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	<title>Gemeinde - Bündnis 90/Die Grünen in Nauheim</title>
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	<description>Partei &#38; Fraktion - Heimat der Grünen Horde!</description>
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	<title>Gemeinde - Bündnis 90/Die Grünen in Nauheim</title>
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	<item>
		<title>Pressemitteilung: Ausbau des Kindergartens ohne Bürgersaal</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Aug 2018 08:13:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinde]]></category>
		<category><![CDATA[Grundsteuer B]]></category>
		<category><![CDATA[Kindergarten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fazit der Fraktion zu den aktuellen Ausbauplänen: Der Bedarf für einen weiteren gemeindeeigenen Saal ist bis heute weder qualifiziert, noch durch die Gemeindevertretung validiert worden. Es handelt sich um einen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Fazit der Fraktion zu den aktuellen Ausbauplänen:</p>
<ol>
<li>Der Bedarf für einen weiteren gemeindeeigenen Saal ist bis heute weder qualifiziert, noch durch die Gemeindevertretung validiert worden. Es handelt sich um einen Zusatzaufwand, der teuer erkauft werden muss und auch nicht mehr als Ausbaureserve geplant wird.</li>
<li>Da offensichtlich Gelder bereitstehen fordert die Fraktion der Grünen, gerade bei dem aktuellen Satz der Grundsteuer B, diese sinnvoll anzulegen und nicht zu verschleudern.</li>
<li>Die Fraktion der Grünen fordert für unsere Bürger die Schaffung von 40 sozial geförderten Wohnungen.</li>
<li>Die Fraktion der Grünen fordert für unsere Bürger den Umbau der schon vorhandenen Sozialstation zu einem modernen und funktionellen Bürgerraum.</li>
</ol>
<p>Die Fraktion der Grünen in Nauheim hat sich auf ihrer Fraktionssitzung am Dienstag dieser Woche nochmals zum Ausbau des Sportkindergartens beim TV Nauheim beraten. Die Fraktion stellt sich nicht gegen den Ausbau des Sportkindergartens, spricht sich aber weiter gegen den Ausbau eines Untergeschosses mit Bürgersaal und Familienzentrum aus. War zu Beginn der Beratungen im Februar noch die Rede davon, dass ein potentielles Untergeschoss als Ausbaureserve genutzt werden könne, kristallisiert sich immer mehr heraus, dass eine Festlegung auf einen Bürgersaal im Bauantrag eine spätere Nutzung als Kindergarten ausschließt.</p>
<p>Als ebenfalls problematisch wird in diesem Zusammenhang angesehen, dass bei einer gleichzeitigen Verlagerung und damit einer Aufgabe der Sozialstation die Nutzung des Untergeschosses auch über Jahre hinaus festgeschrieben wird. Die Entwicklungen von Ausbaureserve über Sitzungssaal, Versammlungssaal, Mehrzweckraum hin zum Bürgersaal laufen dabei rasant.</p>
<p>Die Fraktionsmitglieder wiesen in ihren Beratungen darauf hin, dass es sich dabei nicht „um einen Raum handelt, der ohnehin anfällt“ (O-Ton Haupt- und Finanzausschuss vom 13.08.2018), sondern dass der Platz für diesen Raum erst durch umfangreiche Abtragung von Erdreich geschaffen werden muss. Die derzeitige Geländehöhe für den Bereich des Anbaus liegt 1,4 m über dem Niveau des Parkplatzes und somit muss für die Erstellung eines Untergeschosses ca. 2,5 m Geländehöhe abgetragen werden, um ein Untergeschoss mit einer Deckenhöhe von 3,5 m zu errichten. Bei einem Verzicht auf ein Untergeschoss würde also kein ungenutzter Raum in der avisierten Höhe entstehen Eine Barrierefreie Anbindung sieht die Fraktion auch über einen außenliegenden Aufzug als möglich an.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-2950" src="http://www.gruene-nauheim.de/wp-content/uploads/2018/08/Geländeprofil.jpg" alt="" width="527" height="245" srcset="https://www.gruene-nauheim.de/wp-content/uploads/2018/08/Geländeprofil.jpg 527w, https://www.gruene-nauheim.de/wp-content/uploads/2018/08/Geländeprofil-400x186.jpg 400w, https://www.gruene-nauheim.de/wp-content/uploads/2018/08/Geländeprofil-150x70.jpg 150w" sizes="(max-width: 527px) 100vw, 527px" /></p>
<p>Die Fraktion der Grünen spricht sich gegen einen Bürgersaal aus, da es sich hier um keinen Mehrwert für die Gemeinde handelt, sondern nur vorhandene Einrichtungen an anderer Stelle neu gebaut werden. Auch die Verrechnung der Finanzierung mit einer Vermietung der Sozialstation in Höhe von bis zu 500.000 Euro weist die Fraktion zurück. Es sei zwar richtig, dass Mieteinnahmen grundsätzlich Mehreinnahmen für die Gemeinde bedeuteten. Doch müsse einerseits beachtet werden, dass es einer hohen Investition bedarf die Sozialstation umzubauen und dieser Bedarf nach Ansicht der Fraktion oberhalb der genannten 130.000 Euro liegen wird, die von der Verwaltung angenommen wird. Anderseits sei es so, dass bei einer Vermietung nicht nur die Einnahmeseite beachtet werden müsse, sondern auch die Seite der laufenden Ausgaben und Investitionen in das Mieteigentum. Eine Verrechnung der Mieten mit der Finanzierung ist aus Sicht der Grünen somit nicht statthaft.</p>
<p>Ein sinnvoller Umgang mit dem Eigentum der Gemeinde hat die Fraktion der Grünen aber ebenfalls schon im Blick. Es macht Sinn den Sportkindergarten mit einem Stockwerk auszubauen. Die dadurch einzusparenden 1,6 Millionen Euro, sowie eingesparten Kosten für den Umbau der Sozialstation in Wohnraum, und damit insgesamt über 1,7 Millionen Euro, könnten vielmehr dazu verwendet werden, die Sozialstation selbst zu einem modernen und flexibel einsetzbaren Bürgerraum umzubauen. Hierfür setzt die Fraktion mindestens 200.000 Euro an.</p>
<p>Weitere 1,2 Millionen Euro würde die Fraktion gerne dazu verwenden, in der Gemeinde Nauheim den dringend benötigten bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Dabei denkt die Fraktion daran sowohl in den bereits identifizierten Flächen zu investieren, wie auch nochmals über einen Wohnraumanteil im Gewerbepark Süd nachzudenken. Mit einer Anschubfinanzierung in genannter Höhe erwartet die Fraktion mindestens 40 zusätzliche sozial geförderten Wohnungen, die für eine deutliche Entspannung auf dem Wohnungsmarkt sorgen könnten.</p><p>The post <a href="https://www.gruene-nauheim.de/pressemitteilung-ausbau-des-kindergartens-ohne-buergersaal/">Pressemitteilung: Ausbau des Kindergartens ohne Bürgersaal</a> first appeared on <a href="https://www.gruene-nauheim.de">Bündnis 90/Die Grünen in Nauheim</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Haushalt 2017: Die Rede</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Dec 2016 07:00:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Gebühren]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinde]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeindevertretung]]></category>
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		<category><![CDATA[Haushalt]]></category>
		<category><![CDATA[Haushaltsrede]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunaler Schutzschirm]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenbeitragssatzung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sehr geehrter Gemeindevertretervorsteher, Sehr geehrter Bürgermeister, Sehr geehrte Damen und Herren Gemeindevertreter, Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, üblicherweise ist es so, dass zur Haushaltsdebatte der Effekt eintritt, dass Regierungsparteien – oftmals [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div data-contents="true">
<div class="_2cuy _3dgx" data-editor="8pos1" data-offset-key="ekos8-0-0" data-block="true">
<p class="_1mf _1mj" data-offset-key="ekos8-0-0"><span data-offset-key="ekos8-0-0"><span data-text="true">Sehr geehrter Gemeindevertretervorsteher,<br />
Sehr geehrter Bürgermeister,<br />
Sehr geehrte Damen und Herren Gemeindevertreter,<br />
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, </span></span></p>
<p class="_1mf _1mj" data-offset-key="ekos8-0-0"><span data-offset-key="d3jni-0-0"><span data-text="true">üblicherweise ist es so, dass zur Haushaltsdebatte der Effekt eintritt, dass Regierungsparteien – oftmals Koalitionen – diesen loben und die Opposition ihn kritisieren. </span></span><strong><span data-offset-key="d3jni-0-1"><span data-text="true">In Nauheim gibt es bereits seit 2011 keine Koalitionen mehr</span></span></strong><span data-offset-key="d3jni-0-2"><span data-text="true"> und das Wort „Regierungspartei“ ist nach der vergangenen Kommunalwahl noch einmal schwieriger zu definieren als in der letzten Legislatur. In den vergangenen 2-3 Jahren war es für die Gemeindevertreter nicht einfach, sich am Ende auf ein Haushaltswerk zu einigen. Insbesondere das Jahr 2014, in dem das gesamte Haushaltsdesaster der vorangegangenen Jahre offensichtlich und gleich an mehreren Stellen die Notbremse gezogen wurde, ist allen lebhaft in Erinnerung geblieben. </span></span></p>
</div>
<div class="_1mf _1mj" data-offset-key="c3711-0-0"><span data-offset-key="c3711-0-0"><span data-text="true">Heute, 2,5 Jahre später, ist die Situation eine andere. Die Gemeinde Nauheim hat in den Jahren 2014 und 2015 bereits im Jahresabschluss ausgeglichene Haushalte erzielt. Dies wird auch in 2016 aller Voraussicht nach erreicht und der eingebrachte Haushalt für das Jahr 2017 weist sogar zum zweiten Mal nach 2016 bereits im Entwurf einen Überschuss aus. </span></span><span data-offset-key="c3711-0-1"><span data-text="true"><strong>Die Gemeinde Nauheim wird nach allem, was wir heute wissen im Frühjahr mit dem Prädikat „Schutzschirmvertrag erfüllt“ ausgezeichnet.</strong> </span></span></div>
<p>&nbsp;</p>
<div class="_1mf _1mj" data-offset-key="2duns-0-0"><span data-offset-key="2duns-0-0"><span data-text="true">Der Erfolg die Kassenkredite nahezu auf null gesenkt zu haben ist hierbei der Maßgeblichste. Ist er doch ein, </span></span><strong><span data-offset-key="2duns-0-1"><span data-text="true">wenn nicht das Indiz </span></span></strong><span data-offset-key="2duns-0-2"><span data-text="true">für eine dauerhaft umgesetzte Politik der ausgeglichenen Haushaltsführung. </span></span></div>
<p>&nbsp;</p>
<div class="_1mf _1mj" data-offset-key="mrlc-0-0"><span data-offset-key="mrlc-0-0"><span data-text="true">Das Eingeständnis darüber, dass Steuern und Gebühren angehoben, </span></span><strong><span data-offset-key="mrlc-0-1"><span data-text="true">manche werden sagen überzogen</span></span></strong><span data-offset-key="mrlc-0-2"><span data-text="true">, werden mussten, war für viele das persönlich schwierigste. </span></span></div>
<p>&nbsp;</p>
<div class="_1mf _1mj" data-offset-key="bgr7v-0-0"><span data-offset-key="bgr7v-0-0"><span data-text="true">Im dritten Jahr kehrt in der Haushaltspolitik in der Außendarstellung allerdings auch endlich so etwas wie Vernunft ein. Während man in den vergangen beiden Jahren jeweils voreilig presseöffentlich davon sprach die Grundsteuer zu senken, und letztlich an den Haushaltsthemen scheiterte, konzentriert man sich heute auf das wesentliche, nämlich der nachhaltigen Haushaltsführung. Eine Senkung der Grundsteuer verspricht man nicht mehr kurzfristig, sondern stellt diese allenfalls für 2019 in Aussicht – </span></span><strong><span data-offset-key="bgr7v-0-1"><span data-text="true">wenngleich auch dieses Ziel bei genauerer Betrachtung der Fortschreibungszahlen vielmehr darauf hinauslaufen dürfte die Bereiche Gebühren und Abgaben zu überprüfen und den Investitionen in den einzelnen Produktbereichen anzupassen.</span></span></strong><span data-offset-key="bgr7v-0-2"><span data-text="true"> Ich glaube ich lehne mich nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich feststelle, dass der Beschluss zur Senkung der Grundsteuer vielmehr darin bestehen wird die Abgaben- und Gebührenbelastung zu senken und Themen wie Straßenbeiträge gar nicht erst aufkommen zu lassen. </span></span><span data-offset-key="bgr7v-0-3"><span data-text="true"><strong>Was ja auch ein positives Ziel ist.</strong> </span></span></div>
<p>&nbsp;</p>
<div class="_1mf _1mj" data-offset-key="4lstv-0-0"><span data-offset-key="4lstv-0-0"><span data-text="true">Der Haushaltsausgleich hat viele Mütter und Väter. Wir proklamieren ihn nicht für uns, auch wenn die Rahmenbedingungen hier in der Gemeindevertretung geschaffen wurden. Es sind vielmehr die 10.500 Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Mütter und Väter, die über Ihre Gebühren, Abgaben aber insbesondere auch Steuern maßgeblich an diesem Erfolg beteiligt sind. </span></span></div>
<p>&nbsp;</p>
<div class="_1mf _1mj" data-offset-key="8nca1-0-0"><span data-offset-key="8nca1-0-0"><span data-text="true">Im Gegensatz zur rückwärtsgewandten Politik im Bund steht die Gemeinde Nauheim als ein positives Beispiel dafür, dass die Probleme der Vergangenheit im Heute löst und nicht der nächsten Generation als weitere Hypothek überlassen werden. </span></span></div>
<p>&nbsp;</p>
<div class="_1mf _1mj" data-offset-key="ao25r-0-0"><span data-offset-key="ao25r-0-0"><span data-text="true">Also alles Gut, könnte man meinen? </span></span><strong><span data-offset-key="ao25r-0-1"><span data-text="true">Mitnichten</span></span></strong><span data-offset-key="ao25r-0-2"><span data-text="true"><strong>.</strong> Die bessere Haushaltslage der Gemeinde führt dazu, dass der Gesamthaushalt in 2017 wieder stark wächst. Bei den Personalkosten um 11,3 Prozent, knapp 23 Prozent bei den Sach- und Dienstleistungen und 5,9 Prozent bei den eigenen Steueraufwendungen und gesetzlichen Umlageverpflichtungen. </span></span></div>
<p>&nbsp;</p>
<div class="_1mf _1mj" data-offset-key="d4i2f-0-0"><strong><span data-offset-key="d4i2f-0-0"><span data-text="true">Vieles hiervon ist sachlich begründbar bzw. geht auf gesetzliche Grundlagen zurück.</span></span></strong><span data-offset-key="d4i2f-0-1"><span data-text="true"> Die Anpassung bei den Personalkosten ist weitestgehend auf die notwendige Aufstockung von Betreuungspersonal in Kitas und der Schulkindbetreuung zurückzuführen und stellt im Vergleich zu den Vorjahren auch keinen Gegensatz mehr zum Stellenplan dar. </span></span></div>
<p>&nbsp;</p>
<div class="_1mf _1mj" data-offset-key="47ila-0-0"><span data-offset-key="47ila-0-0"><span data-text="true">Bei Kreis- und Schulumlage ist ein Gesamtanstieg der Umlage in absoluten Zahlen zu verzeichnen. Während die Kreisumlage durch die Verringerung des Umlagesatzes von 36,64 auf 34,43 Punkten absolut von 4,4 auf 4,3 Millionen Euro sinkt, steigt die Schulumlage bei gleichzeitiger Erhöhung des Umlagesatzes um 3 auf nunmehr 20,8 Punkte und in Zahlen auf 2,6 Millionen Euro. </span></span></div>
<p>&nbsp;</p>
<div class="_1mf _1mj" data-offset-key="5rdq4-0-0"><span data-offset-key="5rdq4-0-0"><span data-text="true">Einige rufen in Richtung Bund und Länder, andere in Richtung des Kreises und geben an: </span></span><strong><span data-offset-key="5rdq4-0-1"><span data-text="true">Alle ziehen uns das Geld aus der Tasche!</span></span></strong><span data-offset-key="5rdq4-0-2"><span data-text="true"> Doch wie belastbar ist diese Aussage überhaupt? Schauen wir auf den Kreis und betrachten wir die Zahlen mal genauer. Betrug im Jahr 2013 der Gesamthebesatz im Kreis noch 58 Punkte, liegt er heute bei „nur“ noch 55,23 Punkten. In absoluten Zahlen stieg die gesamt an den Kreis abgeführte Umlage von 5,5 Millionen Euro in 2013 auf 6,9 Millionen Euro in 2016, also um 26,7 Prozent in 4 Jahren. </span></span><strong><span data-offset-key="5rdq4-0-3"><span data-text="true">Doch worauf ist dieser Anstieg dann tatsächlich zurückzuführen?</span></span></strong><span data-offset-key="5rdq4-0-4"><span data-text="true"> Nun, die Umlagegrundlagen für die Berechnung der Kreisumlage werden gebildet aus dem Gemeindeanteil aus der Einkommensteuer inkl. Familienleistungsausgleich, der Umsatzsteuer, der nivellierten Grundsteuer A+B und der nivellierten Gewerbesteuer, sowie der Gewerbesteuerumlage. Aufgrund der ausgesprochen guten wirtschaftlichen Lage ist dieser Wert von 2013 mit 9,5 auf aktuell 12,6 Millionen Euro, also um 33 Prozent angestiegen. </span></span></div>
<p>&nbsp;</p>
<div class="_1mf _1mj" data-offset-key="1dt67-0-0"><span data-offset-key="1dt67-0-0"><span data-text="true">Dabei wird die Gemeinde in 2017 nun „Opfer“ des antizyklischen Rhythmus der Berechnung der Kreis- und Schulumlage, die sich nicht aus prognostizierten Haushaltsansätzen, sondern aus vorangegangenen IST-Daten des 2. Halbjahres 2015 und des 1. Halbjahres 2016 zusammensetzt, in dem das Gesamtaufkommen der Gewerbesteuer sich von 1,4 auf knapp über 3 Millionen Euro </span></span><span data-offset-key="1dt67-0-1"><span data-text="true"><strong>mehr als verdoppelt hat</strong> </span></span><span data-offset-key="1dt67-0-2"><span data-text="true">und zusätzlich durch die gute Einkommensteuerentwicklung mehr Geld in die Gemeindekasse gespült wird. </span></span></div>
<p>&nbsp;</p>
<div class="_1mf _1mj" data-offset-key="82fu9-0-0"><span data-offset-key="82fu9-0-0"><span data-text="true">Dass hierdurch selbstverständlich im Umlageverfahren prozentual auch dem Kreis mehr Geld zugeht, ist dabei dem relativen Ansatz über Hebesätze geschuldet. </span></span><strong><span data-offset-key="82fu9-0-1"><span data-text="true">Die Anhebung der Grundsteuer B wiederum bleibt zu 93 Prozent in der Gemeinde, da der Nivellierungssatz bei 365 Punkten liegt und alles was darüber liegt nicht abgeführt werden muss.</span></span></strong><span data-offset-key="82fu9-0-2"><span data-text="true"> Es ist also viel weniger der Kreis, der relativ gesehen sogar seine Einnahmen gesenkt hat, als vielmehr die gute wirtschaftliche Lage, von der wir selbst profitieren, die die Umlagen nach oben treibt. </span></span></div>
<p>&nbsp;</p>
<div class="_1mf _1mj" data-offset-key="fbpfm-0-0"><strong><span data-offset-key="fbpfm-0-0"><span data-text="true">Und jetzt möchte ich den Kritikern der Erhöhung der Schulumlage auch einmal eins sagen:</span></span></strong><span data-offset-key="fbpfm-0-1"><span data-text="true"> Die Investitionen, die mit der Schulumlage getätigt werden. Die damit verbundenen steigenden Abschreibungen und insbesondere die Personalkosten werden in Nauheim kurz- bis mittelfristig sogar zu einer direkten Haushaltsentlastung führen. Wenn, ja wenn der Ausbau der Grundschule abgeschlossen wird, die Grundschule dem Pakt für den Nachmittag beitritt und eine freiwillige Ganztagsschule in Nauheim an den Start geht. </span></span><span data-offset-key="fbpfm-0-2"><span data-text="true"><strong>Denn dann sinken die eigenen Belastungen für das Thema Schulkindbetreuung bei gleichzeitig besserer Ausstattung und besserer Betreuungssituation.</strong> </span></span></div>
<p>&nbsp;</p>
<div class="_1mf _1mj" data-offset-key="5s2t7-0-0"><span data-offset-key="5s2t7-0-0"><span data-text="true">Und so sehr ich vorhin die gestiegenen Personalkosten der Gemeinde Nauheim als gerechtfertigt ansehe, so möchte ich nicht vergessen darauf hinzuweisen, dass die Personalkosten in Nauheim in den vergangenen 2 Jahren um 17,6 Prozent gestiegen sind, während die Gemeinde Nauheim in der Stellungnahme zu Kreishaushalt einen Anstieg von 16,2 Prozent bereits als überzogen kritisiert. </span></span></div>
<p>&nbsp;</p>
<div class="_1mf _1mj" data-offset-key="9qefc-0-0"><strong><span data-offset-key="9qefc-0-0"><span data-text="true">Wir sollten allesamt endlich, und darum bitte ich in jedem Jahr, aufhören auf andere zu zeigen und andere dafür verantwortlich zu machen, warum es uns schlecht geht.</span></span></strong><span data-offset-key="9qefc-0-1"><span data-text="true"> Andere haben dieses Problem ebenfalls. Andere stehen heute immer noch besser da als wir, weil sie sich den Problemen stellen und diese lösen. Auch Nauheim ist damit in den vergangenen Jahren besser gefahren und hat seine Probleme gelöst. </span></span><span data-offset-key="9qefc-0-2"><span data-text="true"><strong>Lassen Sie uns nicht wieder zurückfallen in die Zeit davor, als es nur darum ging einen Schuldigen zu finden, der dafür verantwortlich ist, dass wir nicht wirtschaften können.</strong> </span></span></div>
<p>&nbsp;</p>
<div class="_1mf _1mj" data-offset-key="44ced-0-0"><strong><span data-offset-key="44ced-0-0"><span data-text="true">Kommen wir zu den Sach- und Dienstleistungen.</span></span></strong><span data-offset-key="44ced-0-1"><span data-text="true"> Hier sieht es bei der näheren Betrachtung so aus, dass all das eingepflegt wurde, was notwendig, aber auch wünschenswert ist. Im Grunde kann sich jeder im Haushalt wiederfinden. </span></span><span data-offset-key="44ced-0-2"><span data-text="true">Auch wenn ich es finanzpolitisch für hanebüchenen Unsinn halte einen Posten von 13.500 Euro aus einem Haushaltsjahr mit einem Überschuss in das nächste Jahr zu schieben, von dem wir noch nicht wissen, wie der Haushaltsausgleich gelingen wird, </span></span><span data-offset-key="44ced-0-3"><span data-text="true">gilt dies sogar für die Software zur Erstellung eines Baumkatasters. </span></span></div>
<p>&nbsp;</p>
<div class="_1mf _1mj" data-offset-key="dobsf-0-0"><span data-offset-key="dobsf-0-0"><span data-text="true">Doch genau dies zeigt auch die Schwächen auf, die hinter vielen dieser Punkte liegen: Es ist eine Aneinanderreihung von Einzelmaßnahmen, für die es letzten Endes kein gesichertes Konzept gibt. </span></span></div>
<p>&nbsp;</p>
<div class="_1mf _1mj" data-offset-key="7b6i1-0-0"><span data-offset-key="7b6i1-0-0"><span data-text="true">Dies gilt für den Campingplatz, bei dem das im September angestoßene Verfahren nur widerwillig umgesetzt wird – die Fortführung des Verwaltervertrags mit dem ehemaligen potentiellen Pächters wird ja auch mehr aus der Not geboren, dass man in den vergangenen Monaten noch nicht einmal die Ausschreibung der Verwaltungstätigkeiten auf den Weg gebracht hat. </span></span></div>
<p>&nbsp;</p>
<div class="_1mf _1mj" data-offset-key="1gb4j-0-0"><span data-offset-key="1gb4j-0-0"><span data-text="true">Die eigentlich große Baustelle steht mit dem Sportpark aber überhaupt erst an. Hier ist weiterhin nur Flickwerk zu finden, was sich an aufpoppenden Symptomen im Sportpark zeigt, die immer nur einen Teilaspekt der Probleme darstellen, wir der Ursache aber mit den Entscheidungen nicht gerecht werden. </span></span></div>
<p>&nbsp;</p>
<ul class="_1bv0" data-offset-key="84i53-0-0">
<li class="_2cuy _509q _3kpz _3kq0 _3kq1 _3kq6" data-editor="8pos1" data-offset-key="84i53-0-0" data-block="true">
<p class="_1mf _1mj" data-offset-key="84i53-0-0"><strong><span data-offset-key="84i53-0-0"><span data-text="true">Die Kunstrasenplätze sind ein Verletzungsrisiko, </span></span></strong></p>
</li>
<li class="_2cuy _509q _3kpz _3kq1 _3kq6" data-editor="8pos1" data-offset-key="fvm4e-0-0" data-block="true">
<p class="_1mf _1mj" data-offset-key="fvm4e-0-0"><strong><span data-offset-key="fvm4e-0-0"><span data-text="true">das Sportparkeingangsgebäude ein Gesundheitsrisiko, </span></span></strong></p>
</li>
<li class="_2cuy _509q _3kpz _3kq1 _3kq6" data-editor="8pos1" data-offset-key="2lu52-0-0" data-block="true">
<p class="_1mf _1mj" data-offset-key="2lu52-0-0"><strong><span data-offset-key="2lu52-0-0"><span data-text="true">die Leichtathletikanlage in vielen Bereichen eigentlich unbrauchbar. </span></span></strong></p>
</li>
</ul>
<div class="_1mf _1mj" data-offset-key="4v501-0-0"><span data-offset-key="4v501-0-0"><span data-text="true"><strong>Ein Gesamtkonzept hier etwas zu tun: fehlt!</strong> </span></span></div>
<p>&nbsp;</p>
<div class="_1mf _1mj" data-offset-key="aup23-0-0"><span data-offset-key="aup23-0-0"><span data-text="true">Im Haushalt sind trotzdem viele Einzelmaßnahmen enthalten, die auf Kostenschätzungen beruhen, deren Grundlagen nie ermittelt wurde. Im HFA wurde seitens Ihnen, Herr Ziemainz, ein fehlendes Lärmschutzkonzept angeführt, das neue Fragen aufwerfen könnte. Ich stelle fest, dass niemand weiß, ob die Mittel für die Kunstrasensanierung auskömmlich sind, wenn am Ende auch der Unterbau saniert werden muss und über die Gestaltung der Leichtathletikanlage besteht noch nicht einmal Einigkeit mit denen, die diese Anlage nutzen sollen. Für das Thema Umkleiden und Duschen diskutieren wir eine Kooperationsvereinbarung, die keine Kooperation bietet und zu allem Überfluss eine Containerlösung, bei der wir Gefahr laufen, dass nichts so ewig hält wie ein Provisorium. Über andere Probleme des Sportparks wurde am Ende noch gar nicht gesprochen. </span></span></div>
<p>&nbsp;</p>
<div class="_1mf _1mj" data-offset-key="4t987-0-0"><strong><span data-offset-key="4t987-0-0"><span data-text="true">An was es in Nauheim fehlt sind Gesamtkonzepte und ganzheitliche Lösungsansätze, wohin man über den Moment hinaus möchte und was man erreichen will.</span></span></strong><span data-offset-key="4t987-0-1"><span data-text="true"> Nicht nur beim Campingplatz, dem Sportpark oder dem Bauhof. Nein, es geht jetzt darum auch die Zukunft der gesamten Gemeinde, deren Zweck für die Gemeinschaft und die Organisation selbiger zu planen und die aktuelle Lage zu stabilisieren, </span></span><span data-offset-key="4t987-0-2"><span data-text="true"><strong>damit wir eben nicht in alte Reflexe zurückfallen Einzelinteressen vor die Allgemeinheit zu stellen, sondern zukunftsgerichtet für Alle zu arbeiten.</strong> </span></span></div>
<p>&nbsp;</p>
<div class="_1mf _1mj" data-offset-key="cku5-0-0"><span data-offset-key="cku5-0-0"><span data-text="true">Das ist es letztlich, was es mir und vielleicht anderen aus meiner Fraktion derzeit unmöglich macht diesem Haushalt zuzustimmen. </span></span><strong><span data-offset-key="cku5-0-1"><span data-text="true">Der Haushalt 2017 verdient in seiner Gesamtheit und im Ergebnis aber auch nicht abgelehnt zu werden. Vieles von dem, was erreicht wurde, ist gut und verdient Würdigung und Respekt.</span></span></strong><span data-offset-key="cku5-0-2"><span data-text="true"> Dennoch warne ich davor sich bequem zurückzulehnen und Kontrolle und Steuerung zu vernachlässigen. Auch in diesem Jahr sind bei der Übernahme und Vorwärtsplanung von Zahlen in den Unterlagen wieder einzelne Aspekte aufgefallen, mit denen wir mit der Aufstellung der Haushalte 2014-2016 eigentlich abgeschlossen haben sollten und die alte Fragen aufwerfen. Der Vorbericht kam spät und das Haushaltssicherungskonzept in der Fortschreibung gemäß Schutzschirmvertrag erst heute. Belastbare Quartalsergebnisse waren nur auf persönlicher Nachfrage zu erhalten und der Bericht Q3 liegt noch nicht vor. </span></span></div>
<p>&nbsp;</p>
<div class="_1mf _1mj" data-offset-key="c40c9-0-0"><span data-offset-key="c40c9-0-0"><span data-text="true">Ich werde mich aus den genannten Gründen bei der Haushaltsabstimmung enthalten. </span></span></div>
<p>&nbsp;</p>
<div class="_1mf _1mj" data-offset-key="fg1ut-0-0"><span data-offset-key="fg1ut-0-0"><span data-text="true">Ich möchte mich an dieser Stelle bei den Damen und Herren der Verwaltung für die geleistete Arbeit in diesem Jahr bedanken. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beim Bauhof und der Grünflächenpflege dafür mit geringen Mitteln die Gemeinde in einem noch guten Zustand gehalten zu haben. Den Kindergärtnerinnen, Kindergärtnern und den Betreuerinnen und Betreuer in der Schulkindbetreuung für Ihre Geduld, Anpassungsfähigkeit, Flexibilität und Hingabe. Und all denen, die ich jetzt vergessen habe. Insbesondere gilt der Dank aber auch den Bürgerinnen und Bürgern in dieser Gemeinde, die Nauheim lebens- und liebenswert machen und die mit Ihrem Engagement jeden Tag dafür sorgen, dass Nauheim, unser Kreis und die Welt ein wenig fröhlicher wird. </span></span></div>
<p>&nbsp;</p>
<div class="_2cuy _3dgx" data-editor="8pos1" data-offset-key="620jk-0-0" data-block="true">
<p class="_1mf _1mj" data-offset-key="620jk-0-0"><span data-offset-key="620jk-0-0"><span data-text="true">Ich wünsche Ihnen allen Frohe Weihnachten und einen guten Start ins nächste Jahr.</span></span></p>
</div>
</div><p>The post <a href="https://www.gruene-nauheim.de/haushalt-2017-die-rede/">Haushalt 2017: Die Rede</a> first appeared on <a href="https://www.gruene-nauheim.de">Bündnis 90/Die Grünen in Nauheim</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
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		<title>Wir schenken Euch unser GRÜNES OHR!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jun 2016 09:05:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerbeteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinde]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne]]></category>
		<category><![CDATA[Nauheim]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir haben im vergangenen Jahr unsere Plattform #BürgerAntrag gestartet. Seit dem sind bei uns 13 Anträge von Bürgern eingegangen. Jeder einzelne dieser Anträge wurde in den Fraktionssitzungen besprochen. Bei manchen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben im vergangenen Jahr unsere Plattform <a href="http://www.gruene-nauheim.de/?page_id=2185" target="_blank">#BürgerAntrag</a> gestartet. Seit dem sind bei uns 13 Anträge von Bürgern eingegangen.</p>
<p>Jeder einzelne dieser Anträge wurde in den Fraktionssitzungen besprochen. Bei manchen Punkten konnte schnell Vollzug gemeldet werden, während wieder andere etwas länger brauchten bis zur Umsetzung. Und dann gibt es noch die Langläufer, die entweder fortlaufend Thema bleiben oder aber deren Umsetzung nur schwierig durchzuführen ist. Aber auch bei diesen haben wir mit den Antragstellern Kontakt aufgenommen und bemühen uns um das Gespräch. Wir bleiben hier dran.</p>
<p>Wir freuen uns dabei besonders, dass unsere Plattform so rege und auch Parteiübergreifend genutzt wird. Zu Beginn war dies ein Versuch. Inzwischen sind wir uns sicher, dass es eine gute Einrichtung ist. Und deshalb wollen wir die Plattform fortführen und jetzt auch weiter ausbauen. In der letzten Fraktionssitzung haben wir uns gefragt, was eigentlich mit Menschen ist, die kein Internet haben. Auch sie wollen sich vielleicht beteiligen und haben Ideen. Aus diesem Grund geht es beim BürgerAntrag nun einen Schritt weiter:</p>
<p style="text-align: center;">Wir schenken Euch unser <strong>GRÜNES OHR</strong>!</p>
<p>Ab sofort ist es möglich uns auch telefonisch zu erreichen. Unter der Telefon-Nummer:</p>
<p style="text-align: center;"><strong>06152 / 85 98 438</strong></p>
<p>erreicht Ihr künftig den Anrufbeantworter der Fraktion der Grünen in Nauheim. Das Grüne Ohr! Dort kann jeder sein Anliegen vortragen und uns seine Ideen und/oder Anregungen mitteilen. Wenn uns Kontaktdaten hinterlassen werden, kontaktieren wir die Anrufer auch alle: versprochen!<img decoding="async" class="  wp-image-2614 alignright" src="http://www.gruene-nauheim.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_05841-400x221.jpg" alt="IMG_0584" width="353" height="195" srcset="https://www.gruene-nauheim.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_05841-400x221.jpg 400w, https://www.gruene-nauheim.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_05841-800x441.jpg 800w, https://www.gruene-nauheim.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_05841-150x83.jpg 150w, https://www.gruene-nauheim.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_05841.jpg 1500w" sizes="(max-width: 353px) 100vw, 353px" /></p>
<p>Alle BürgerAnträge, die auf diesem Weg eingehen, werden wir auf der Homepage ebenfalls aufführen. Um zu kennzeichnen, welche Anträge telefonisch eingereicht wurden, werden wir diese mit &#8222;<em>(T)</em>&#8220; kennzeichnen.</p>
<p>Wie auch bei Einführung der BürgerAntrags-Plattform, wollen wir das ganze erst einmal starten und testen. Nach einer Anlaufphase von 3-6 Monaten werden wir das Ganze bewerten und entscheiden, ob es weitergeht. Um das GRÜNE OHR auch bei den Menschen bekannt zu machen, die unsere Homepage nicht regelmäßig besuchen oder aber gar kein Internet haben, werden wir es aber auch aktiver bewerben und hoffen auf möglichst viel Mund-zu-Mund-Propaganda.</p>
<p>Wir freuen uns auf viele BürgerAnträge und hoffen, dass auch von dieser Form der Kontaktaufnahme viel Gebrauch gemacht wird!</p><p>The post <a href="https://www.gruene-nauheim.de/wir-schenken-euch-unser-gruenes-ohr/">Wir schenken Euch unser GRÜNES OHR!</a> first appeared on <a href="https://www.gruene-nauheim.de">Bündnis 90/Die Grünen in Nauheim</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Warum der Müller keinen Pressereferenten will&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Apr 2016 14:05:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinde]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeindevertretung]]></category>
		<category><![CDATA[Haushalt]]></category>
		<category><![CDATA[Nauheim]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Persönliche Meinung Marco Müller: Thema Pressereferent: an dieser Stelle muss man vielleicht mal einige Dinge klarstellen, die bei unserer Ablehnung der Stelle tatsächlich eine Rolle gespielt haben. Wenn ich den [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.gruene-nauheim.de/warum-der-mueller-keinen-pressereferenten-will/">Warum der Müller keinen Pressereferenten will…</a> first appeared on <a href="https://www.gruene-nauheim.de">Bündnis 90/Die Grünen in Nauheim</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="_39k5">
<p class="_2cuy _3dgx _2vxa"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Persönliche Meinung Marco Müller:</strong></span></p>
<p class="_2cuy _3dgx _2vxa">Thema Pressereferent: an dieser Stelle muss man vielleicht mal einige Dinge klarstellen, die bei unserer Ablehnung der Stelle tatsächlich eine Rolle gespielt haben. Wenn ich den aktuellen Artikel zum <span class="_5yi_">&#8222;Verzicht der Gemeinde&#8220;</span> auf einen Pressereferenten lese, frage ich mich ernsthaft, ob wir überhaupt noch an den richtigen Prioritäten arbeiten:</p>
<p class="_2cuy _3dgx _2vxa"><strong><span class="_5yi-">ad 1:</span></strong> <em>&#8222;Fischer sagte: <span class="_5yi_">„Es ist keinem Interessenten zuzumuten, unter solchen Bedingungen diese Aufgabe zu übernehmen.““</span></em></p>
<p class="_2cuy _3dgx _2vxa">&#8211; Was heißt unter solchen Bedingungen? Scheinbar vergißt man erneut, welche Aufgabe die Gemeindevertretung nach HGO hat:</p>
<p class="_2cuy _3dgx _2vxa"><span style="color: #0000ff;"><em>&#8222;Die Gemeindevertretung überwacht die gesamte Verwaltung der Gemeinde und die Geschäftsführung des Gemeindevorstands,</em></span><span style="color: #0000ff;"><em> insbesondere die Verwendung der Gemeindeeinnahmen. Der Gemeindevorstand hat die Gemeindevertretung über die wichtigen</em></span><span style="color: #0000ff;"><em> Verwaltungsangelegenheiten laufend zu unterrichten und ihr wichtige Anordnungen der Aufsichtsbehörde sowie alle</em></span><span style="color: #0000ff;"><em> Anordnungen, bei denen die Aufsichtsbehörde dies ausdrücklich bestimmt hat, mitzuteilen.&#8220;</em></span></p>
<p class="_2cuy _3dgx _2vxa">Die Vertreter der Gemeinde sind in ihren Anfragen (siehe <a href="http://www.spd-nauheim.de/2016/04/07/braucht-nauheim-einen-pressereferenten/" target="_blank">SPD Nauheim</a>) ihrer Aufgabe nachgekommen, herauszufinden wofür die Gemeinde ihr Geld ausgibt. Nicht mehr, nicht weniger.</p>
<p class="_2cuy _3dgx _2vxa">Denn: die Stelle eines Pressereferenten ist weder im Stellenplan, noch im Haushalt vorgesehen. Warum man jetzt also vorgibt, dass man dem Bewerber nicht zumuten möchte unter solchen Bedingungen zu arbeiten, ist zumindest fraglich. Meint man damit unter fehlenden Haushaltsrechtlichen Vorgaben oder meint man damit unter den Bedingungen der normalen Aufgaben der Gemeindevertretung?</p>
<p class="_2cuy _3dgx _2vxa"><span class="_5yi-"><strong>Und dabei möchte ich mal eines klarstellen: hier geht es nicht um persönliche Animositäten gegenüber potentiellen Bewerbern. Mir geht es an dieser Stelle ums Prinzip. Es geht nicht um eine bestimmte Person, sondern um die Stelle.</strong> </span></p>
<p class="_2cuy _3dgx _2vxa"><strong><span class="_5yi-">ad 2:</span></strong> <em><span class="_5yi_">&#8222;Es fehlten die Ressourcen, um große Veranstaltungen, Kooperationen zwischen Gemeinde und Vereinen, und vieles mehr bis hin zu den Ausstellungen im Rathaus in der von vielen erwarteten Weise öffentlichkeitswirksam zu managen.&#8220; </span></em></p>
<p class="_2cuy _3dgx _2vxa">&#8211; Welche Prioritäten werden aktuell gesetzt?</p>
<ul>
<li class="_2cuy _3dgx _2vxa">Annehmen sollte man, dass die Priorität besteht die Situation in der Finanzverwaltung aufzulösen, dass immer wieder falsche Annahmen bei der Ermittlung von Einkommensteuerzahlen gibt.</li>
<li class="_2cuy _3dgx _2vxa">Annehmen sollte man, dass die Priorität besteht ein Konzept zu erstellen, wie die Probleme am Campingplatz gelöst werden.</li>
<li class="_2cuy _3dgx _2vxa">Annehmen sollte man, dass Personalprobleme angegangen werden, die es bisher verhindert haben überhaupt ein Organisationskonzept für die Verwaltung zu erstellen.</li>
<li class="_2cuy _3dgx _2vxa">Annehmen sollte man auch, dass daran gearbeitet wird, wie die Kommune Kosten sparen und nicht neue Kosten erzeugen kann.</li>
</ul>
<p class="_2cuy _3dgx _2vxa">Leider scheint mein politischer Kompass defekt zu sein, denn die Priorität liegt auf <em><span class="_5yi_">&#8222;Veranstaltungen&#8220;</span></em>, <em><span class="_5yi_">&#8222;Vereinen&#8220;</span></em>, <em><span class="_5yi_">&#8222;Ausstellungen&#8220;</span></em> und <em><span class="_5yi_">&#8222;Öffentlichkeitswirksamkeit&#8220;</span></em>. Da könnte man glatt auf die Idee kommen beim Land einen Zusatz für das Ortsschild zu bekommen. Andere nennen sich Wissenschaftsstadt oder Rieslingstadt.</p>
<p class="_2cuy _3dgx _2vxa">Vorschlag: wir könnten den Zusatz <strong>&#8222;<span class="_5yi-">960-Gemeinde</span>&#8222;</strong> nehmen.</p>
<p class="_2cuy _3dgx _2vxa"><strong><span class="_5yi-">ad 3:</span></strong> <span class="_5yi_"><em>&#8222;Der Bürgermeister bekräftigt, dass mit einer entsprechenden Referentenstelle eine große Chance bestanden hätte, die Kommunikation zwischen Bürger, Politik und Verwaltung besser zu gestalten. Genau das sei immer wieder von allen Seiten mit dem Slogan „mehr Transparenz“ gefordert worden.&#8220;</em> </span></p>
<p class="_2cuy _3dgx _2vxa">&#8211; Sorry, Transparenz aus der Verwaltung mit einem Pressereferenten? Die Gemeinde entscheidet, wie die Transparenz aussieht? Vor ca. 3 Wochen habe ich mich seitens der Presse mit dem Vorwurf auseinandersetzen müssen, dass ich entscheide, was wer wann an Informationen erhält, nur weil ich mich auf einen Beschluss aller Fraktionen zurückgezogen habe, dass wir Namen zu Besetzungen von Ämtern, Kommissionen und Verbänden erst zur Gemeindevertretersitzung bekanntgeben wollen. (seit dem 13.04. gibt es seitens aller Fraktionen die Freigabe an die Verwaltung, diese Informationen zu teilen. Fragt doch mal den Detlef Volk, ob er was bekommen hat. Tipp: die Antwort steht in dem Main-Spitze-Artikel von <a href="http://www.main-spitze.de/lokales/nauheim/nauheimer-gemeindevertretung-konstituiert-sich_16846565.htm" target="_blank">gestern</a>. Die Bemerkungen dazu im Artikel sind aus meiner Sicht negative Beeinflussung).</p>
<p class="_2cuy _3dgx _2vxa">Was erwarten wir denn von der örtlichen Presse, wenn wir jetzt als Gemeinde vorgeben, was veröffentlicht wird und was nicht? Ich glaube nicht wirklich, dass man das näher ausführen muss.</p>
<p class="_2cuy _3dgx _2vxa">Es fehlt der Gemeinde bereits eine technische Basis, Transparenz und Bürgerbeteiligung einführen zu können. Von eGovernment will ich da noch nicht einmal sprechen. Fangen wir doch mal an, bei der grundlegenden Bereitstellung von Unterlagen was vernünftiges aufzubauen, um Rahmenbedingungen zu schaffen, dass die Öffentlichkeitsarbeit von den Mitarbeitern geleistet werden, die es bisher gibt. Scheinbar ist Nauheim ja auch die einzige Kommune in der Größenordnung 10.000 Einwohner, bei der man Öffentlichkeitsarbeit aus der Verwaltung heraus nicht <span class="_5yi_">&#8222;erwarten kann&#8220;</span>. Zumindest wenn man sich best-practice-Beispiele aus anderen Kommunen ansieht, scheint das auch zu funktionieren. Uns fehlt es nicht an einem Pressereferenten, uns fehlt es an einem Konzept, wie die Verwaltung aufgestellt werden kann, dass Arbeit nicht liegen bleiben muss.</p>
<p class="_2cuy _3dgx _2vxa">Was wir hinsichtlich Transparenz und Bürgerbeteiligung benötigen ist zunächst einmal ein Rats- und Bürgerinformationssystem, dass ALLE Informationen bereitstellt, nicht eines, dass diese Informationen interpretiert. Ein System, dass von allen Mitarbeitern der Verwaltung bedient und gefüttert werden kann und das perspektivisch zu einer Form von Interaktion führen kann. Analog und Digital.</p>
<p class="_2cuy _3dgx _2vxa">Wenn diese Voraussetzungen geschaffen sind, und zusätzlich die Finanzen und Organisationsthemen in Ordnung gebracht wurden. Wir beim Thema Grundsteuer dem Bürger in Relation zu anderen Entlastung aufzeigen können, dann können wir gerne über eine Referentenstelle diskutieren.</p>
<p>Artikel im Rüsselsheimer Echo: <a href="http://www.ruesselsheimer-echo.de/lokales/ruesselsheim/Gemeinde-verzichtet-auf-Pressereferenten;art57641,1983692" target="_blank">Gemeinde verzichtet auf Pressereferenten</a></p>
</div><p>The post <a href="https://www.gruene-nauheim.de/warum-der-mueller-keinen-pressereferenten-will/">Warum der Müller keinen Pressereferenten will…</a> first appeared on <a href="https://www.gruene-nauheim.de">Bündnis 90/Die Grünen in Nauheim</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
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		<title>2. Halbjahr 2015 &#8211; Ausblick</title>
		<link>https://www.gruene-nauheim.de/2-halbjahr-2015-ausblick/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Aug 2015 10:00:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerbeteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Gebühren]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinde]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeindevertretung]]></category>
		<category><![CDATA[Grundsteuer B]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne]]></category>
		<category><![CDATA[Haushalt]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunaler Schutzschirm]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>NAUHEIM. Für das zweite Halbjahr 2015 sehen sich die Grünen in der Gemeinde gut gerüstet. „Natürlich merkt man langsam, dass es auf die Wahl zugeht. Der Ton in der Gemeindevertretung [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.gruene-nauheim.de/2-halbjahr-2015-ausblick/">2. Halbjahr 2015 – Ausblick</a> first appeared on <a href="https://www.gruene-nauheim.de">Bündnis 90/Die Grünen in Nauheim</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>NAUHEIM. Für das zweite Halbjahr 2015 sehen sich die Grünen in der Gemeinde gut gerüstet. „Natürlich merkt man langsam, dass es auf die Wahl zugeht. Der Ton in der Gemeindevertretung wird rauer und es wird interessant sein zu beobachten, wie man in den kommenden Sitzungsrunden miteinander umgeht.“, stellt Grünen-Fraktionsvorsitzender Marco Müller am Dienstag fest. Dennoch gehe man gut gewappnet ins zweite Halbjahr, in der insbesondere die Themen Neubebauung Schillerplatz, der Haushalt 2016 und in Leipzig anhängige Südumfliegungsklage auf der Agenda stünden, erklärte er am Dienstag bei der öffentlichen Sitzung der Fraktion.</p>
<p>Aber auch anderen Themen werde man sich annehmen. So wurde in der Fraktion am Dienstag ein Antrag zur Geschäftsordnung debattiert, der den Antragslauf in der Gemeindevertretung betreffe. Bisher würden Anträge zuerst in den Ausschüssen und dann in der Gemeindevertretung behandelt. Die Grünen-Fraktion könne sich allerdings auch damit anfreunden, wenn Anträge und Vorlagen zunächst in die Gemeindevertretung eingebracht und von dieser dann in die Fachausschüsse weiterverwiesen würden, wie dies in manchen Umlandkommunen bereits der Fall sei. Denn dieses Vorgehen könne zu weiterer Transparenz führen, da mitgeltende Unterlagen dann nicht mehr erst wenige Tage vor den Sitzungen eingereicht würden und somit auch für Außenstehende genügend Zeit bestünde, auf Themen zu reagieren. „In diesem Punkt sind wir in der Zielsetzung grundsätzlich einig. Wir wollen uns jetzt allerdings erst einmal die Prozeduren in anderen Kommunen anschauen und bewerten, ob und wie man sinnvollerweise weitermacht“, sagen die Grünen.</p>
<p>In den Haushaltsberatungen wollen sie sich wieder mit eigenen Ideen aktiv einbringen und dabei darauf achten, dass die Zukunftsfähigkeit der Gemeinde nicht eingeschränkt wird. Der Haushaltsabschluss 2014 gebe großen Anlass zur Hoffnung, dass die Gemeinde auf einem guten Weg ist, das gesteckte Ziel Haushaltsausgleich und Schuldenabbau kurzfristig zu erreichen, so die Sicht der Fraktion. Nun gelte es auch mittel- und langfristig dafür zu sorgen, dass keine solch problematische Situation wie in den vergangenen Jahren mehr auftrete. „Das Versprechen, dass die Grundsteuer nach der Wahl wieder gesenkt werde, wie es einzelne politische Akteure bereits geäußert haben, werden wir deshalb nicht abgegeben. Dies wäre sowohl in der historischen Betrachtung, als auch hinsichtlich der aktuellen wirtschaftlichen Lage in höchstem Maße unseriös.“, bekräftigt Marco Müller.</p>
<p>Denn damit ginge man das Risiko ein, die Grundsteuer nur kurze Zeit später wieder erhöhen zu müssen. „Das hat auch etwas mit Glaubwürdigkeit zu tun. Nichts desto trotz hat die Gemeindevertretung zu jedem Haushalt auch über die Steuern zu beraten und diese auf den Prüfstand zu stellen. Dafür bedarf es auch keines Antrages“, so Müller weiter. Die Grünen wollten sich vielmehr darauf konzentrieren, dass die Belastungen nicht weiter stiegen und die Zukunftsfähigkeit der Kommune sichergestellt bleibe. „Unser Ziel muss es sein, Nauheim attraktiv zu gestalten“, so der Fraktionsvorsitzende. Dazu zähle insbesondere eine funktionierende Infrastruktur, die durch Erhaltungsinvestitionen und Ausbau zu sichern sei. Ein vorhandenes soziales Netz – was über die verschiedenen Partner in Gemeinde, Vereinen und anderen Institutionen in der Kommune vorhanden sei, aber noch besser vernetzt werden müsse. Aber auch Attraktivitätssteigerung insbesondere im Hinblick auf (junge) Familien – in Form einer Kombination aus Angeboten für Familien, Betreuung für die Kinder und attraktivem Umfeld, inkl. Zugang zu Natur und Umwelt, aber auch attraktiven Freizeitmöglichkeiten rund um die Gemeinde.</p><p>The post <a href="https://www.gruene-nauheim.de/2-halbjahr-2015-ausblick/">2. Halbjahr 2015 – Ausblick</a> first appeared on <a href="https://www.gruene-nauheim.de">Bündnis 90/Die Grünen in Nauheim</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Aktuelle Diskussion &#8222;Geothermie&#8220;</title>
		<link>https://www.gruene-nauheim.de/akteuelle-diskussion-geothermie/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 May 2015 05:46:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Geothermie]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinde]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Nauheim]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Fraktion der Grünen ist in der vergangenen Woche auch zu einer Stellungnahme zum aktuellen Sachstand des Geothermiekraftwerks der ÜWG angefragt worden. Die Main-Spitze hat hierzu heute einen Artikel veröffentlicht, [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.gruene-nauheim.de/akteuelle-diskussion-geothermie/">Aktuelle Diskussion „Geothermie“</a> first appeared on <a href="https://www.gruene-nauheim.de">Bündnis 90/Die Grünen in Nauheim</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Fraktion der Grünen ist in der vergangenen Woche auch zu einer Stellungnahme zum aktuellen Sachstand des Geothermiekraftwerks der ÜWG angefragt worden. Die Main-Spitze hat hierzu heute einen Artikel veröffentlicht, den Link findet Ihr am Ende. Da naturgemäß solche Stellungnahmen nicht vollständig abgedruckt werden können, möchten wir an dieser Stelle die vollständige Stellungnahme veröffentlichen:</p>
<p><a href="http://www.gruene-nauheim.de/wp-content/uploads/2015/05/banner_planet_b.jpg"><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-2047" src="http://www.gruene-nauheim.de/wp-content/uploads/2015/05/banner_planet_b-540x370.jpg" alt="banner_planet_b" width="360" height="247" /></a><i></i></p>
<p><i>NAUHEIM. Die Fraktion der Grünen in Nauheim hat den Ablauf der Ereignisse, die letztlich zur Entscheidung geführt haben, den Geothermiestandort in Trebur zu wählen, von Anfang an konstruktiv, aber auch überaus kritisch begleitet. Bereits im März 2010 hat die Fraktion hierzu eine Veranstaltung gemeinsam mit der Überlandwerke Groß-Gerau GmbH (ÜWG) in Nauheim angeboten, an der sich zu diesem Zeitpunkt bereits viele Bürger beteiligt haben.</i></p>
<p><i>Wir begrüßen als Fraktion grundsätzlich jede Form von ökologisch und ökonomisch vertretbarer Energieerzeugung. Hierbei müssen alle Aspekte von der Erzeugung, über die direkten und indirekten Auswirkungen bis hin zu den Abfällen berücksichtigt werden. Schon alleine aus diesem Grund können mit einer weiteren Nutzung von Atomkraft diese Ziele nicht in Einklang gebracht werden. Einerseits wegen des Restrisikos im Betrieb, jedoch insbesondere auch da die Abfälle über Generationen hinweg verschlossen gelagert werden müssen und bis zum heutigen Tag keine Endlagerlösung in Sicht ist. Uns ist hierbei ein Energiemix aus vielen Erzeugungsarten wichtig, wobei aus unserer Sicht die Priorisierung in der dezentralen Erzeugung und Einspeisung liegen sollte.</i></p>
<p><i>Zum Geothermieprojekt möchten wir an dieser Stelle herausstellen, dass die ÜWG als Projektträgerin eine außerordentlich offene Informations- und Kommunikationsstrategie gewählt und von Projektbeginn an im Rahmen der Möglichkeiten die Bürger aktiv eingebunden hat. Die ÜWG hat hierbei in den vergangenen zwei Jahren umfangreiche Bürgerinformationsveranstaltun<wbr />gen durchgeführt, in der auch viele Fragen beantwortet wurden, die vor Kurzem auch von Nauheimer Bürgern gestellt wurden.</i></p>
<p><i>Hierzu fanden in Zusammenarbeit mit der Stiftung Risiko Dialog St. Gallen sechs sogenannte Bürgerdialoge statt, die sich verschiedenen Themenbereichen im Zusammenhang mit der Erkundung, der Probebohrung und schlussendlich mit dem Betrieb befassten. Zusätzlich hat die ÜWG einen Besuch bestehender Geothermiekraftwerke in Rheinland-Pfalz angeboten, an dem auch die Fraktion teilgenommen hat. Parallel hierzu wurde ein Beirat aus der Bürgerschaft gebildet, der Rahmenbedingungen für den Bau und Betrieb festgelegte. In der Abschlussveranstaltung am 27. November 2013 hat sich Detlef Höhne als Geschäftsführer der ÜWG klar und unmissverständlich zu den vom Beirat vorgegebenen Punkten bekannt und eine Umsetzung hierzu zugesagt.</i></p>
<p><i>Ein Knackpunkt hierbei war und ist das Thema Versicherungsschutz und Beweislastumkehr. Einerseits macht unsere Lage im Oberrheingraben den Standort überhaupt erst attraktiv für eine Geothermische Nutzung, andererseits liegt hier auch das größte Risiko. Durch den Eingriff in die äußeren Gesteinsschichten der Erde kann es zu Verwerfungen kommen, die letztlich zu (kleineren) Erdstößen führen können. Für die Bohrungen und den Probebetrieb ist es der ÜWG hierbei gelungen, ein Versicherungsunternehmen zu finden, welches das Risiko bis zu einer Deckungssumme von 10 Millionen Euro abdeckt und das seinerseits in der Pflicht stehen würde nachzuweisen, dass eventuelle Schäden nicht als Folge der Bohrungen entstanden sind (Beweislastumkehr).</i></p>
<p><i>Doch auch nach Abschluss der Bohrungen und des Probebetriebs werden wir als Grüne-Fraktion den Projektfortschritt weiter kritisch verfolgen und auf die Einhaltung der vom Beirat vorgegebenen Rahmenbedingungen achten. Für uns sind jegliche negativen Auswirkungen, die sich aus dem Kraftwerksbetrieb ergeben könnten, immer zu hinterfragen und gegebenenfalls auch als Abbruchkriterium zu betrachten. Ein solcher Kraftwerksbetrieb kann immer nur in guter Nachbarschaft funktionieren und hierbei hat insbesondere die ÜWG die Verpflichtung, für die notwendigen Rahmenbedingungen zu sorgen und auf einen reibungslosen Betrieb zu achten.</i></p>
<p>Weitere Informationen zum Thema findet Ihr z.B. hier:</p>
<p>http:​//www.​gruene-nauheim.​de/?cat=​7​ &#8211;&gt; Link bitte im Browser einfügen, WordPress lässt hier leider keine Verlinkung zu. Wir arbeiten an dem Problem</p>
<p><a href="http://www.main-spitze.de/lokales/nauheim/geothermie-projekt-rueckt-immer-staerker-ins-bewusstsein-der-bevoelkerung-von-nauheim-und-trebur_15295816.htm" target="_blank">Aktueller Artikel in der Main-Spitze </a></p>
<p><a href="http://www.geothermie-trebur.de/" target="_blank">Geothermie-Informationsseite der ÜWG</a></p>
<p>Auch ein Besuch im GEOlife-Informationszentrum der ÜWG in der Darmstädter Straße in Groß-Gerau ist sicher lohnenswert.</p>
<p>Bei weiteren Fragen oder Anregungen zu diesem oder auch anderen Themen könnt Ihr uns auch direkt ansprechen: fraktion@gruene-nauheim.de</p><p>The post <a href="https://www.gruene-nauheim.de/akteuelle-diskussion-geothermie/">Aktuelle Diskussion „Geothermie“</a> first appeared on <a href="https://www.gruene-nauheim.de">Bündnis 90/Die Grünen in Nauheim</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Aktuelle Anträge für die kommende Sitzungsrunde</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Mar 2015 12:37:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wie bereits über die Presse kommuniziert, hat die Fraktion der Grünen in dieser Woche eine Resolution zu Freihandelsabkommen und einen Antrag für ein Rats- und Bürgerinformationssystem eingereicht. Die Anträge im [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.gruene-nauheim.de/aktuelle-antraege-fuer-die-kommende-sitzungsrunde/">Aktuelle Anträge für die kommende Sitzungsrunde</a> first appeared on <a href="https://www.gruene-nauheim.de">Bündnis 90/Die Grünen in Nauheim</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie bereits über die Presse kommuniziert, hat die Fraktion der Grünen in dieser Woche eine Resolution zu Freihandelsabkommen und einen Antrag für ein Rats- und Bürgerinformationssystem eingereicht. Die Anträge im Original können hier eingesehen werden:</p>
<p><a href="http://www.gruene-nauheim.de/wp-content/plugins/download-monitor/download.php?id=38" target="_blank">Antrag Rats- und Bürgerinformationssystem</a></p>
<p><a href="http://www.gruene-nauheim.de/wp-content/plugins/download-monitor/download.php?id=39" target="_blank">Resolution TTIP &#8211; TISA &#8211; CETA</a></p><p>The post <a href="https://www.gruene-nauheim.de/aktuelle-antraege-fuer-die-kommende-sitzungsrunde/">Aktuelle Anträge für die kommende Sitzungsrunde</a> first appeared on <a href="https://www.gruene-nauheim.de">Bündnis 90/Die Grünen in Nauheim</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Offener Brief an die SPD</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Feb 2015 07:09:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Lieber Frank Schmitz, Lieber Jörg Splitt, Liebe SPD, ich habe heute die Berichterstattung zu Eurem Heringsessen am Mittwoch gelesen. Eigentlich hatte ich nach Abschluss der Haushaltsberatungen gehofft, dass ein paar [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.gruene-nauheim.de/offener-brief-an-die-spd/">Offener Brief an die SPD</a> first appeared on <a href="https://www.gruene-nauheim.de">Bündnis 90/Die Grünen in Nauheim</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Frank Schmitz,</p>
<p>Lieber Jörg Splitt,</p>
<p>Liebe SPD,</p>
<p>ich habe heute die Berichterstattung zu Eurem Heringsessen am Mittwoch gelesen. Eigentlich hatte ich nach Abschluss der Haushaltsberatungen gehofft, dass ein paar der Dinge, die gemacht wurden auch inhaltlich angekommen sind. Schade, war wohl leider nicht so. Ich möchte deshalb die Chance nutzen und ein paar Dinge aus dem Artikel an die richtige Stelle rücken.</p>
<p>Ihr äußert Bedenken, dass</p>
<p><em>derzeit in Nauheim nahezu alles unter dem Diktat des Schutzschirms stehe und es das Ziel sei, den Haushalt unter den Vorgaben des Landes auszugleichen.</em></p>
<p>Nun, um das noch einmal deutlich herauszustreichen: <strong>Wir stehen unter keinem Diktat</strong> und das Ziel des Haushaltsausgleichs ist nicht dem Schutzschirm geschuldet, sondern der Hessischen Gemeindeordnung. Ich spare mir jetzt den vielzitierten<strong> <a href="http://www.rv.hessenrecht.hessen.de/jportal/portal/t/uwn/page/bshesprod.psml/action/portlets.jw.MainAction?p1=3d&amp;eventSubmit_doNavigate=searchInSubtreeTOC&amp;showdoccase=1&amp;doc.hl=0&amp;doc.id=jlr-GemOHE2005V9P92&amp;doc.part=S&amp;toc.poskey=" target="_blank">§92</a></strong>, den könnt Ihr gerne selber dort nachlesen.</p>
<p>Ja, es ist richtig:</p>
<ul>
<li>Wir, die anderen Fraktionen in der Gemeindevertretung, wollen diese gesetzliche Vorgabe einhalten und</li>
<li>wir, die anderen Fraktionen in der Gemeindevertretung, wollen nachfolgenden Generationen einen ausgeglichenen Haushalt und so wenig Schulden wie möglich zurücklassen.</li>
</ul>
<p><strong>Das</strong> ist für mich kein Diktat, sondern <strong>sollte für jeden verantwortungsvollen Gemeindevertreter ein Mantra sein</strong>.</p>
<p>Weiter sagt ihr, dass</p>
<p><em>das Sparen möglicherweise zu Lasten des Personals im Rathaus und im Bauhof gehe. Es sei im Moment nicht ersichtlich, wo die Kommune – wie vom Parlament beschlossen – bei den Sachleistungen 300000 Euro einsparen könnte. Da könne es passieren, dass über die 1,5 Stellen hinaus, die dieses Jahr nicht mehr besetzt werden sollen, noch andere Stellen gestrichen würden.</em></p>
<p>Liebe SPD, warum wird jetzt den Mitarbeitern in der Verwaltung Angst gemacht? <strong>Warum</strong> kommt Ihr mit dem<strong> Gespenst &#8222;Arbeitsplatzabbau&#8220;?</strong></p>
<ul>
<li>Erstens werden die 1,5 Stellen nicht durch Kündigungen eingespart, sondern dadurch, dass nach dem altersbedingten Ausscheiden zweier Stelleninhaber diese Stellen nicht neu besetzt warden.</li>
<li>Zweitens ist die genannte Einsparung nicht auf die Personalkosten übertragbar.</li>
</ul>
<p><strong>Der beschlossene Haushalt sieht vor 300.000 Euro in den Sach- und Dienstleistungen zu sparen. Nirgendwo anders.</strong> Will die Verwaltung mehr Geld ausgeben, müssen diese Mittel angemeldet <span style="text-decoration: underline;">und von der Gemeindevertretung beschlossen werden</span>.</p>
<p>Zur Aussage, dass es für die SPD nicht ersichtlich sei, wo dieses Geld eigentlich NOCH eingespart werden solle eine Übersicht:</p>
<p>Die Verwaltung hat im Bereich Sach- und Dienstleistungen in den <strong>vergangenen 5 Jahren</strong>:</p>
<ul>
<li>noch <strong>NIE</strong> <strong>mehr als 4,3x Millionen</strong> <strong>Euro</strong> und</li>
<li>im Mittel <strong>NICHT mehr als 4,2 Millionen Euro</strong> ausgegeben.</li>
</ul>
<p><a href="http://www.gruene-nauheim.de/wp-content/uploads/2015/02/Übersicht.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-2005" src="http://www.gruene-nauheim.de/wp-content/uploads/2015/02/Übersicht-540x370.jpg" alt="Übersicht" width="540" height="370" /></a></p>
<p>Die Mittelansätze waren in den vergangenen 5 Jahren IMMER etwa 1 Million Euro höher, als hinterher tatsächlich ausgegeben wurden. Genau deshalb konnte die Gemeindevertretung den Mittelansatz von 4,8 auf 4,5 Millionen Euro kürzen und die Verwaltung zum Sparen zwingen!</p>
<p>Zu Eurer skeptischen Frage:</p>
<ul>
<li>JA, das ist möglich und</li>
<li>JA, das muss für die Verwaltung umsetzbar sein.</li>
</ul>
<p>Wenn es dies nicht wäre, hätte die Gemeinde in 2015 ein Rekord-Ausgabenstand erreicht, der den Bürgerinnen und Bürgern in Nauheim als Kommune, die sparen muss definitiv nicht zu erklären wäre. Und selbst in dem gekürzten Mittelansatz verbirgt sich im Grunde weiteres Potential zum Sparen. Denn mal ganz ehrlich, wenn wir in Jahren, in denen wir nicht gespart haben weniger ausgegeben haben, als in Jahren in denen wir es tun müssen&#8230; Sorry.</p>
<p>Wenn IHR nicht sparen wollt, müsst IHR den Bürgern auch sagen, wo IHR das Geld hernehmen wollt. In letzter Konsequenz wäre dies dann nämlich <strong>noch mehr von den Bürgern, </strong>als dies ohnehin schon nötig ist. Und dabei ist es völlig egal, ob IHR sagt, dass dieses Geld vom Land oder vom Bund kommen soll! Denn auch diese Ebenen müssten diese Mehrausgaben durch Mehreinnahmen kompensieren. Und genau dafür hat derzeit NIEMAND eine Lösung!</p>
<p>Die SPD-Ansätze in den Haushaltsanträgen bedeuten in ihrer Form und ihrer Ausarbeitung: höhere Ausgaben, bedeuten höhere Steuern und Gebühren. Und ich weiß ehrlicherweise nicht, wieso und wie wir insbesondere unseren Kindern erklären sollen, dass Mama und Papa die Schulden noch eine weitere Generation weitergeben und noch dazu, zu den bereits vorhandenen Schulden noch weitere oben drauf packen. Denn nichts anderes macht ein nicht-ausgeglichener Haushalt &#8211; Jahr für Jahr.</p>
<p>Gruß.</p>
<p>Marco Müller</p>
<p>PS: vorläufiges Jahresergebnis 2014 im Bereich Sach- und Dienstleistungen: weniger als 4 Millionen Euro. Nachzulesen im Quartalsbericht der Gemeinde vom 12.02.2015!</p><p>The post <a href="https://www.gruene-nauheim.de/offener-brief-an-die-spd/">Offener Brief an die SPD</a> first appeared on <a href="https://www.gruene-nauheim.de">Bündnis 90/Die Grünen in Nauheim</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Doppelhaushalt 2015/16 beschlossen &#8211; Haushaltsrede</title>
		<link>https://www.gruene-nauheim.de/doppelhaushalt-201516-beschlossen-haushaltsrede/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Feb 2015 06:29:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinde]]></category>
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		<category><![CDATA[Haushaltsrede]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunaler Schutzschirm]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit den Stimmen von CDU, FLN, FDP und Grünen, bei Gegenstimmen und drei Enthaltungen aus der Fraktion der SPD, hat die Gemeindevertretung in Ihrer Sitzung am 12.02.2015 den Doppelhaushalt für die Jahre 2015 [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.gruene-nauheim.de/doppelhaushalt-201516-beschlossen-haushaltsrede/">Doppelhaushalt 2015/16 beschlossen – Haushaltsrede</a> first appeared on <a href="https://www.gruene-nauheim.de">Bündnis 90/Die Grünen in Nauheim</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit den Stimmen von CDU, FLN, FDP und Grünen, bei Gegenstimmen und drei Enthaltungen aus der Fraktion der SPD, hat die Gemeindevertretung in Ihrer Sitzung am 12.02.2015 den Doppelhaushalt für die Jahre 2015 und 2016 beschlossen.</p>
<p>Die Haushaltsrede unseres Fraktionsvorsitzenden Marco Müller im Entwurf:</p>
<p>Sehr geehrter Gemeindevertretervorsteher,</p>
<p>Sehr geehrter Herr Bürgermeister,</p>
<p>Sehr geehrte Damen und Herren,</p>
<p>die Gemeinde Nauheim hat sich im Jahr 2012 daran gemacht die Haushaltsproblematik der Gemeinde anzugehen, das Jahrelange Defizit der Gemeinde abzubauen und eine Abkehr der Schuldenpolitik einzuleiten. Dazu hat eine Mehrheit dieser Gemeindevertretung den Beitritt zum Kommunalen Schutzschirm beschlossen und einen verbindlichen Abbaupfad vereinbart, der vorsieht, dass ab dem Haushaltsjahr 2016 ein ausgeglichener Haushalt vorliegen muss. <strong>Die Entwicklungen im Jahr 2014 sind allen hier noch in guter Erinnerung und haben dieses Ziel ernsthaft in Frage gestellt.</strong> Alle Gemeindevertreter die im vergangenen Jahr die schwierige Entscheidung treffen mussten, wie es weitergehen soll, waren sich alleine schon ob Ihrer eigenen Betroffenheit als Bürger und Eigentumsbesitzer darüber im Klaren, dass diese jeden in Nauheim hart treffen. Zu diesem Zeitpunkt blieb der Gemeindevertretung allerdings keine Wahl, da die Alternative einzig und alleine Stillstand und Aufgabe der Kommunalen Selbstverwaltung bedeutet hätten.</p>
<p>Heute ist die Situation im Grunde eine andere.</p>
<p>Es ist richtig, dass mit der Grundsteuer B auf einem Niveau von 960 Punkten die Gemeinde Nauheim an der Spitze aller Kommunen in Deutschland steht.</p>
<p>Es ist richtig, dass die Belastung der Nauheimer Bürgerinnen und Bürger auch mit dem vorliegendem Doppelhaushalt zunächst nicht gesenkt werden kann.</p>
<p><strong>Es ist aber auch richtig</strong>, dass mit dem vorliegendem Doppelhaushalt das Ziel „ausgeglichener Haushalt bis 2016“ erreichbar wird – und zwar</p>
<ul>
<li>ohne eine weitere Erhöhung der Grundsteuer B,</li>
<li>ohne eine Anpassung von Gebühren im Bereich der Kindergärten,</li>
<li>ohne Kürzung bei den freiwilligen Leistungen und</li>
<li>ohne die angedrohte Einsparung von Sanierungs- und Erhaltungsmaßnahmen im Abwasserbereich bei den Pumpwerken.</li>
</ul>
<p>Möglich wird dies, nachdem die Gemeindevertretung, nach der notwendigen Betrachtung der Einnahmeseite im vergangenen Jahr, in diesem Jahr die <strong>Ausgabenseite</strong> betrachtet hat. Über die vergangenen 5 Jahre waren die Ansätze im Bereich der Sach- und Dienstleistungen immer höher, als die tatsächlichen Aufwendungen im Jahresabschluss nachweisen konnten. Dabei lagen die Abweichungen im Mittel bei knapp über einer und die absoluten Beträge im Mittel nicht bei mehr als 4,2 Millionen Euro. Der eingebrachte Haushalt wies dabei noch einen Haushaltsansatz von 4,79 Millionen Euro auf. <strong>Durch den Beschluss der Gemeindevertretung diesen Ansatz um 300.000 Euro zu kürzen, zwingt die Politik die Verwaltung erstmals auch mit der Aufstellung einer Haushaltssatzung zum aktiven Sparen</strong>.</p>
<p>Um diese Latte heute schon einmal etwas höher zu legen: Bedenkt man, dass mit jetzt 4,49 Millionen Euro immer noch knapp 300.000 Euro zusätzliches Einsparvolumen gegenüber dem bisherigen Mittel vorhanden ist, bin ich zuversichtlich, <strong>dass auch der Haushalt 2015 bei entsprechender Anstrengung ausgeglichen sein kann</strong>, nachdem dies für den Haushalt 2014 vom Bürgermeister bereits in Aussicht gestellt wird.</p>
<p>Unter den Gesichtspunkten einer verlässlichen Haushaltsplanung, basierend auf konservativ geplanten Einnahme- und konsequent auf Kostenoptimierung getrimmten Ausgabeansätzen, kann auch ich erstmals nicht mehr bestreiten, dass eine Grundsteuersenkung mittelfristig nicht im Bereich des Möglichen liegt. Allerdings immer mit dem mahnenden Zeigefinger, dass unvorhergesehene Ereignisse das Haushaltsergebnis negativ beeinflussen und äußere Einflüsse uns schnell zurückwerfen können, wie wir dies bereits im vergangenen Jahr negativ erleben mussten. Die Fraktion der Grünen wird auch in Zukunft daran festhalten, dass für uns die oberste Priorität auf einem gesunden Haushalt liegt und darauf drängen, dass der Erhalt und die Gestaltung der Gemeinde nicht aus den Augen verloren werden darf. <strong>Im Vorfeld einer zu führenden Senkungsdiskussion ist es aus unserer Sicht daher notwendig darüber zu sprechen, was Gemeinde und Gemeinschaft eigentlich für uns bedeutet und wie wir mit diesem Thema umgehen wollen.</strong> Zukunftsgerichtete Themen sind dann zu suchen in</p>
<ul>
<li>der Kinder- und Jugendbetreuung &amp; –förderung,</li>
<li>der Vereinssozialarbeit und</li>
<li>der Familienförderung,</li>
<li>aber auch in grundsätzlichen Fragen des Erhalts, der Sanierung und des Ausbaus von Einrichtungen, Straßen und Gemeinschaftsplätzen.</li>
</ul>
<p>Die zentrale Frage dabei ist: <strong>Was kann und was muss die Politik gestalten, um Nauheim lebenswert zu halten und lebenswerter zu machen? <span style="text-decoration: underline;">Mit und nicht gegen die Bürger.</span></strong></p>
<p>Einen wichtigen Punkt in diesem Zusammenhang können wir heute auch beantworten:</p>
<p>Kann eine Schutzschirmgemeinde sich weiterentwickeln, kann eine Schutzschirmgemeinde noch investieren?<strong> Sie kann.</strong></p>
<p>Die Bürger die die Politik in den vergangenen Monaten immer gefragt hat, warum wir den Marktplatz verkaufen, bewegt doch eigentlich vielmehr:</p>
<p><strong><em>Warum verkauft man einen Marktplatz, wenn man mit dem Geld hinterher nichts machen kann?</em></strong></p>
<p>Wir beantworten heute genau diese Frage mit einem Beschluss für die Entwicklung eines Investitionsplans, der nur dann funktionieren kann, wenn der Marktplatz verkauft wird. Einem Investitionsplan, der über drei Jahre hinweg entwickelt werden soll und der aufzeigt, dass auch eine Schutzschirmgemeinde noch in der Lage ist sich weiterzuentwickeln, der aufzeigt, dass wir in unsere Vereine investieren wollen und der aufzeigt, wie wir notwendige Investitionen in den Brandschutz stemmen können, ohne uns erneut hoch zu verschulden.</p>
<p>Bevor ich Sie jetzt bitte dem Haushalt ihre Zustimmung zu erteilen, möchte ich noch ein paar persönliche Worte an die Fraktion der SPD richten:</p>
<p>Nicht alles, was in dieser Gemeinde passiert, liegt in der Alleinverantwortung eines Bürgermeisters Jan Fischer. <strong>Die Gemeindevertretung ist das Kontrollorgan der Verwaltung.</strong> Die Gemeindevertretung hat über die vergangenen Jahre mit verschiedenen Mehrheiten operiert und gearbeitet. Keine Gemeindevertretung dieser Zeit hat zuvor den Mut aufgebracht, den es im vergangenen Jahr brauchte, um harte Beschlüsse zu fassen. Kein Mitglied der heutigen Gemeindevertretung sollte dabei außer Acht lassen, dass die fehlende Mutlosigkeit davor <strong>Parteiübergreifend vorhanden war und sich nicht an schwarz, rot, grün, gelb oder sonstigen Farben festmachen lässt.</strong> Jahrelang wurden notwendige Beschlüsse nicht gefasst und Fehler nicht erkannt. Die Folgen daraus sind bekannt und nur allzu präsent. Dies nun einzig und alleine einem Bürgermeister Jan Fischer anzulasten ist aus meiner Sicht unredlich und unfair. Im Gegenteil ist es so, dass wir froh sein sollten die Fehler nun zu erkennen und zu beheben. Ich kann hierbei die Leistungsbereitschaft des Bürgermeisters seit dem März des vergangenen Jahres nur anerkennen und bewundern. Es kommt nicht selten vor, dass ich Mails erhalte deren Absendezeit weit nach 23 Uhr abends oder weit vor 8 Uhr morgens liegt. Dass darunter solche Dinge wie Familie leiden, kann man sich vorstellen. Dass nicht immer alles zu genüge und rechtzeitig funktioniert wurmt uns ebenfalls. Dass manche Dinge, die versprochen sind, dann doch nicht kommen ist ein Problem. Dass aber mit dieser Leistungsbereitschaft die Unterstellung einhergeht, dass er sich lediglich auf der Karriereleiter in Richtung Wiesbaden oder Berlin aufschwingt, ist in meinen Augen grotesk.</p>
<p>Für uns, und jetzt spreche ich auch für die Fraktion, befinden wir uns in der Zusammenarbeit mit dem Bürgermeister auf einem guten Weg, der oft auch im streitbaren, aber immer auch fairen Rahmen verläuft. Die Gemeinde kann in unseren Augen darüber froh sein, dass sie einen Bürgermeister hat, der sich zumindest in den wichtigen Belangen mit so viel Engagement dafür einsetzt die Dinge zu verbessern. An den Fehlern müssen wir alle arbeiten im Kleinen wie im Großen. Wenn ein Bürgermeister sich aber unter diesen Bedingungen klar dazu bekennt seine Amtszeit verlängern zu wollen, zollt dies meinen Respekt und unter den gegebenen Umständen sicherlich auch meine Unterstützung für diesen Schritt.</p>
<p>Ich bitte sie dem vorliegendem Haushalt zuzustimmen.</p><p>The post <a href="https://www.gruene-nauheim.de/doppelhaushalt-201516-beschlossen-haushaltsrede/">Doppelhaushalt 2015/16 beschlossen – Haushaltsrede</a> first appeared on <a href="https://www.gruene-nauheim.de">Bündnis 90/Die Grünen in Nauheim</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Nachtrag: Haushaltsantrag 04 &#8211; Finanzhaushalt und Investitionen</title>
		<link>https://www.gruene-nauheim.de/nachtrag-haushaltsantrag-04-finanzhaushalt-und-investitionen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Feb 2015 21:10:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Fraktion der Grünen hat am heutigen Montag noch einen vierten Antrag zu den Haushaltsberatungen gestellt. Hierbei geht es darum den Verkaufspreis des Marktplatzes in den Finanzhaushalt einzustellen und im [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.gruene-nauheim.de/nachtrag-haushaltsantrag-04-finanzhaushalt-und-investitionen/">Nachtrag: Haushaltsantrag 04 – Finanzhaushalt und Investitionen</a> first appeared on <a href="https://www.gruene-nauheim.de">Bündnis 90/Die Grünen in Nauheim</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Fraktion der Grünen hat am heutigen Montag noch einen vierten Antrag zu den Haushaltsberatungen gestellt. Hierbei geht es darum den Verkaufspreis des Marktplatzes in den Finanzhaushalt einzustellen und im Investitionsbereich Teile der Mittel wieder verfügbar zu machen. Desweiteren soll der Gemeindevorstand beauftragt werden auf Basis der Beschlüsse der vorangegangenen Jahre einen Investitionsplan zu erstellen, wie Projekte in Nauheim trotz der angespannten Haushaltslage angegangen und umgesetzt werden können. Der Fokus liegt hierbei auf der angedachten Verlagerung des Bauhofs, der Sanierung des Sportparks und den Investitionen in den Brandschutz. Über einen Investitionsplan soll hierbei aufgezeigt werden, wie notwendige Maßnahmen möglichst ohne Kreditmittelverwendung umgesetzt werden können.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>ANTRAG:</strong></span></p>
<p><strong><a href="http://www.gruene-nauheim.de/wp-content/plugins/download-monitor/download.php?id=37" target="_blank">Haushaltsantrag 04 &#8211; Finanzhaushalt und Investitionsplanung</a></strong></p><p>The post <a href="https://www.gruene-nauheim.de/nachtrag-haushaltsantrag-04-finanzhaushalt-und-investitionen/">Nachtrag: Haushaltsantrag 04 – Finanzhaushalt und Investitionen</a> first appeared on <a href="https://www.gruene-nauheim.de">Bündnis 90/Die Grünen in Nauheim</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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