage zu machen.</em></p>
<p><em>Mit dieser größtmöglichen Transparenz wird eine hohe Akzeptanz des Geothermie Kraftwerks erzeugt.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Alle Infos zum Projekt und zum Risiko-Dialog:</em></p>
<p><em><a href="http://www.Geothermie-trebur.de" target="_blank"><u>www.Geothermie-trebur.de</u></a></em></p>
<p><em><a href="http://www.dialoggeo.de" target="_blank"><u>www.dialoggeo.de</u></a></em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Monitoring: seismisches Netz:</em></p>
<p><em><a href="http://www.hlnug.de/themen/geologie/erdbeben/aktuelle-ereignisse.html" target="_blank"><u>http://www.hlnug.de/themen/geologie/erdbeben/aktuelle-ereignisse.html</u></a></em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Erschütterungs-Messnetz:</em></p>
<p><em><a href="https://eg.dmt.de/IG/GG/GG.xml" target="_blank"><u>https://eg.dmt.de/IG/GG/GG.xml</u></a></em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Grundwasser-Messnetz:</em></p>
<p><em><a href="http://netview.ott.com/trebur/" target="_blank"><u>http://netview.ott.com/trebur/</u></a></em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Anmeldungen zur Bohrplatz Führung: per Email an Herrn Marc André Glöckner von der ÜWG GmbH</em></p>
<p><em><a href="#" data-unscramble="ed.gweu@renkceolg.cram"><u>marc.gloeckner@uewg.de</u></a></em></p>
<p style="text-align: right;"><em>Gabi Killian</em></p><p>The post <a href="https://www.gruene-nauheim.de/geothermie-trebur-bohrplatzfuehrung/">Geothermie Trebur: Bohrplatzführung</a> first appeared on <a href="https://www.gruene-nauheim.de">Bündnis 90/Die Grünen in Nauheim</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Aktuelle Diskussion &#8222;Geothermie&#8220;</title>
		<link>https://www.gruene-nauheim.de/akteuelle-diskussion-geothermie/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 May 2015 05:46:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Geothermie]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinde]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Nauheim]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Fraktion der Grünen ist in der vergangenen Woche auch zu einer Stellungnahme zum aktuellen Sachstand des Geothermiekraftwerks der ÜWG angefragt worden. Die Main-Spitze hat hierzu heute einen Artikel veröffentlicht, [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.gruene-nauheim.de/akteuelle-diskussion-geothermie/">Aktuelle Diskussion „Geothermie“</a> first appeared on <a href="https://www.gruene-nauheim.de">Bündnis 90/Die Grünen in Nauheim</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Fraktion der Grünen ist in der vergangenen Woche auch zu einer Stellungnahme zum aktuellen Sachstand des Geothermiekraftwerks der ÜWG angefragt worden. Die Main-Spitze hat hierzu heute einen Artikel veröffentlicht, den Link findet Ihr am Ende. Da naturgemäß solche Stellungnahmen nicht vollständig abgedruckt werden können, möchten wir an dieser Stelle die vollständige Stellungnahme veröffentlichen:</p>
<p><a href="http://www.gruene-nauheim.de/wp-content/uploads/2015/05/banner_planet_b.jpg"><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-2047" src="http://www.gruene-nauheim.de/wp-content/uploads/2015/05/banner_planet_b-540x370.jpg" alt="banner_planet_b" width="360" height="247" /></a><i></i></p>
<p><i>NAUHEIM. Die Fraktion der Grünen in Nauheim hat den Ablauf der Ereignisse, die letztlich zur Entscheidung geführt haben, den Geothermiestandort in Trebur zu wählen, von Anfang an konstruktiv, aber auch überaus kritisch begleitet. Bereits im März 2010 hat die Fraktion hierzu eine Veranstaltung gemeinsam mit der Überlandwerke Groß-Gerau GmbH (ÜWG) in Nauheim angeboten, an der sich zu diesem Zeitpunkt bereits viele Bürger beteiligt haben.</i></p>
<p><i>Wir begrüßen als Fraktion grundsätzlich jede Form von ökologisch und ökonomisch vertretbarer Energieerzeugung. Hierbei müssen alle Aspekte von der Erzeugung, über die direkten und indirekten Auswirkungen bis hin zu den Abfällen berücksichtigt werden. Schon alleine aus diesem Grund können mit einer weiteren Nutzung von Atomkraft diese Ziele nicht in Einklang gebracht werden. Einerseits wegen des Restrisikos im Betrieb, jedoch insbesondere auch da die Abfälle über Generationen hinweg verschlossen gelagert werden müssen und bis zum heutigen Tag keine Endlagerlösung in Sicht ist. Uns ist hierbei ein Energiemix aus vielen Erzeugungsarten wichtig, wobei aus unserer Sicht die Priorisierung in der dezentralen Erzeugung und Einspeisung liegen sollte.</i></p>
<p><i>Zum Geothermieprojekt möchten wir an dieser Stelle herausstellen, dass die ÜWG als Projektträgerin eine außerordentlich offene Informations- und Kommunikationsstrategie gewählt und von Projektbeginn an im Rahmen der Möglichkeiten die Bürger aktiv eingebunden hat. Die ÜWG hat hierbei in den vergangenen zwei Jahren umfangreiche Bürgerinformationsveranstaltun<wbr />gen durchgeführt, in der auch viele Fragen beantwortet wurden, die vor Kurzem auch von Nauheimer Bürgern gestellt wurden.</i></p>
<p><i>Hierzu fanden in Zusammenarbeit mit der Stiftung Risiko Dialog St. Gallen sechs sogenannte Bürgerdialoge statt, die sich verschiedenen Themenbereichen im Zusammenhang mit der Erkundung, der Probebohrung und schlussendlich mit dem Betrieb befassten. Zusätzlich hat die ÜWG einen Besuch bestehender Geothermiekraftwerke in Rheinland-Pfalz angeboten, an dem auch die Fraktion teilgenommen hat. Parallel hierzu wurde ein Beirat aus der Bürgerschaft gebildet, der Rahmenbedingungen für den Bau und Betrieb festgelegte. In der Abschlussveranstaltung am 27. November 2013 hat sich Detlef Höhne als Geschäftsführer der ÜWG klar und unmissverständlich zu den vom Beirat vorgegebenen Punkten bekannt und eine Umsetzung hierzu zugesagt.</i></p>
<p><i>Ein Knackpunkt hierbei war und ist das Thema Versicherungsschutz und Beweislastumkehr. Einerseits macht unsere Lage im Oberrheingraben den Standort überhaupt erst attraktiv für eine Geothermische Nutzung, andererseits liegt hier auch das größte Risiko. Durch den Eingriff in die äußeren Gesteinsschichten der Erde kann es zu Verwerfungen kommen, die letztlich zu (kleineren) Erdstößen führen können. Für die Bohrungen und den Probebetrieb ist es der ÜWG hierbei gelungen, ein Versicherungsunternehmen zu finden, welches das Risiko bis zu einer Deckungssumme von 10 Millionen Euro abdeckt und das seinerseits in der Pflicht stehen würde nachzuweisen, dass eventuelle Schäden nicht als Folge der Bohrungen entstanden sind (Beweislastumkehr).</i></p>
<p><i>Doch auch nach Abschluss der Bohrungen und des Probebetriebs werden wir als Grüne-Fraktion den Projektfortschritt weiter kritisch verfolgen und auf die Einhaltung der vom Beirat vorgegebenen Rahmenbedingungen achten. Für uns sind jegliche negativen Auswirkungen, die sich aus dem Kraftwerksbetrieb ergeben könnten, immer zu hinterfragen und gegebenenfalls auch als Abbruchkriterium zu betrachten. Ein solcher Kraftwerksbetrieb kann immer nur in guter Nachbarschaft funktionieren und hierbei hat insbesondere die ÜWG die Verpflichtung, für die notwendigen Rahmenbedingungen zu sorgen und auf einen reibungslosen Betrieb zu achten.</i></p>
<p>Weitere Informationen zum Thema findet Ihr z.B. hier:</p>
<p>http:​//www.​gruene-nauheim.​de/?cat=​7​ &#8211;&gt; Link bitte im Browser einfügen, WordPress lässt hier leider keine Verlinkung zu. Wir arbeiten an dem Problem</p>
<p><a href="http://www.main-spitze.de/lokales/nauheim/geothermie-projekt-rueckt-immer-staerker-ins-bewusstsein-der-bevoelkerung-von-nauheim-und-trebur_15295816.htm" target="_blank">Aktueller Artikel in der Main-Spitze </a></p>
<p><a href="http://www.geothermie-trebur.de/" target="_blank">Geothermie-Informationsseite der ÜWG</a></p>
<p>Auch ein Besuch im GEOlife-Informationszentrum der ÜWG in der Darmstädter Straße in Groß-Gerau ist sicher lohnenswert.</p>
<p>Bei weiteren Fragen oder Anregungen zu diesem oder auch anderen Themen könnt Ihr uns auch direkt ansprechen: fraktion@gruene-nauheim.de</p><p>The post <a href="https://www.gruene-nauheim.de/akteuelle-diskussion-geothermie/">Aktuelle Diskussion „Geothermie“</a> first appeared on <a href="https://www.gruene-nauheim.de">Bündnis 90/Die Grünen in Nauheim</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Abschluss-Veranstaltung Dialoggeo am 27.11.13</title>
		<link>https://www.gruene-nauheim.de/abschluss-veranstaltung-dialoggeo-am-27-11-13/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Nov 2013 19:38:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Geothermie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Glaubt man den Worten vom Geschäftsführer der Überlandwerk Groß-Gerau GmmÜWG, Detlev Höhne, so ist es der Schnelligkeit eines Grundstücksbesitzers zu verdanken, dass das Geothermie-Kraftwerk auf Treburer Gemarkung errichtet werden soll. [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.gruene-nauheim.de/abschluss-veranstaltung-dialoggeo-am-27-11-13/">Abschluss-Veranstaltung Dialoggeo am 27.11.13</a> first appeared on <a href="https://www.gruene-nauheim.de">Bündnis 90/Die Grünen in Nauheim</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Glaubt man den Worten vom Geschäftsführer der Überlandwerk Groß-Gerau GmmÜWG, Detlev Höhne, so ist es der Schnelligkeit eines Grundstücksbesitzers zu verdanken, dass das Geothermie-Kraftwerk auf Treburer Gemarkung errichtet werden soll. Der ausgemachte Standort zwischen Trebur und Nauheim erfülle alle Vorgaben des Beirats und so wurden Verhandlungen über den Kauf von entsprechenden Grundstücken auf Nauheimer und Treburer Gemarkung geführt. „Der Besitzer des Treburer Grundstücks hat einfach schneller verkauft“, ließ Hr. Höhne in der Veranstaltung verlautbaren. Leider ging Nauheim damit ein enormer Standortvorteil sozusagen um Haaresbreite verloren.</p>
<p>Die Veranstaltung am 27.11.2013 in der Dornheimer Riedhalle war der vorläufige Schlusspunkt der Informationsreihe zum Geothermie-Projekt der ÜWG Groß-Gerau.  Die Riedhalle war eine Alternativlösung, da der ursprüngliche vorgesehene Veranstaltungsort (Stadthalle Groß-Gerau) aufgrund einer Doppelbuchung nicht verfügbar war.</p>
<p>Bereits am Morgen war der geplante Standort für das Geothermie-Kraftwerk in den Medien bekanntgegeben worden &#8211; entsprechend viele Bürgerinnen und Bürger hatten sich dann am frühen Abend eingefunden. Trotz der Tatsache, dass das ÜWG seit über einem Jahr sehr offen über das Projekt informierte, wusste der Geschäftsführer  Detlev Höhne „wenn der Standort bekannt ist, wird es schwerer“.</p>
<p>Nach einem „forsa“ Umfrage Ergebnis befürwortet eine Mehrheit von 54% der Befragten den Bau des Kraftwerks. Das bezweifelten einige Zuhörer. Ihre Kritik: die Umfrage sei nicht repräsentativ &#8211; zu wenige Anwohner (rund 1000 Personen über 18 Jahre kreisweit) seien befragt worden.</p>
<p>Die Einwände wurden ernst genommen &#8211; nur zur Durchführung der Umfrage selbst konnte keiner der Protagonisten Auskunft geben, da das in der Hand von „forsa“ liegt. Um das Umfrage-Ergebnis transparenter zu machen wurde kurzerhand eine weitere Informationsveranstaltung mit „forsa“ Mitarbeitern zugesichert.</p>
<p>Von der (aus dem Beirat ausgetretenen) Bürger-Initiative Wallerstädten kam die Forderung nach einer weiteren Informationsveranstaltung, die in der betroffenen Gemeinde stattfinden sollte. Auch diesem Wunsch will Herr Höhne mit Veranstaltungen in Trebur, Nauheim und Groß-Gerau nachkommen.</p>
<p>Auf den wirklichen Knackpunkt wies Detlev Höhne aber dann selbst hin. Die vom Beirat geforderte Umkehr der Beweislast im Schadensfall ist für ihn ein noch nicht gelöster Punkt an dem es zu arbeiten gilt. Sollte er eine solche Vereinbarung mit einer Versicherungsgesellschaft abschließen können, wäre das ein einmaliger Vorgang. Er könne die Sorgen der Anwohner verstehen, schließlich sei auch er Hausbesitzer.</p>
<p>Höhne sei wie vor zuversichtlich, alle 31 Forderungen des Beirates auch erfüllen zu können.</p>
<p>Abschließend warb er noch mal überzeugend für das Geothermie-Projekt. „Wir wollen der Region einen Vorteil verschaffen, indem wir eine am Prinzip der Nachhaltigkeit ausgerichtete Energieversorgung aufbauen!“</p>
<p>Wir wünschen uns, von diesem Standortvorteil auch profitieren zu können, auch wenn wir uns jetzt nicht „Geothermie-Gemeinde Nauheim“ nennen können.</p>
<p>&nbsp;</p><p>The post <a href="https://www.gruene-nauheim.de/abschluss-veranstaltung-dialoggeo-am-27-11-13/">Abschluss-Veranstaltung Dialoggeo am 27.11.13</a> first appeared on <a href="https://www.gruene-nauheim.de">Bündnis 90/Die Grünen in Nauheim</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Schlussforum Bürgerforum „Dialoggeo“ zur Geothermie</title>
		<link>https://www.gruene-nauheim.de/schlussforum-burgerforum-dialoggeo-zur-geothermie/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 May 2013 09:46:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Geothermie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit der Installation eines Bürgerforums lange bevor überhaupt eine Baugenehmigung beantragt wird, setzte das ÜWG einen völlig neuen Maßstab zur Bürgerbeteiligung im Kreis Groß-Gerau. Insgesamt 6 Foren und eine Reise [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.gruene-nauheim.de/schlussforum-burgerforum-dialoggeo-zur-geothermie/">Schlussforum Bürgerforum „Dialoggeo“ zur Geothermie</a> first appeared on <a href="https://www.gruene-nauheim.de">Bündnis 90/Die Grünen in Nauheim</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit der Installation eines Bürgerforums lange bevor überhaupt eine Baugenehmigung beantragt wird, setzte das ÜWG einen völlig neuen Maßstab zur Bürgerbeteiligung im Kreis Groß-Gerau.</p>
<p><b>Insgesamt 6 Foren und eine Reise</b></p>
<p>In bisher fünf öffentlichen Foren von November 2012 bis März 2013 konnten sich interessierte BürgerInnen über die Bedeutung, den Umgang mit den Risiken und den Chancen der Geothermie informieren und dazu Fragen stellen. In einem Forum wurden unter anderem Betroffene eingeladen, um aus positiven und negativen Folgen der Geothermie zu lernen. Wer wollte, konnte darüber hinaus noch die bestehenden Geothermie-Kraftwerke in Landau und Insheim im Rahmen einer von DialoGGeo organisierten Fahrt besichtigen.</p>
<p>War der Andrang bei der ersten Veranstaltung noch enorm, so ließen die Besucherzahlen bei den folgenden Veranstaltungen doch stark nach, bis zum Schluss die Ränge bestenfalls noch zur Hälfte belegt waren.</p>
<p>Am 07.05.13 fand nun mit dem Schlussforum die sechste und vorerst letzte Veranstaltung des  Bürgerdialogs DialoGGeo statt.</p>
<p><strong>Nauheimer Beteiligung</strong></p>
<p>Vertreter von Bündnis 90/Die Grünen in Nauheim begleiteten, auch wegen der Bedeutung der Geothermie für die Gemeinde Nauheim, das Projekt – als einzige der Nauheimer Parteien – von Anfang an. Wir waren bei jeder der Veranstaltungen mit Teilnehmern vertreten und nahmen auch an der Exkursion zu den Geothermie-Kraftwerken in Landau und Insheim teil, um uns umfassend über die Chancen und Risiken eines Geothermie-Kraftwerks informieren zu können.</p>
<p>Bereits im März 2010 lud das wir in Nauheim zu einer gut besuchten Info-Veranstaltung zum Geothermie-Projekt des ÜWG Groß-Gerau ins historische Rathaus nach Nauheim. (nachzulesen <a title="hier" href="http://www.gruene-nauheim.de/?cat=7" target="_blank">hier</a>)</p>
<p>Erfreulich ist aus unserer Sicht der Besuch von Bürgermeister Jan Fischer zur Abschlussveranstaltung.</p>
<p>Begleitet wurde das Bürgerforum durch einen ehrenamtlich arbeitenden Beirat, der aus Vertretern verschiedener Interessensgruppen und auch Privatpersonen besteht. Dazu gehören unter anderem Vertreter des BUND, der NABU, der Gemeinden Nauheim, Trebur, der Stadt Rüsselsheim und der Kreisstadt Groß-Gerau, verschiedener Bürgerinitiativen, der evangelischen Kirche Hessen und Nassau, Wirtschaftsförderung Kreis Groß-Gerau, Wirtschaftsrat, Bauernverband Trebur, AG Grundwasser Hessisches Ried und Privatpersonen.</p>
<p>Für die Gemeinde Nauheim ist der Erste Beigeordnete Michael Wagner-Straub aktiv. Als weiterer Vertreter Nauheims ist Jörg Herrmann als Privatpersonen im Beirat beteiligt.</p>
<p>Aufgrund der Komplexität des Themas hat sich der Beirat in vier Arbeitsgruppen aufgeteilt:</p>
<ul>
<li>Natur-, Umwelt- und Flächenschutz (A)</li>
<li>Nutzenoptimierung, Wertschöpfung und Wirtschaftlichkeit (B)</li>
<li>Risikobewertung, Versicherung und Haftung (C)</li>
<li>Information und Kommunikation (D)</li>
</ul>
<p>Protokolle und Informationen zu den Bürgerforen und Beirat finden Sie im Netz unter: <a href="http://www.dialoggeo.de/">www.dialoggeo.de</a></p>
<p><strong>Schlussforum und Forderungskatalog</strong></p>
<p>Das Schlussforum stand im Zeichen des Abschlussberichtes des Beirats und dessen Forderungen an die ÜWG, die von Natur- und Artenschutz über verkehrs- und sicherheitstechnische Regelungen, Gutachten und Monitoring, Verfahrensregelungen im Schadensfall bis zu einer Bürgerbefragung und Anliegerworkshops reichen.</p>
<p>(Schlussbericht  und Forderungskatalog unter <a href="http://www.dialoggeo.de/">www.dialoggeo.de</a> als Download)</p>
<p>Ein sichtlich entspannter Hanns-Detlev Höhne, kaufmännischer Geschäftsführer nahm zu dem Forderungskatalog Stellung. Mit dem überwiegenden Teil der Forderungen stimme er voll und ganz überein, nur bei einigen Punkten herrsche noch Klärungsbedarf. Mit einer Art „Ampel“ arbeitete er den Forderungskatalog des Beirats in seinem Statement ab. Konsens herrscht bei den Belangen des Natur-, Arten- und Wasserschutzes, ebenfalls die der Bürgerbeteiligung im Rahmen einer Befragung und Anlieger-Workshops. Gesprächsbedarf gibt es noch über die zur  Regelung von Schadensfällen ohne Beweissicherungsverfahren unter Zuhilfenahme einer Versicherung da derzeit noch keine verlässliche Zusage einer Versicherungsgesellschaft vorliege. Dies soll aber bald umgesetzt werden.</p>
<p>Die Forderung nach einem Treuhandfonds für die unbürokratische Abwicklung von „Bagatellschäden“ ist grundsätzlich unstrittig, nur über dessen Höhe muss noch ein Konsens gefunden werden.</p>
<p>Weitere wichtige Punkte, bei denen noch Diskussionsbedarf besteht, sind die Lärmbelastung und die Grenzwerte für die induzierte Seismizität. Der Beirat fordert eine Lärmimmission von mindestens 6 dB(A) unterhalb der gesetzlichen Richtlinien. Der potentielle Betreiber kann hier nur eine Zusage geben, dass alle erforderlichen Maßnahmen getroffen werden, um unterhalb der gesetzlichen Vorgabe zu bleiben.</p>
<p>Auch zur Höhe der Grenzwerte der Seismizität, die eine Abschaltung des Kraftwerkes nach sich zöge, bzw. eine Realisierung nicht möglich machen würden, herrscht noch Klärungsbedarf, da es im Vorfeld des Projektes noch keine festgelegten Grenzwerte gibt.</p>
<p>Die strittigen Punkte könnten seiner Einschätzung nach aber zur Zufriedenheit aller Beteiligten gelöst werden.</p>
<p>Gerade weil im Rahmen des Bürgerforums DialoGGeo auch die Kritiker der Geothermie zu Wort kamen, konnte man spüren dass die Akzeptanz der an den Foren teilnehmende Bevölkerung im Kreis Groß-Gerau überwiegt. Im Rahmen der Standortentscheidung werden dann auch die konkret betroffenen BürgerInnen eingebunden werden, so dass auch hier erkennbar ist, dass die ÜWG spürbar um eine möglichst umfassende Akzeptanz bemüht ist.</p>
<p>Die nicht auszuschließenden Risiken, wie z.B. induzierte Seismizität und dadurch eventuell entstehende Schäden an Gebäuden bzw. deren versicherungsrechtliche Regelungen versteht auch der potentielle Betreiber und versucht mit dem eingeschlagenen Weg für verschiedene für alle tragbare Lösungen zu finden.</p>
<p><strong>Im Wort</strong></p>
<p>Herr Höhne steht im Wort: „<b><i>Kein Kraftwerksbau ohne Akzeptanz in der Bevölkerung!“</i></b></p>
<p>Und gestern klang es sehr überzeugend.</p><p>The post <a href="https://www.gruene-nauheim.de/schlussforum-burgerforum-dialoggeo-zur-geothermie/">Schlussforum Bürgerforum „Dialoggeo“ zur Geothermie</a> first appeared on <a href="https://www.gruene-nauheim.de">Bündnis 90/Die Grünen in Nauheim</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Besichtigung der Geothermiekraftwerke Landau und Insheim</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Feb 2013 04:54:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Geothermie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Rahmen des Bürgerforums Dialoggeo zum Geothermieprojekt Groß-Gerau lud die Stiftung Risiko Dialog zur Besichtigung der Geothermiekraftwerke in Landau und Insheim in der Pfalz. Rund 80 interessierte BürgerInnen aus dem [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen des Bürgerforums Dialoggeo zum Geothermieprojekt Groß-Gerau lud die Stiftung Risiko Dialog zur Besichtigung der Geothermiekraftwerke in Landau und Insheim in der Pfalz. Rund 80 interessierte BürgerInnen aus dem Raum Groß-Gerau  nahmen  die Möglichkeit wahr, sich vor Ort zu informieren, darunter auch vier Vertreter der Fraktion Bündnis90/Die Grünen in Nauheim.</p>
<p>Nach den Foren zu Grundlagen und Risiken der Geothermie war die Ortsbesichtigung  eine gute Gelegenheit um einen Eindruck von der Technik , Größe und Lautstärke der Anlagen zu verschaffen.</p>
<p>Den einleitenden Vortrag des Geschäftsführers Hr. Lerch des Geothermiekraftwerks Landau stellen wir an dieser Stelle zur Verfügung (Wir bitten die Tonqualität zu entschuldigen):</p>
<p>[youtube qCC3XIgNeMQ]<br />
[youtube aKgguV3ldLg]</p>
<p>Der Standort des Geothermiekraftwerks Landau (Homepage: <a href="http://www.geox-gmbh.de/">www.geox-gmbh.de</a>) befindet sich in einer als zum Erstellungszeitpunkt als Industriegebiet ausgewiesenen Fläche, was man der Anlage auch ansieht und vor allem auch anhört. Da die Anforderungen an den  Lärmschutz in Industriegebieten deutlich niedriger sind, gibt es nur wenige Schallschutzmaßnahmen.</p>
<p>Kernstück der Anlage sind die Förder- und Injektionsbohrung, die bis in eine Tiefe von ca. 3 KM reichen. An der Oberfläche sind davon nur relativ unspektakuläre Verrohrungen zu sehen, dahinter die Förderpumpe. Dominiert wird die Anlage von der großen Kühlanlage, die sich erhöht auf einer Stahlkonstruktion befindet.  Eine angeschlossene Halle beinhaltet die Technik der Anlage, die mannlos betrieben wird. In Landau wird Strom erzeugt sowie die Restwärme zur Fernwärmeversorgung genutzt. Für die kommende Landesgartenschau in Landau wird die Anlange in den kommenden Monaten schallschutztechnisch und optisch nachgerüstet,  um den strengeren Anforderungen an den Lärmschutz gerecht zu werden. Das angrenzende Gelände der Landesgartenschau soll im Nachgang zu einer Wohnanlage umgewidmet werden.</p>
<p>Des Weiteren wird in den nächsten Monaten eine zusätzliche Injektionsbohrung erfolgen. Die Ursache hierfür sind induzierte Erdbeben, die durch das Verpressen des Thermalwassers zurück in den Boden auftraten. Da dieses mit großem Druck geschah, soll eine weitere Bohrung diesem Druck auf 2 Bohrungen verteilen. Derzeit läuft das Kraftwerk nur mit eingeschränkter Leistung. Die seismische Aktivität rund um das Kraftwerk wird durch ein Sensornetzwerk überwacht.</p>
<p>Das Geothermiekraftwerk Insheim ist in der Entwicklung der Geothermie schon ein gutes Stück weiter und wurde ausgehend von den Erfahrungen von Landau in verbesserter Form erschlossen und gebaut. Homepage des Kraftwerks Insheim: <a href="http://www.pfalzwerke-geofuture.de/">www.pfalzwerke-geofuture.de</a>. Das Kraftwerk wurde im vergangenen November in Betrieb genommen und wird derzeit stufenweise hochgefahren. Leider war es zum Besichtigungszeitpunkt aufgrund eines Schadens an der Förderpumpe außer Betrieb, so dass man sich kein Bild von der Lärmemission machen konnte. Nach Angabe des Geschäftsführers gelten die strengeren Lärmschutzanforderungen eines Wohngebietes (max. 35 dB(A) Nachts) und diese würden auch eingehalten.  Das Kraftwerk verfügt über eine Lärmschutzwand in Richtung Wohnbebauung.</p>
<p>Erfahrungen, die man mit dem Kraftwerk in Landau gemacht hat, wurden in Insheim umgesetzt. Die Injektionsbohrung wurde mit einem zweiten Seitenarm versehen, um von vornherein mit zwei Injektionsbohrungen Problemen mit zu großen Einpressdruck vorzubeugen.</p>
<p>Ein Messnetz überwacht die oberflächennnahen Erderschütterungen und passt bei Bedarf die Leistung des Kraftwerks an. Derzeit wird nur Strom produziert, da sich kein geeigneter Abnehmern für Fernwärme in der Nähe befindet. Auch in Insheim dominiert die Kühlanlage das Kraftwerk. Die Stahlunterkonstruktion ist jedoch ein Stück in den Erdboden versenkt, so dass die Konstruktion nicht ganz so wuchtig wirkt. Die restliche Technik ist in einer Halle untergebracht.</p>
<p>Optisch wirkt die Anlage sehr viel moderner als die in Landau und fügt sich ganz gut in die Landschaft ein. In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich eine kleine Kläranlage und eine Kleingartenanlage. Zwischen Ortsgebiet und Kraftwerk befindet sich eine Bahnstrecke, das Kraftwerk selber steht direkt an der Autobahn.</p>
<p>Wir werden zu späterem Zeitpunkt noch Bilder nachreichen und in der Galerie zur Verfügung stellen.</p><p>The post <a href="https://www.gruene-nauheim.de/besichtigung-der-geothermiekraftwerke-landau-und-insheim/">Besichtigung der Geothermiekraftwerke Landau und Insheim</a> first appeared on <a href="https://www.gruene-nauheim.de">Bündnis 90/Die Grünen in Nauheim</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>2. Bürgerforum zum Geothermie Projekt der ÜWG</title>
		<link>https://www.gruene-nauheim.de/2-burgerforum-zum-geothermie-projekt-der-uwg/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Feb 2013 20:36:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Geothermie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bei der gut besuchten Veranstaltung zeigten sich die Bürger vor allen Dingen besorgt über die eventuell auftretenden seismischen Ereignisse im Rahmen der Geothermie, sowie den Umgang mit den daraus eventuell [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.gruene-nauheim.de/2-burgerforum-zum-geothermie-projekt-der-uwg/">2. Bürgerforum zum Geothermie Projekt der ÜWG</a> first appeared on <a href="https://www.gruene-nauheim.de">Bündnis 90/Die Grünen in Nauheim</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der gut besuchten Veranstaltung zeigten sich die Bürger vor allen Dingen besorgt über die eventuell auftretenden seismischen Ereignisse im Rahmen der Geothermie, sowie den Umgang mit den daraus eventuell entstehenden Schäden.</p>
<p>Der Seismologe und Fachgutachter der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe, Prof. Dr. Christian Bönnemann, erläuterte in seinem Fachvortrag, wie und warum Erdbeben entstehen können und wie sie sich unterscheiden. Als Mitglied der Expertenkommission, die die Erdbeben in Landau untersuchte, legte er die Voraussetzungen für die Erschließung und den Betrieb der geothermischen Anlage im Raum Groß-Gerau dar.</p>
<p>Lehren, die aus dem Geothermieprojekt in Landau gezogen wurden, sollen hier verbindlich umgesetzt werden. Besonders erwähnenswert ist hierbei das SiMon-Projekt. Dies ist das umfassende seismische Monitoring im Vorfeld eines Geothermie Projektes, sowie die Errichtung eines seismologischen Beobachtungsnetzes, das unter anderem das Hypozentrum eines eventuellen Erdbebens bestimmen kann. Das SiMon-Projekt kann unter folgender Web-Adresse aufgerufen werden: <a title="www.simon.hlug.de" href="www.simon.hlug.de" target="_blank">www.simon.hlug.de</a>. Die komplette Präsentation von Hr. Bönnemann finden Sie, ebenso wie alle anderen Präsentationen, unter <a title="www.dialoggeo.de/Medien/" href="www.dialoggeo.de/Medien/" target="_blank">www.dialoggeo.de/Medien/</a></p>
<p>Dr. Christian Lerch, Geschäftsführer der Geothermiekraftwerke in Landau referierte über die dortigen Erfahrungen im Umgang mit Gefahrstoffen, der Lärmemission sowie der Mikroseismizität. Dabei zeigte er sich durchaus lernfähig. blieb aber mit seiner Präsentation an der Oberfläche. Verwendete Gefahrstoffe wie das Arbeitsmedium Iso-Pentan wurden benannt, die sich in Umlauf befindende Menge blieb aber unbekannt.<br />
Die Analyse der Wasserdampf-Emissionen (laut SGS TÜV unbedenklich) wurde im Publikum kontrovers gesehen. Die Lärmemission wurde angeschnitten, eine verbindliche Zahl wurde allerdings auch hier nicht benannt. Man bewege sich im Rahmen der Lärmschutzverordnung. Gerade für die vom Fluglärm betroffenen Bürger des Kreises Groß-Gerau ist diese Aussage als zutiefst unbefriedigend zu werten.</p>
<p>Zur Lösung und Reduzierung der aufgetretenen Erdbeben wird in Landau eine Entlastungsbohrung angestrebt, also eine 2. Reinjektions-Bohrung, um den Druck auf zwei Stellen zu verteilen.</p>
<p>Die Vertreter des ÜWG Groß-Gerau schließlich präsentierten ihr Konzept zum Umgang mit den Risiken der Geothermie hier im Kreis Groß-Gerau. Ziel sei ein möglichst risikoloser Betrieb des Geothermie-Kraftwerks. Themen hier: Seismizität, Dampfentwicklung, Grundwasserschutz, Gefahrstoffe, Radioaktivität (Radon in der Bodenluft, Radioaktivität durch Ablagerungen) und Lärm. Auch hier wurden die Risiken benannt &#8211; im Maßnahmenkatalog aber eher verharmlost. Hier wäre ein kritischer Gegenpart wünschenswert, denn es gibt durchaus kontroverse Positionen zur Radonbelastung in der Bodenluft, zur Analyse des Thermaldampfs und zur Lärmproblematik.</p>
<p>Janusch Hamann, Leiter Referat Recht der ÜWG, präsentierte das Schadensregulierungskonzept der ÜWG. Kritisch gesehen wurde im Publikum die Beweislast, die zunächst beim Geschädigten liegt. Es wird keine flächendeckende Bestandsaufnahme des Ist-Zustandes geben, daher könnte sich im Schadensfall die Regulierung aufwändig und teuer gestalten da Sachverständige beauftragt werden müssen. Obwohl das vorgestellte Konzept schlüssig scheint, gab es Kritik insbesondere von einem Betroffenen aus der Region Landau über den Umgang mit entstandenen Schäden und deren Regulierung.</p>
<p>Eine weitere Veranstaltung zu den Risiken der Geothermie, bei der auch ein Forum für Kritiker und Betroffene von Geothermie-Projekten installiert wird, scheint wünschenswert. Im Vorfeld der Veranstaltung wurde bekannt, dass der Vorsitzende des Bundesverbandes gegen die tiefe Geothermie, Hr. Müller zwar für ein Referat eingeladen war, diesem aber nur 5 Minuten Redezeit zugestanden wurden, woraufhin dieser ablehnte.</p>
<p>Aus dem Beirat wurde beschlossen, keinen Konflikt in das Podium zu tragen und es wurde letztlich von der Stiftung Risiko Dialog der Kompromissvorschlag (Redebeitrag von 5 Minuten) unterbreitet. Für die Besucher wäre ein kontroverser Standpunkt, der auch ausführlich dargelegt werden kann, sicherlich jedoch auch interessant und wichtig für die Meinungsbildung gewesen. Von daher blieb diese Veranstaltung unvollständig und für viele unbefriedigend.</p>
<p>Alle Infos zum Bürgerforum: <a title="www.dialoggeo.de" href="www.dialoggeo.de" target="_blank">www.dialoggeo.de</a></p>
<p>Vertreter der Fraktion der Grünen in Nauheim werden am 16.02.13 die Geothermie-Kraftwerke in Landau und Insheim besichtigen um sich vor Ort weiter über die  Geothermie zu informieren.</p><p>The post <a href="https://www.gruene-nauheim.de/2-burgerforum-zum-geothermie-projekt-der-uwg/">2. Bürgerforum zum Geothermie Projekt der ÜWG</a> first appeared on <a href="https://www.gruene-nauheim.de">Bündnis 90/Die Grünen in Nauheim</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>ÜWG: Bürgerdialog Geothermie &#8222;DialoGGeo&#8220;</title>
		<link>https://www.gruene-nauheim.de/uwg-burgerdialog-geothermie-dialoggeo/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Jan 2013 20:14:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Geothermie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Überlandwerk Groß-Gerau GmbH (ÜWG) und die Stiftung Risiko Dialog St. Gallen veranstalten im Frühjahr vier öffentliche Bürgerforen, an denen die Bevölkerung mit unabhängigen Fachleuten und der ÜWG über Chancen [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.gruene-nauheim.de/uwg-burgerdialog-geothermie-dialoggeo/">ÜWG: Bürgerdialog Geothermie „DialoGGeo“</a> first appeared on <a href="https://www.gruene-nauheim.de">Bündnis 90/Die Grünen in Nauheim</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Überlandwerk Groß-Gerau GmbH (ÜWG) und die Stiftung Risiko Dialog St. Gallen veranstalten im Frühjahr <strong>vier öffentliche Bürgerforen</strong>, an denen die Bevölkerung mit unabhängigen Fachleuten und der ÜWG über Chancen und Risiken des Projekts und der Eignungsgebiete diskutieren kann. <strong>Alle BürgerInnen </strong>sind eingeladen an diesen Veranstaltungen in der Stadthalle Gr0ß-Gerau teilzunehmen.</p>
<p>Die Veranstaltungstermine behandeln folgende Themenschwerpunkte:</p>
<p>Donnerstag, 17. Januar 2013, 18:30h: <strong>Erdwärme in Groß-Gerau &#8211; Was bedeutet das für die Bevölkerung</strong></p>
<p>Dienstag, 5. Februar 2013, 18:30h: <strong>Der Umgang mit den Risiken der Geothermie</strong></p>
<p>Montag, 18. Februar 2013, 18:30h: <strong>Die Chancen der Geothermie</strong></p>
<p>Mittwoch, 6. März 2013, 18:30h: <strong>Schlussforum (voraussichtlicher Termin)</strong></p><p>The post <a href="https://www.gruene-nauheim.de/uwg-burgerdialog-geothermie-dialoggeo/">ÜWG: Bürgerdialog Geothermie „DialoGGeo“</a> first appeared on <a href="https://www.gruene-nauheim.de">Bündnis 90/Die Grünen in Nauheim</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Wird Nauheim zum Geothermie-Standort?</title>
		<link>https://www.gruene-nauheim.de/wird-nauheim-zum-geothermie-standort/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Jul 2011 04:00:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Geothermie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Aus aktuellem Anlaß vor Beginn der zweiten Messrunde holen wir noch einmal unseren Artikel vom 14. Januar 2010 nach oben. Achtung es sind noch die alten Informationen. Wir werden in [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.gruene-nauheim.de/wird-nauheim-zum-geothermie-standort/">Wird Nauheim zum Geothermie-Standort?</a> first appeared on <a href="https://www.gruene-nauheim.de">Bündnis 90/Die Grünen in Nauheim</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Aus aktuellem Anlaß vor Beginn der zweiten Messrunde holen wir noch einmal unseren Artikel vom 14. Januar 2010 nach oben. Achtung es sind noch die alten Informationen. Wir werden in den kommenden Wochen neu Informationen zusammentragen:</strong></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;">Wie diversen Pressemeldungen, unter anderem bei <a href="http://www.echo-online.de/nachrichten/hessenundrhein-main/art175,547399">Echo-Online</a> oder auch beim <a href="http://www.geothermie.de/news-anzeigen/2010/01/13/erdwarmekraftwerk-fur-gross-gerau.html">Bundesverband Geothermie e.V.</a>, und auch einem Bericht in der Tagesschau am Dienstag zu entnehmen war und ist rückt im Kreis Groß-Gerau die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Geothermie">Geothermie</a> in den Fokus des öffentlichen Interesses. Das <a href="http://www.uewg.de">Überlandwerk Groß-Gerau (ÜWG)</a> plant bereits seit 2008 die Errichtung eines <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Geothermie">Geothermie</a>-Kraftwerks in einem 340 km² großen Erlaubnisfeld (zwischen Wiesbaden, Mörfelden-Waldorf und Darmstadt). Innerhalb dieses Erlaubnisfeldes befindet sich auch die <a href="http://www.nauheim.de">Gemeinde Nauheim</a> und zählt somit zu möglichen Standorten für dieses Projekt. Im Frühjahr 2010 wird die <a href="http://www.uewg.de">ÜWG</a> innerhalb des Erlaubnisgebiets seismische Untersuchungen starten und mögliche Standorte erkunden.<br />
</span></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;">Wir möchten versuchen die konkreten Auswirkungen dieses Vorstoßes hier ideologiefrei zusammenzufassen. D.h. wir werden versuchen, sowohl positive, als auch negative Aspekte hier darzustellen. Vielen Bürgerinnen und Bürgern Nauheims ist sicherlich eines der unrühmlichen Beispiele <em>&#8222;gescheiterter&#8220;</em> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Geothermie">Geothermie</a>-Projekte im <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,589944,00.html">südbadischen Staufen</a> oder auch vor dem <a href="http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/indexhessen34938.jsp?rubrik=36082&amp;key=standard_document_38272705">hessischen Finanzamt in Wiesbaden</a> in Erinnerung. Bei beiden Beispielen ist aber festzuhalten, dass es sich um bodennahe <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Geothermie">Geothermie</a> handelt, die in eine Tiefe von ca. 140 m reicht. Beim Kraftwerksprojekt der <a href="http://www.uewg.de">ÜWG</a> handelt es sich im Gegensatz hierzu um eine &#8222;Tiefbohrung&#8220; mit einer Tiefe von 3.000 m. Es soll hier versucht werden Hintergründe zu dem Projekt der </span><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;"><a href="http://www.uewg.de/">ÜWG</a></span><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;"> zu sammeln und alle Interessierten konkrete Informationen hierzu an die Hand zu geben.<br />
</span></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;">Wir haben hierzu einen Fragenkatalog zusammengestellt, denn wir nach und nach auch noch erweitern wollen:<br />
</span></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;"><strong>Hat die Gemeinde Nauheim Interesse an einem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Geothermie">Geothermie</a>-Kraftwerk?<br />
</strong></span></p>
<ul>
<li><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;">Unseres Wissens gibt bisher es keine offizielle Bekundung seitens der Gemeinde oder des Gemeindevorstandes einen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Geothermie">Geothermie</a>-Standort in Nauheim haben zu wollen. Es ist allerdings bekannt, dass Einzelpersonen der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Geothermie">Geothermie</a> durchaus aufgeschlossen gegenüberstehen. Genauso gibt es allerdings auch Mitglieder, die die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Geothermie">Geothermie</a> eher negativ sehen.<br />
</span></li>
<li><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;">Bei einem Projektvolumen von 35 Mio.-€ dürfte seitens der Gemeinde allerdings durchaus ein finanzielles Interesse bestehen Standort für solch ein Projekt zu sein.<br />
</span></li>
</ul>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;"><strong>Drohen in der Gemeinde Schäden durch die Voruntersuchungen?<br />
</strong></span></p>
<ul>
<li><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;">Aus heutiger Sicht: Nein. Zumindest keine größeren Schäden, die ähnliche Schadensbilder hervorrufen, wie in z.B. Staufen oder Wiesbaden zu sehen. Die Untersuchungen, die jetzt kommen, werden mit dem vibro-seismischen Verfahren durchgeführt. Hierbei erzeugen Spezial-LKWs entlang der Erkundungsstrecke seismische Schwingungen und messen deren Reflexion. Die Messergebnisse werden hinterher zu einem 2D- und 3D-Bild des Untergrunds umgesetzt und sollen Auskunft über potentielle Standorte geben. Bei diesen Messungen kann es einerseits zu einer kurzfristigen Lärmbelästigung durch die Vibrationserzeuger, als auch zu kleineren Schäden an Straßen und Umgebung geben. Diese werden nach Auskunft von <a href="http://www.uewg.de">ÜWG</a> jedoch unmittelbar nach der Messung beseitigt. Der Gemeindevorstand hat in jedem Fall in einer Stellungnahme an das Regierungspräsidium vorgeschlagen den Zustand der Straßen und Umgebung entlang des Messweges vorab zu dokumentieren um feststellen zu können, welche Schäden durch die Messungen entstanden sind. Weiterhin soll die Messung nur im Zeitraum von 6h bis 22h stattfinden und bis 15. März abgeschlossen sein. [Quelle: <a href="http://www.echo-online.de/suedhessen/gross-gerau/nauheim/art1257,559363">Echo-Online</a></span><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;">]</span></li>
<li><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;">Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es noch keine Bohrungsaktivitäten &#8211; weder Bodennah, noch in die Tiefe.<br />
</span></li>
</ul>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;"><strong>Warum ist das Erlaubnisfeld so &#8222;ideal&#8220;?<br />
</strong></span></p>
<ul>
<li><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;">Aus geologischer Sicht ist der Obere Rheingraben auf Grund seiner geologischen Formation im Untergrund (ca. 3000 m) für die Nutzung von Thermalwasser bestens geeignet. Wir werden versuchen hierzu genauere Informationen zu sammeln und auch mögliche Risikofaktoren darzustellen.<br />
</span></li>
</ul>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;"><strong>Wie wird die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Geothermie">Geothermie</a> aus dem Kraftwerk genutzt?<br />
</strong></span></p>
<ul>
<li><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;">1/3 der Wärme wird zur Stromerzeugung genutzt. 2/3 zur Wärmeerzeugung. Hierfür müssen in jedem Fall auch Abnehmer gefunden werden, damit sich das Kraftwerk lohnt.<br />
</span></li>
</ul>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;"><strong>Wie lauten die konkreten Projektdaten?<br />
</strong></span></p>
<ul>
<li><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;">Größe des Erlaubnisfeldes: 338,5 km2.<br />
</span></li>
<li><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;">Planung: Errichtung einer Erdwärmeanlage zur grundlastfähigen Stromerzeugung und Wärmegewinnung.<br />
</span></li>
<li><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;">Leistungsdaten: 3 MW elektrisch und 6 MW thermisch<br />
</span></li>
<li><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;">Verwendung Strom: Einspeisung in öffentliches Netz<br />
</span></li>
<li><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;">Verwendung Wärme: Einspeisung in Nahwärmenetz zur Versorgung von Industriebetrieben, Kühl- und Rechenzentren und Neubaugebieten<br />
</span></li>
<li><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;">Strommenge: ausreichend für 7.200 Haushalte mit einem jährlichen Durchschnittsverbrauch von 3.500 kWh pro Jahr<br />
</span></li>
<li><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;">CO2-Einsparung ca. 10.000 t/a CO2 (im Vergleich zu Braunkohle)<br />
</span></li>
<li><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;">Invest: ca. 35 Mio. Euro &#8211; einen planmäßigen Projektverlauf vorausgesetzt<br />
</span></li>
<li><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;">Inbetriebnahme der Anlage: 2013<br />
</span></li>
</ul>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;"><strong>Gibt es eine Projektseite für die Errichtung des Kraftwerks?<br />
</strong></span></p>
<ul>
<li><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;">Ja, die <a href="http://www.uewg.de">ÜWG</a> haben auf Ihrer Homepage einen speziellen Bereich zur Geothermie eingerichtet, auf dem auch das konkrete Projekt beschrieben wird. Die Seite ist über diesen Link zu erreichen: <a href="http://www.uewg.de/geothermie.html">http://www.uewg.de/geothermie.html</a><br />
</span></li>
</ul>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;"><strong>Weiterführende Links zu diesem Thema:<br />
</strong></span></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;">Geothermie auf Wikipedia: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Geothermie">http://de.wikipedia.org/wiki/Geothermie</a><br />
</span></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;">Bundesverband Geothermie e.V.: <a href="http://www.geothermie.de/">http://www.geothermie.de/</a><br />
</span></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;">Überlandwerk Groß-Gerau: <a href="http://www.uewg.de">http://www.uewg.de</a><br />
</span></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: 10pt;"><br />
</span></p><p>The post <a href="https://www.gruene-nauheim.de/wird-nauheim-zum-geothermie-standort/">Wird Nauheim zum Geothermie-Standort?</a> first appeared on <a href="https://www.gruene-nauheim.de">Bündnis 90/Die Grünen in Nauheim</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Nachtrag Geothermie-Informationsveranstaltung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 19:42:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Geothermie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Tja, liebe Leserinnen und Leser, lieber spät als nie. Anbei kann der Vortrag von Hr. Glöckner (ÜWG) von der Informationsveranstaltung &#8222;Geothermie&#8220; runtergeladen werden. Wir möchten uns an dieser Stelle nochmals [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Tja, liebe Leserinnen und Leser,</p>
<p>lieber spät als nie. Anbei kann der Vortrag von Hr. Glöckner (ÜWG) von der Informationsveranstaltung &#8222;Geothermie&#8220; runtergeladen werden. Wir möchten uns an dieser Stelle nochmals für das große Interesse an der Veranstaltung bedanken &#8211; trotz der Tatsache, dass wir zu Beginn wegen des Stühlerückens ein paar Unannehmlichkeiten hatten.</p>
<p>Die ÜWG hat auch zwischenzeitlich eine neue Homepage zu diesem Thema geschaltet, die unter der Adresse <a href="http://www.erdwaerme-grossgerau.de" target="_blank">http://www.erdwaerme-grossgerau.de</a> erreicht werden kann. Hier findet man immer tagesaktuell Informationen zu diesem Thema im Zusammenhang mit den laufenden Messungen (in Nauheim inzwischen abgeschlossen).</p>
<p><a href="http://www.gruene-nauheim.de/wp-content/uploads/2010/03/GeothermieprojektÜWG.pdf">GeothermieprojektÜWG</a></p><p>The post <a href="https://www.gruene-nauheim.de/nachtrag-geothermie-informationsveranstaltung/">Nachtrag Geothermie-Informationsveranstaltung</a> first appeared on <a href="https://www.gruene-nauheim.de">Bündnis 90/Die Grünen in Nauheim</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>03. März: Informationsveranstaltung Geothermie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Feb 2010 11:55:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Geothermie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie auf der Eingangsveranstaltung mit Walter Astheimer bereits versprochen haben wir uns bemüht eine weiterführende Informationsveranstaltung mit dem ÜWG zu organisieren. Dazu möchten wir alle interessierten Bürgerinnen und Bürger Nauheims [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.gruene-nauheim.de/03-marz-informationsveranstaltung-geothermie-2/">03. März: Informationsveranstaltung Geothermie</a> first appeared on <a href="https://www.gruene-nauheim.de">Bündnis 90/Die Grünen in Nauheim</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Wie auf der Eingangsveranstaltung mit Walter Astheimer bereits versprochen haben wir uns bemüht eine weiterführende Informationsveranstaltung mit dem ÜWG zu organisieren. Dazu möchten wir alle interessierten Bürgerinnen und Bürger Nauheims einladen:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.gruene-nauheim.de/wp-content/uploads/2010/02/Einladung-Geothermie_01.jpg"><img decoding="async" class="aligncenter" title="Einladung Geothermie_01" src="http://www.gruene-nauheim.de/wp-content/uploads/2010/02/Einladung-Geothermie_01-212x300.jpg" alt="Einladung Geothermie_01" width="212" height="300" /></a></p><p>The post <a href="https://www.gruene-nauheim.de/03-marz-informationsveranstaltung-geothermie-2/">03. März: Informationsveranstaltung Geothermie</a> first appeared on <a href="https://www.gruene-nauheim.de">Bündnis 90/Die Grünen in Nauheim</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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