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	<title>Haushalt - Bündnis 90/Die Grünen in Nauheim</title>
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	<description>Partei &#38; Fraktion - Heimat der Grünen Horde!</description>
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	<title>Haushalt - Bündnis 90/Die Grünen in Nauheim</title>
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	<item>
		<title>Stellungnahme der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in der Gemeindevertretung Nauheim</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Nov 2025 15:18:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeindevertretung]]></category>
		<category><![CDATA[Haushalt]]></category>
		<category><![CDATA[Nauheim]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>zu den öffentlichen Aussagen der CDU Nauheim vom 13. November 2025 Die Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN weist darauf hin, dass die Darstellungen der CDU-Nauheim zur jüngsten Sitzungsrunde inhaltlich nicht [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2 class="wp-block-heading">zu den öffentlichen Aussagen der CDU Nauheim vom 13. November 2025</h2>



<p>Die Fraktion von <strong><a href="https://" title="">BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN</a></strong> weist darauf hin, dass die Darstellungen der <a href="https://www.cdu-nauheim.de" target="_blank" rel="noopener" title="">CDU-Nauheim</a> zur jüngsten Sitzungsrunde inhaltlich nicht zutreffen. Die Anschuldigungen gegenüber angeblich „<em>linken</em>“ Fraktionen entbehren jeder Grundlage. Zahlreiche der öffentlich erhobenen Behauptungen entsprechen weder den tatsächlichen Beratungsabläufen noch den dokumentierten Fakten. Wir fordern die CDU auf, diese Verzerrungen richtigzustellen und zur gemeinsamen Sacharbeit zurückzukehren.</p>



<p>Wer die interfraktionelle Arbeitsgruppe (iAG) verlässt, weil angeblich „<em>nichts passiert</em>“, sollte transparent darlegen, welchen eigenen Beitrag er selbst zu Fortschritten geleistet hat. Diesen Nachweis bleibt die CDU in den getätigten Äußerungen schuldig.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p><strong>1. Die CDU bezieht sich auf zwei Dokumente unserer Fraktion – und stellt beide inhaltlich falsch dar</strong></p>



<p><strong>a) Unser Antrag zur Gesamtaufstellung aller Aufträge und Nachträge</strong></p>



<p>Mitglieder der CDU-Fraktion behaupteten in der Sitzungsrunde noch öffentlich, dieser Antrag sei maßlos, falsch adressiert oder gar überzogen.</p>



<p>Tatsache ist:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Der Antrag entstand, weil <strong>in der Vergangenheit Projekte mit erheblichen Kostenabweichungen am Parlament vorbei genehmigt wurden </strong>(bspw. Schillerstraßen-Sanierung und weitere, insgesamt über mehrere Maßnahmen, bekanntgewordene Mehrkosten von mehr als 660.000 €).</li>



<li>Die CDU hat unseren Antrag <strong>nicht inhaltlich unterstützt</strong>, sondern ihn <strong>in den Ausschüssen massiv reduzieren wollen</strong>, bis letztlich nur noch ein deutlich abgespeckter Kompromiss übrigblieb.</li>



<li>In der Gemeindevertretung hat die CDU schließlich <strong>selbst bestätigt</strong>, dass Transparenz „bei weitem nicht ausreicht“ und zusätzliche Informationen notwendig sind.</li>
</ul>



<p>Die CDU versucht nun nachträglich, öffentlich so zu tun, als sei der Transparenzbedarf neu – obwohl sie ihn selbst im Parlament ausdrücklich eingeräumt hat.</p>



<p><strong>b) Unsere Anfrage zu außer- und überplanmäßigen Ausgaben</strong></p>



<p>Die CDU verweist auf unsere Anfrage, um ihre „<em>Fassungslosigkeit</em>“ über angeblich intransparente Ausgaben zu untermauern.</p>



<p>Richtig ist:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Diese Anfrage ist<strong> bis heute unbeantwortet.</strong></li>



<li>Die CDU hat bisher <strong>keinen eigenen Beitrag</strong> geleistet, die Beantwortung einzufordern.</li>



<li>Die CDU benennt<strong> keine einzige Stelle</strong>, an der sie selbst Transparenz eingefordert hätte.</li>
</ul>



<p>Das Narrativ von der „<em>unerklärlichen Verwaltungspraxis</em>“ hält die CDU aufrecht, verweigert aber gleichzeitig genau jene Instrumente, die diese Praxis aufklären könnten.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p><strong>2. Die CDU wirft anderen „<em>Verschenken</em>“ und „<em>Sozialromantik</em>“ vor – unterschlägt aber ihre eigene Blockadepolitik</strong></p>



<p>Die CDU zeichnet das Bild zweier angeblich „<em>linker Parteien</em>“, die „<em>alles verschenken wollen</em>“. Das steht in keinerlei Zusammenhang zur tatsächlichen Beschlusslage:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die Grünen haben<strong> keine einzige Ausgabe außerhalb der Pflichtaufgaben </strong>gefordert, sondern mehrfach auf <strong>Priorisierung</strong>, <strong>Notwendigkeit</strong> und <strong>Förderquoten</strong> hingewiesen.</li>



<li>Im Gegensatz zur CDU haben wir <strong>auf Basis von Fakten </strong>argumentiert, z.B. im Klimamanagement, bei dem Trebur und andere Kommunen Förderung und Projektumsetzung tatsächlich realisieren.</li>



<li>Die CDU selbst hat mehrfach Anträge gestellt, die <strong>zusätzliche Verwaltungsressourcen gebunden</strong> haben, gleichzeitig aber jede Transparenzforderung anderer Fraktionen öffentlich pauschal als „<em>Verwaltungsblockade</em>“ diffamiert.</li>
</ul>



<p>Wer ständig öffentlich Sparforderungen erhebt, aber im Parlament</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>keine Prioritäten benennt,</li>



<li>Fördermittel leichtfertig aufs Spiel setzt</li>



<li>und Analysewerkzeuge blockiert,</li>
</ul>



<p>trägt nachweislich <strong>nicht</strong> zur Problemlösung bei.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p><strong>3. Behauptungen über „<em>Mini-Geländewagen</em>“, „<em>Möbel</em>“ und „<em>andere Anschaffungen</em>“ – ohne Beleg, ohne Substanz</strong></p>



<p>Die CDU stellt öffentlich in den Raum, es gebe:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>„BM-Büromöbel für 30.000 €“</li>



<li>„Wald-Pritschenwagen“</li>



<li>„Bauhof-Laster“</li>
</ul>



<p>und behauptet, dies alles sei ohne Kontrolle und unter 50.000 € durchgewunken worden.</p>



<p>Tatsachen:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Das <strong>geländegängige Kleinfahrzeug mit Pritsche (UTV – Utility Task Vehicle)</strong> &nbsp;wurde <strong>bereits 2024</strong> im Rahmen der Maßnahmen gegen die Afrikanische Schweinepest angeschafft – nicht 2025 und nicht „am Parlament vorbei“. Die Fraktionen haben tatsächlich auch entsprechende Niederschriften aus dem Gemeindevorstand erhalten.</li>



<li><strong>Zu den Behauptungen rund um das Bürgermeisterbüro (und eine „Medienwand“) gibt es bisher lediglich Gerüchte – aber keine einzige Vorlage, keine Rechnung, keine Entscheidungsgrundlage. </strong>Auch aus diesem Grund hat unsere Fraktion eine Anfrage zu außer- und überplanmäßigen Ausgaben gestellt.</li>



<li><strong>Die CDU benennt keine einzige Drucksache, keine Nummer, keinen Vorgang</strong> – sie spekuliert öffentlich und erweckt den Eindruck eines generellen kommunalen Missmanagements. Noch dazu vermischt sie hierbei unzulässig aus dem Zusammenhang gerissene Tatsachen mit Vermutungen.</li>
</ol>



<p>Das ist politisch nicht seriös. Wer Vorwürfe erhebt, muss sie belegen können.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p><strong>4. Die Darstellung, die Gemeindevertretung sei „<em>verantwortungslos</em>“, ist nur haltbar, wenn man sich selbst einbezieht</strong></p>



<p>Die Sitzungsrunde zeigt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Insbesondere Grüne und FDP (im HFA) haben Druck auf die Verwaltung ausgeübt</strong>, damit endlich Berichte vorgelegt werden.</li>



<li><strong>Die CDU hat mit einer einzelnen Stimme im HFA unseren Transparenzantrag unterstützt, während der Fraktionsvorsitzende den Antrag selbst noch abgelehnt hat</strong> – dieser Umstand wird heute öffentlich verschwiegen.</li>



<li>Die Verzögerungen resultierten <strong>überwiegend aus fehlenden Verwaltungsressourcen, aus externen Prüfungen und aus den eigenen Anträgen der CDU selbst</strong> (siehe Sparantrag, KABS-Diskussion, Feuerwehranalyse, usw.).</li>
</ul>



<p>Die CDU kritisiert das Fehlen von Ergebnissen – obwohl sie selbst an jenen Stellen, an denen Ergebnisse entstehen sollten, auch selbst mehrfach neue Prüfaufträge gestellt, Umwege erzeugt oder von Beschlüssen Abstand genommen hat.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p><strong>5. Wir fordern eine sachliche Richtigstellung durch die CDU</strong></p>



<p>Damit demokratische Arbeit nicht durch verzerrte oder verkürzte Darstellungen beschädigt wird, fordern wir die CDU Nauheim auf:</p>



<ol start="1" class="wp-block-list">
<li><strong>Die Falschdarstellungen zur Arbeit der Gemeindevertretung öffentlich richtigzustellen.</strong></li>



<li><strong>Klar offenzulegen, in welchen Punkten sie selbst Transparenzanträge reduziert oder abgelehnt hat.</strong></li>



<li><strong>Zu erläutern, welche ihrer eigenen Anträge zusätzliche Verwaltungsressourcen gebunden haben.</strong></li>



<li><strong>Belege für die öffentlich erhobenen Anschuldigungen über angeblich intransparente Ausgaben vorzulegen – oder diese Behauptungen bis zu deren Nachweis zurückzunehmen.</strong></li>
</ol>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p><strong>6. Schlussbemerkung</strong></p>



<p>Wir stehen für Transparenz, saubere Abläufe und eine verantwortungsvolle Haushaltsführung. Die CDU hat in den vergangenen Wochen eine Darstellung der kommunalpolitischen Realität gewählt, die weder der Faktenlage entspricht noch der gemeinsamen Aufgabe gerecht wird, Nauheim aus einer schwierigen Lage herauszuführen.</p>



<p>Wir bleiben gesprächsbereit – aber nicht auf Grundlage von unzutreffenden Behauptungen.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p><strong>BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN – Fraktion in der Gemeindevertretung Nauheim</strong></p>



<p>Kontakt: <a href="#" data-unscramble="ed.miehuan-eneurg@noitkarf" target="_blank" rel="noopener" title="">fraktion@gruene-nauheim.de</a></p>



<p></p><p>The post <a href="https://www.gruene-nauheim.de/stellungnahme-der-fraktion-buendnis-90-die-gruenen-in-der-gemeindevertretung-nauheim/">Stellungnahme der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in der Gemeindevertretung Nauheim</a> first appeared on <a href="https://www.gruene-nauheim.de">Bündnis 90/Die Grünen in Nauheim</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Grüne fragen nach: Warum gab’s plötzlich mehr Sitzungsgeld?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Nov 2025 08:03:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeindevertretung]]></category>
		<category><![CDATA[Haushalt]]></category>
		<category><![CDATA[Nauheim]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Da staunten einige Gemeindevertreter nicht schlecht: Warum gab es plötzlich mehr Sitzungsgeld?</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit den letzten Abrechnungen staunten einige Gemeindevertreter nicht schlecht: Statt der in der Entschädigungssatzung festgelegten <strong>25 Euro pro Sitzung</strong> wurden <strong>30,54 Euro</strong> ausgezahlt – ganz ohne neuen Beschluss und bisher ohne nähere Mitteilung gab&#8217;s mehr Sitzungsgeld.</p>



<p>Die Fraktion von <strong><a href="https://www.gruene-nauheim.de" title="">BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN</a></strong> hat den Vorgang aufgegriffen und eine formale Anfrage an den Gemeindevorstand gestellt. Ziel: Aufklärung, wie es zu der abweichenden Auszahlung kam, wer sie veranlasst hat – und wie künftig sichergestellt werden soll, dass Zahlungen <strong>satzungskonform</strong> erfolgen.</p>



<p>„Wir reden hier nicht über Summen, die die Welt verändern“, heißt es aus Fraktionskreisen, „aber sehr wohl über den Grundsatz der <strong>Rechts- und Haushaltsklarheit</strong>.“</p>



<p>Hintergrund ist § 3 der Entschädigungssatzung, der das Sitzungsgeld mit 25 Euro festlegt. Eine automatische Anpassung oder Indexierung ist zwar grundsätzlich vorgesehen, aber nur, <strong>wenn sie transparent berechnet und beschlossen wird</strong>. Das ist aber bisher gar nicht passiert.</p>



<p>Mit einem Augenzwinkern betonen die Grünen:</p>



<p>„Wer behauptet, ‚die Politik macht sich die Taschen voll‘, darf diesmal gerne genauer hinschauen – denn hier sind es ausgerechnet die Gemeindevertreter selbst, die die <strong>Überzahlung</strong> beanstanden. Das spricht eher für als gegen die Politik.“</p>



<p>Die Fraktion erwartet nun eine <strong>klare rechtliche Einordnung</strong> und eine <strong>transparente Darstellung des Ablaufs.</strong> Sollte sich herausstellen, dass die Zahlung ohne Beschluss erfolgte, müsse sie ggf. auch korrigiert werden – „denn bei öffentlichen Mitteln gilt: sauber bleibt sauber“.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



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<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p><strong>Kontakt:</strong></p>



<p><strong>BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Fraktion in der Gemeindevertretung Nauheim</strong></p>



<p>Marco Müller, Fraktionssprecher</p>



<p><a href="#" data-unscramble="ed.miehuan-eneurg@relleum.ocram">marco.mueller@gruene-nauheim.de</a> <a href="https://www.gruene-nauheim.de">https://www.gruene-nauheim.de</a></p><p>The post <a href="https://www.gruene-nauheim.de/gruene-fragen-nach-warum-gabs-ploetzlich-mehr-sitzungsgeld/">Grüne fragen nach: Warum gab’s plötzlich mehr Sitzungsgeld?</a> first appeared on <a href="https://www.gruene-nauheim.de">Bündnis 90/Die Grünen in Nauheim</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Wie steht es um den Kassenstand der Gemeinde?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Nov 2025 10:55:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeindevertretung]]></category>
		<category><![CDATA[Haushalt]]></category>
		<category><![CDATA[Nauheim]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie steht es um den Kassenstand der Gemeinde?</p>
<p>The post <a href="https://www.gruene-nauheim.de/wie-steht-es-um-den-kassenstand-der-gemeinde/">Wie steht es um den Kassenstand der Gemeinde?</a> first appeared on <a href="https://www.gruene-nauheim.de">Bündnis 90/Die Grünen in Nauheim</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Fraktion <strong>Bündnis 90/Die Grünen Nauheim</strong> hat eine Anfrage zur aktuellen <strong>Liquiditäts- und Finanzlage</strong> der Gemeinde eingereicht. Ziel ist es, ein realistisches Bild der Kassenentwicklung im laufenden Haushaltsjahr zu erhalten.</p>



<p>Im <strong><a href="https://nauheim.gremien.info/submission?id=202510304100073#:~:text=09.04.2025-,FSB_2025_Entwurf,-1.22%20MB" target="_blank" rel="noopener" title="">Finanzstatusbericht zur Haushaltseinbringung 2025</a></strong> (Stand Februar 2025) wurde eine Liquiditätsplanung mit einem Zahlungsmittelbestand von rund <strong>8,0 Millionen Euro zum 31.12.2024</strong> und einer Prognose von <strong>4,26 Millionen Euro zum Jahresende 2025</strong> dargestellt.</p>



<p>Nach aktuellem Kenntnisstand liegt der tatsächliche Kassenstand <strong>deutlich unter den bisher prognostizierten Werten</strong>.</p>



<p>Da sich Nauheim im Jahr 2025 weiterhin in <strong>vorläufiger Haushaltsführung gemäß § 99 HGO</strong> befindet, wäre grundsätzlich von einer stabilen oder leicht verbesserten Liquidität auszugehen. Eine abweichende Entwicklung wirft daher Fragen nach den Ursachen und Auswirkungen auf die künftige Zahlungsfähigkeit auf.</p>



<p>Die Grünen bitten den Gemeindevorstand in ihrer Anfrage, die <strong>monatlichen Ein- und Auszahlungen</strong> von <strong>Januar bis Oktober 2025</strong> offen- und für <strong>November und Dezember</strong> eine <strong>aktualisierte Prognose</strong> vorzulegen. Darüber hinaus soll der Gemeindevorstand eine <strong>aktuelle Einschätzung zum Kassenstand zum 31.12.2025</strong> abgeben und eventuelle Abweichungsursachen erläutern.</p>



<p>Im Haupt- und Finanzausschuss soll das Thema als <strong>Tagesordnungspunkt „Aktuelle Finanzlage“</strong> behandelt werden, um die Entwicklung der kommunalen Liquidität transparent darzustellen und die Steuerungsfähigkeit der Gemeinde nachvollziehbar zu bewerten.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<div data-wp-interactive="core/file" class="wp-block-file"><object data-wp-bind--hidden="!state.hasPdfPreview" hidden class="wp-block-file__embed" data="https://www.gruene-nauheim.de/wp-content/uploads/2025/11/Anfrage-Kassenstand_unterschrieben.pdf" type="application/pdf" style="width:100%;height:600px" aria-label="Einbettung von Anfrage Kassenstand."></object><a id="wp-block-file--media-cc94efbd-e78b-4c62-a96f-edd11c83f4f3" href="https://www.gruene-nauheim.de/wp-content/uploads/2025/11/Anfrage-Kassenstand_unterschrieben.pdf">Anfrage Kassenstand</a><a href="https://www.gruene-nauheim.de/wp-content/uploads/2025/11/Anfrage-Kassenstand_unterschrieben.pdf" class="wp-block-file__button wp-element-button" download aria-describedby="wp-block-file--media-cc94efbd-e78b-4c62-a96f-edd11c83f4f3">Herunterladen</a></div>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p><strong>Kontakt:</strong></p>



<p><strong>BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Fraktion in der Gemeindevertretung Nauheim</strong></p>



<p>Marco Müller, Fraktionssprecher</p>



<p><a href="#" data-unscramble="ed.miehuan-eneurg@relleum.ocram">marco.mueller@gruene-nauheim.de</a> <a href="https://www.gruene-nauheim.de">https://www.gruene-nauheim.de</a></p>



<p></p><p>The post <a href="https://www.gruene-nauheim.de/wie-steht-es-um-den-kassenstand-der-gemeinde/">Wie steht es um den Kassenstand der Gemeinde?</a> first appeared on <a href="https://www.gruene-nauheim.de">Bündnis 90/Die Grünen in Nauheim</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Meinung: Haushaltsgenehmigung und Straßenbeitragssatzung</title>
		<link>https://www.gruene-nauheim.de/meinung-haushaltsgenehmigung-und-strassenbeitragssatzung/</link>
					<comments>https://www.gruene-nauheim.de/meinung-haushaltsgenehmigung-und-strassenbeitragssatzung/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Feb 2017 14:24:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Haushalt]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunaler Schutzschirm]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenbeiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenbeitragssatzung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Persönliche Stellungnahme von Marco Müller zur Haushaltsgenehmigung: &#160; Der Haushalt 2017 der Gemeinde Nauheim ist genehmigt. Das Ausscheiden aus dem Schutzschirm ist damit endgültig in die Wege geleitet und die [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.gruene-nauheim.de/meinung-haushaltsgenehmigung-und-strassenbeitragssatzung/">Meinung: Haushaltsgenehmigung und Straßenbeitragssatzung</a> first appeared on <a href="https://www.gruene-nauheim.de">Bündnis 90/Die Grünen in Nauheim</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Persönliche Stellungnahme von Marco Müller zur Haushaltsgenehmigung:</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Der Haushalt 2017 der Gemeinde Nauheim ist genehmigt.</strong></p>
<p><strong>Das Ausscheiden aus dem Schutzschirm ist damit endgültig in die Wege geleitet und die finanzielle Leistungsfähigkeit der Gemeinde wieder als gesichert hergestellt.</strong></p>
<p>Dennoch sollte der &#8222;Jubel&#8220; nicht zu laut ausfallen. Denn in diesem Jahr hat die Regierungspräsidentin den Ton bezüglich der Einführung einer <strong>Straßenbeitragssatzung</strong> noch einmal verschärft:</p>
<p style="text-align: center;"><em><strong>&#8222;Die Genehmigung des Haushalts 2018 kann deshalb grundsätzlich nur bei Vorliegen einer Straßenbeitragssatzung in Aussicht stellen.&#8220;</strong></em></p>
<p>Grundsätzlich bedeutet aber eben nicht, dass diese nur dann vorliegen müsse, wenn Investive Maßnahmen getätigt werden, sondern grundsätzlich in jedem Fall für die Vorlage eines Haushalts.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-2788" src="http://www.gruene-nauheim.de/wp-content/uploads/2017/02/16835808_1320801337976487_6302318743860424772_o-400x168.jpg" alt="" width="400" height="168" srcset="https://www.gruene-nauheim.de/wp-content/uploads/2017/02/16835808_1320801337976487_6302318743860424772_o-400x168.jpg 400w, https://www.gruene-nauheim.de/wp-content/uploads/2017/02/16835808_1320801337976487_6302318743860424772_o-768x323.jpg 768w, https://www.gruene-nauheim.de/wp-content/uploads/2017/02/16835808_1320801337976487_6302318743860424772_o-800x337.jpg 800w, https://www.gruene-nauheim.de/wp-content/uploads/2017/02/16835808_1320801337976487_6302318743860424772_o-150x63.jpg 150w, https://www.gruene-nauheim.de/wp-content/uploads/2017/02/16835808_1320801337976487_6302318743860424772_o.jpg 1520w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /><img decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-2790" src="http://www.gruene-nauheim.de/wp-content/uploads/2017/02/16836627_1320801351309819_8520974601924627212_o-400x326.jpg" alt="" width="400" height="326" srcset="https://www.gruene-nauheim.de/wp-content/uploads/2017/02/16836627_1320801351309819_8520974601924627212_o-400x326.jpg 400w, https://www.gruene-nauheim.de/wp-content/uploads/2017/02/16836627_1320801351309819_8520974601924627212_o-768x626.jpg 768w, https://www.gruene-nauheim.de/wp-content/uploads/2017/02/16836627_1320801351309819_8520974601924627212_o-800x652.jpg 800w, https://www.gruene-nauheim.de/wp-content/uploads/2017/02/16836627_1320801351309819_8520974601924627212_o-150x122.jpg 150w, https://www.gruene-nauheim.de/wp-content/uploads/2017/02/16836627_1320801351309819_8520974601924627212_o.jpg 2048w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Das Regierungspräsidium (RP) beruft sich hierbei auf den Herbsterlass von Innenminister Beuth, der Kommunen mit defizitären Haushalten diese Satzung zur Auflage macht. Defizitär im Sinne des RP ist man schon dann, wenn man noch <strong>Altdefizite</strong>, also<strong> Schulden</strong>, hat.</p>
<p>Dies ist in meinen Augen eine unzulässige Weiterentwicklung des <strong>Herbsterlasses</strong> zu Ungunsten von Kommunen und ihren Bürgern. Allein schon deshalb, da <strong>Straßenbeiträge nicht rückwirkend erhoben werden können </strong>und somit Altdefizite keinen Einfluss auf ihre Erhebung haben. Auch sehe ich Straßenbeiträge im Grunde als nichts anderes als eine <strong>Grundsteuer C</strong>. Die allerdings nicht dem allgemeinen Haushalt zum Ausgleich zugeführt werden kann, weil diese Beiträge zweckgebunden erhoben werden. <strong>Eine Einführung von Straßenbeiträgen würde also dazu führen, dass es für alle Beitragszahler teurer würde.</strong></p>
<p>Ich erwarte hier von einem Bürgermeister eine klare Positionierung, die darüber hinausgeht der Frage über die Erhebung auszuweichen, indem man fehlende Investition vorschiebt. Denn diese werden unweigerlich kommen, wenn man sich die Zustände der Straßen in einzelnen Bereichen der Kommune ansieht.</p>
<p>Ich möchte von einem Bürgermeister wissen, ob er im Zweifelsfall auch gegen das Regierungspräsidium klagt, sollte der nächste Haushalt abgelehnt werden. Das kann und muss eine Wahlentscheidende Frage sein.</p>
<p>Wie steht <a class="profileLink" href="https://www.facebook.com/jan.fischer.1428" data-hovercard="/ajax/hovercard/user.php?id=100001465239571" data-hovercard-prefer-more-content-show="1"><u><span style="color: #0066cc;">Jan Fischer</span></u></a> hierzu?</p><p>The post <a href="https://www.gruene-nauheim.de/meinung-haushaltsgenehmigung-und-strassenbeitragssatzung/">Meinung: Haushaltsgenehmigung und Straßenbeitragssatzung</a> first appeared on <a href="https://www.gruene-nauheim.de">Bündnis 90/Die Grünen in Nauheim</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
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		<title>Haushalt 2017: Die Rede</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Dec 2016 07:00:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sehr geehrter Gemeindevertretervorsteher, Sehr geehrter Bürgermeister, Sehr geehrte Damen und Herren Gemeindevertreter, Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, üblicherweise ist es so, dass zur Haushaltsdebatte der Effekt eintritt, dass Regierungsparteien – oftmals [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div data-contents="true">
<div class="_2cuy _3dgx" data-editor="8pos1" data-offset-key="ekos8-0-0" data-block="true">
<p class="_1mf _1mj" data-offset-key="ekos8-0-0"><span data-offset-key="ekos8-0-0"><span data-text="true">Sehr geehrter Gemeindevertretervorsteher,<br />
Sehr geehrter Bürgermeister,<br />
Sehr geehrte Damen und Herren Gemeindevertreter,<br />
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, </span></span></p>
<p class="_1mf _1mj" data-offset-key="ekos8-0-0"><span data-offset-key="d3jni-0-0"><span data-text="true">üblicherweise ist es so, dass zur Haushaltsdebatte der Effekt eintritt, dass Regierungsparteien – oftmals Koalitionen – diesen loben und die Opposition ihn kritisieren. </span></span><strong><span data-offset-key="d3jni-0-1"><span data-text="true">In Nauheim gibt es bereits seit 2011 keine Koalitionen mehr</span></span></strong><span data-offset-key="d3jni-0-2"><span data-text="true"> und das Wort „Regierungspartei“ ist nach der vergangenen Kommunalwahl noch einmal schwieriger zu definieren als in der letzten Legislatur. In den vergangenen 2-3 Jahren war es für die Gemeindevertreter nicht einfach, sich am Ende auf ein Haushaltswerk zu einigen. Insbesondere das Jahr 2014, in dem das gesamte Haushaltsdesaster der vorangegangenen Jahre offensichtlich und gleich an mehreren Stellen die Notbremse gezogen wurde, ist allen lebhaft in Erinnerung geblieben. </span></span></p>
</div>
<div class="_1mf _1mj" data-offset-key="c3711-0-0"><span data-offset-key="c3711-0-0"><span data-text="true">Heute, 2,5 Jahre später, ist die Situation eine andere. Die Gemeinde Nauheim hat in den Jahren 2014 und 2015 bereits im Jahresabschluss ausgeglichene Haushalte erzielt. Dies wird auch in 2016 aller Voraussicht nach erreicht und der eingebrachte Haushalt für das Jahr 2017 weist sogar zum zweiten Mal nach 2016 bereits im Entwurf einen Überschuss aus. </span></span><span data-offset-key="c3711-0-1"><span data-text="true"><strong>Die Gemeinde Nauheim wird nach allem, was wir heute wissen im Frühjahr mit dem Prädikat „Schutzschirmvertrag erfüllt“ ausgezeichnet.</strong> </span></span></div>
<p>&nbsp;</p>
<div class="_1mf _1mj" data-offset-key="2duns-0-0"><span data-offset-key="2duns-0-0"><span data-text="true">Der Erfolg die Kassenkredite nahezu auf null gesenkt zu haben ist hierbei der Maßgeblichste. Ist er doch ein, </span></span><strong><span data-offset-key="2duns-0-1"><span data-text="true">wenn nicht das Indiz </span></span></strong><span data-offset-key="2duns-0-2"><span data-text="true">für eine dauerhaft umgesetzte Politik der ausgeglichenen Haushaltsführung. </span></span></div>
<p>&nbsp;</p>
<div class="_1mf _1mj" data-offset-key="mrlc-0-0"><span data-offset-key="mrlc-0-0"><span data-text="true">Das Eingeständnis darüber, dass Steuern und Gebühren angehoben, </span></span><strong><span data-offset-key="mrlc-0-1"><span data-text="true">manche werden sagen überzogen</span></span></strong><span data-offset-key="mrlc-0-2"><span data-text="true">, werden mussten, war für viele das persönlich schwierigste. </span></span></div>
<p>&nbsp;</p>
<div class="_1mf _1mj" data-offset-key="bgr7v-0-0"><span data-offset-key="bgr7v-0-0"><span data-text="true">Im dritten Jahr kehrt in der Haushaltspolitik in der Außendarstellung allerdings auch endlich so etwas wie Vernunft ein. Während man in den vergangen beiden Jahren jeweils voreilig presseöffentlich davon sprach die Grundsteuer zu senken, und letztlich an den Haushaltsthemen scheiterte, konzentriert man sich heute auf das wesentliche, nämlich der nachhaltigen Haushaltsführung. Eine Senkung der Grundsteuer verspricht man nicht mehr kurzfristig, sondern stellt diese allenfalls für 2019 in Aussicht – </span></span><strong><span data-offset-key="bgr7v-0-1"><span data-text="true">wenngleich auch dieses Ziel bei genauerer Betrachtung der Fortschreibungszahlen vielmehr darauf hinauslaufen dürfte die Bereiche Gebühren und Abgaben zu überprüfen und den Investitionen in den einzelnen Produktbereichen anzupassen.</span></span></strong><span data-offset-key="bgr7v-0-2"><span data-text="true"> Ich glaube ich lehne mich nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich feststelle, dass der Beschluss zur Senkung der Grundsteuer vielmehr darin bestehen wird die Abgaben- und Gebührenbelastung zu senken und Themen wie Straßenbeiträge gar nicht erst aufkommen zu lassen. </span></span><span data-offset-key="bgr7v-0-3"><span data-text="true"><strong>Was ja auch ein positives Ziel ist.</strong> </span></span></div>
<p>&nbsp;</p>
<div class="_1mf _1mj" data-offset-key="4lstv-0-0"><span data-offset-key="4lstv-0-0"><span data-text="true">Der Haushaltsausgleich hat viele Mütter und Väter. Wir proklamieren ihn nicht für uns, auch wenn die Rahmenbedingungen hier in der Gemeindevertretung geschaffen wurden. Es sind vielmehr die 10.500 Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Mütter und Väter, die über Ihre Gebühren, Abgaben aber insbesondere auch Steuern maßgeblich an diesem Erfolg beteiligt sind. </span></span></div>
<p>&nbsp;</p>
<div class="_1mf _1mj" data-offset-key="8nca1-0-0"><span data-offset-key="8nca1-0-0"><span data-text="true">Im Gegensatz zur rückwärtsgewandten Politik im Bund steht die Gemeinde Nauheim als ein positives Beispiel dafür, dass die Probleme der Vergangenheit im Heute löst und nicht der nächsten Generation als weitere Hypothek überlassen werden. </span></span></div>
<p>&nbsp;</p>
<div class="_1mf _1mj" data-offset-key="ao25r-0-0"><span data-offset-key="ao25r-0-0"><span data-text="true">Also alles Gut, könnte man meinen? </span></span><strong><span data-offset-key="ao25r-0-1"><span data-text="true">Mitnichten</span></span></strong><span data-offset-key="ao25r-0-2"><span data-text="true"><strong>.</strong> Die bessere Haushaltslage der Gemeinde führt dazu, dass der Gesamthaushalt in 2017 wieder stark wächst. Bei den Personalkosten um 11,3 Prozent, knapp 23 Prozent bei den Sach- und Dienstleistungen und 5,9 Prozent bei den eigenen Steueraufwendungen und gesetzlichen Umlageverpflichtungen. </span></span></div>
<p>&nbsp;</p>
<div class="_1mf _1mj" data-offset-key="d4i2f-0-0"><strong><span data-offset-key="d4i2f-0-0"><span data-text="true">Vieles hiervon ist sachlich begründbar bzw. geht auf gesetzliche Grundlagen zurück.</span></span></strong><span data-offset-key="d4i2f-0-1"><span data-text="true"> Die Anpassung bei den Personalkosten ist weitestgehend auf die notwendige Aufstockung von Betreuungspersonal in Kitas und der Schulkindbetreuung zurückzuführen und stellt im Vergleich zu den Vorjahren auch keinen Gegensatz mehr zum Stellenplan dar. </span></span></div>
<p>&nbsp;</p>
<div class="_1mf _1mj" data-offset-key="47ila-0-0"><span data-offset-key="47ila-0-0"><span data-text="true">Bei Kreis- und Schulumlage ist ein Gesamtanstieg der Umlage in absoluten Zahlen zu verzeichnen. Während die Kreisumlage durch die Verringerung des Umlagesatzes von 36,64 auf 34,43 Punkten absolut von 4,4 auf 4,3 Millionen Euro sinkt, steigt die Schulumlage bei gleichzeitiger Erhöhung des Umlagesatzes um 3 auf nunmehr 20,8 Punkte und in Zahlen auf 2,6 Millionen Euro. </span></span></div>
<p>&nbsp;</p>
<div class="_1mf _1mj" data-offset-key="5rdq4-0-0"><span data-offset-key="5rdq4-0-0"><span data-text="true">Einige rufen in Richtung Bund und Länder, andere in Richtung des Kreises und geben an: </span></span><strong><span data-offset-key="5rdq4-0-1"><span data-text="true">Alle ziehen uns das Geld aus der Tasche!</span></span></strong><span data-offset-key="5rdq4-0-2"><span data-text="true"> Doch wie belastbar ist diese Aussage überhaupt? Schauen wir auf den Kreis und betrachten wir die Zahlen mal genauer. Betrug im Jahr 2013 der Gesamthebesatz im Kreis noch 58 Punkte, liegt er heute bei „nur“ noch 55,23 Punkten. In absoluten Zahlen stieg die gesamt an den Kreis abgeführte Umlage von 5,5 Millionen Euro in 2013 auf 6,9 Millionen Euro in 2016, also um 26,7 Prozent in 4 Jahren. </span></span><strong><span data-offset-key="5rdq4-0-3"><span data-text="true">Doch worauf ist dieser Anstieg dann tatsächlich zurückzuführen?</span></span></strong><span data-offset-key="5rdq4-0-4"><span data-text="true"> Nun, die Umlagegrundlagen für die Berechnung der Kreisumlage werden gebildet aus dem Gemeindeanteil aus der Einkommensteuer inkl. Familienleistungsausgleich, der Umsatzsteuer, der nivellierten Grundsteuer A+B und der nivellierten Gewerbesteuer, sowie der Gewerbesteuerumlage. Aufgrund der ausgesprochen guten wirtschaftlichen Lage ist dieser Wert von 2013 mit 9,5 auf aktuell 12,6 Millionen Euro, also um 33 Prozent angestiegen. </span></span></div>
<p>&nbsp;</p>
<div class="_1mf _1mj" data-offset-key="1dt67-0-0"><span data-offset-key="1dt67-0-0"><span data-text="true">Dabei wird die Gemeinde in 2017 nun „Opfer“ des antizyklischen Rhythmus der Berechnung der Kreis- und Schulumlage, die sich nicht aus prognostizierten Haushaltsansätzen, sondern aus vorangegangenen IST-Daten des 2. Halbjahres 2015 und des 1. Halbjahres 2016 zusammensetzt, in dem das Gesamtaufkommen der Gewerbesteuer sich von 1,4 auf knapp über 3 Millionen Euro </span></span><span data-offset-key="1dt67-0-1"><span data-text="true"><strong>mehr als verdoppelt hat</strong> </span></span><span data-offset-key="1dt67-0-2"><span data-text="true">und zusätzlich durch die gute Einkommensteuerentwicklung mehr Geld in die Gemeindekasse gespült wird. </span></span></div>
<p>&nbsp;</p>
<div class="_1mf _1mj" data-offset-key="82fu9-0-0"><span data-offset-key="82fu9-0-0"><span data-text="true">Dass hierdurch selbstverständlich im Umlageverfahren prozentual auch dem Kreis mehr Geld zugeht, ist dabei dem relativen Ansatz über Hebesätze geschuldet. </span></span><strong><span data-offset-key="82fu9-0-1"><span data-text="true">Die Anhebung der Grundsteuer B wiederum bleibt zu 93 Prozent in der Gemeinde, da der Nivellierungssatz bei 365 Punkten liegt und alles was darüber liegt nicht abgeführt werden muss.</span></span></strong><span data-offset-key="82fu9-0-2"><span data-text="true"> Es ist also viel weniger der Kreis, der relativ gesehen sogar seine Einnahmen gesenkt hat, als vielmehr die gute wirtschaftliche Lage, von der wir selbst profitieren, die die Umlagen nach oben treibt. </span></span></div>
<p>&nbsp;</p>
<div class="_1mf _1mj" data-offset-key="fbpfm-0-0"><strong><span data-offset-key="fbpfm-0-0"><span data-text="true">Und jetzt möchte ich den Kritikern der Erhöhung der Schulumlage auch einmal eins sagen:</span></span></strong><span data-offset-key="fbpfm-0-1"><span data-text="true"> Die Investitionen, die mit der Schulumlage getätigt werden. Die damit verbundenen steigenden Abschreibungen und insbesondere die Personalkosten werden in Nauheim kurz- bis mittelfristig sogar zu einer direkten Haushaltsentlastung führen. Wenn, ja wenn der Ausbau der Grundschule abgeschlossen wird, die Grundschule dem Pakt für den Nachmittag beitritt und eine freiwillige Ganztagsschule in Nauheim an den Start geht. </span></span><span data-offset-key="fbpfm-0-2"><span data-text="true"><strong>Denn dann sinken die eigenen Belastungen für das Thema Schulkindbetreuung bei gleichzeitig besserer Ausstattung und besserer Betreuungssituation.</strong> </span></span></div>
<p>&nbsp;</p>
<div class="_1mf _1mj" data-offset-key="5s2t7-0-0"><span data-offset-key="5s2t7-0-0"><span data-text="true">Und so sehr ich vorhin die gestiegenen Personalkosten der Gemeinde Nauheim als gerechtfertigt ansehe, so möchte ich nicht vergessen darauf hinzuweisen, dass die Personalkosten in Nauheim in den vergangenen 2 Jahren um 17,6 Prozent gestiegen sind, während die Gemeinde Nauheim in der Stellungnahme zu Kreishaushalt einen Anstieg von 16,2 Prozent bereits als überzogen kritisiert. </span></span></div>
<p>&nbsp;</p>
<div class="_1mf _1mj" data-offset-key="9qefc-0-0"><strong><span data-offset-key="9qefc-0-0"><span data-text="true">Wir sollten allesamt endlich, und darum bitte ich in jedem Jahr, aufhören auf andere zu zeigen und andere dafür verantwortlich zu machen, warum es uns schlecht geht.</span></span></strong><span data-offset-key="9qefc-0-1"><span data-text="true"> Andere haben dieses Problem ebenfalls. Andere stehen heute immer noch besser da als wir, weil sie sich den Problemen stellen und diese lösen. Auch Nauheim ist damit in den vergangenen Jahren besser gefahren und hat seine Probleme gelöst. </span></span><span data-offset-key="9qefc-0-2"><span data-text="true"><strong>Lassen Sie uns nicht wieder zurückfallen in die Zeit davor, als es nur darum ging einen Schuldigen zu finden, der dafür verantwortlich ist, dass wir nicht wirtschaften können.</strong> </span></span></div>
<p>&nbsp;</p>
<div class="_1mf _1mj" data-offset-key="44ced-0-0"><strong><span data-offset-key="44ced-0-0"><span data-text="true">Kommen wir zu den Sach- und Dienstleistungen.</span></span></strong><span data-offset-key="44ced-0-1"><span data-text="true"> Hier sieht es bei der näheren Betrachtung so aus, dass all das eingepflegt wurde, was notwendig, aber auch wünschenswert ist. Im Grunde kann sich jeder im Haushalt wiederfinden. </span></span><span data-offset-key="44ced-0-2"><span data-text="true">Auch wenn ich es finanzpolitisch für hanebüchenen Unsinn halte einen Posten von 13.500 Euro aus einem Haushaltsjahr mit einem Überschuss in das nächste Jahr zu schieben, von dem wir noch nicht wissen, wie der Haushaltsausgleich gelingen wird, </span></span><span data-offset-key="44ced-0-3"><span data-text="true">gilt dies sogar für die Software zur Erstellung eines Baumkatasters. </span></span></div>
<p>&nbsp;</p>
<div class="_1mf _1mj" data-offset-key="dobsf-0-0"><span data-offset-key="dobsf-0-0"><span data-text="true">Doch genau dies zeigt auch die Schwächen auf, die hinter vielen dieser Punkte liegen: Es ist eine Aneinanderreihung von Einzelmaßnahmen, für die es letzten Endes kein gesichertes Konzept gibt. </span></span></div>
<p>&nbsp;</p>
<div class="_1mf _1mj" data-offset-key="7b6i1-0-0"><span data-offset-key="7b6i1-0-0"><span data-text="true">Dies gilt für den Campingplatz, bei dem das im September angestoßene Verfahren nur widerwillig umgesetzt wird – die Fortführung des Verwaltervertrags mit dem ehemaligen potentiellen Pächters wird ja auch mehr aus der Not geboren, dass man in den vergangenen Monaten noch nicht einmal die Ausschreibung der Verwaltungstätigkeiten auf den Weg gebracht hat. </span></span></div>
<p>&nbsp;</p>
<div class="_1mf _1mj" data-offset-key="1gb4j-0-0"><span data-offset-key="1gb4j-0-0"><span data-text="true">Die eigentlich große Baustelle steht mit dem Sportpark aber überhaupt erst an. Hier ist weiterhin nur Flickwerk zu finden, was sich an aufpoppenden Symptomen im Sportpark zeigt, die immer nur einen Teilaspekt der Probleme darstellen, wir der Ursache aber mit den Entscheidungen nicht gerecht werden. </span></span></div>
<p>&nbsp;</p>
<ul class="_1bv0" data-offset-key="84i53-0-0">
<li class="_2cuy _509q _3kpz _3kq0 _3kq1 _3kq6" data-editor="8pos1" data-offset-key="84i53-0-0" data-block="true">
<p class="_1mf _1mj" data-offset-key="84i53-0-0"><strong><span data-offset-key="84i53-0-0"><span data-text="true">Die Kunstrasenplätze sind ein Verletzungsrisiko, </span></span></strong></p>
</li>
<li class="_2cuy _509q _3kpz _3kq1 _3kq6" data-editor="8pos1" data-offset-key="fvm4e-0-0" data-block="true">
<p class="_1mf _1mj" data-offset-key="fvm4e-0-0"><strong><span data-offset-key="fvm4e-0-0"><span data-text="true">das Sportparkeingangsgebäude ein Gesundheitsrisiko, </span></span></strong></p>
</li>
<li class="_2cuy _509q _3kpz _3kq1 _3kq6" data-editor="8pos1" data-offset-key="2lu52-0-0" data-block="true">
<p class="_1mf _1mj" data-offset-key="2lu52-0-0"><strong><span data-offset-key="2lu52-0-0"><span data-text="true">die Leichtathletikanlage in vielen Bereichen eigentlich unbrauchbar. </span></span></strong></p>
</li>
</ul>
<div class="_1mf _1mj" data-offset-key="4v501-0-0"><span data-offset-key="4v501-0-0"><span data-text="true"><strong>Ein Gesamtkonzept hier etwas zu tun: fehlt!</strong> </span></span></div>
<p>&nbsp;</p>
<div class="_1mf _1mj" data-offset-key="aup23-0-0"><span data-offset-key="aup23-0-0"><span data-text="true">Im Haushalt sind trotzdem viele Einzelmaßnahmen enthalten, die auf Kostenschätzungen beruhen, deren Grundlagen nie ermittelt wurde. Im HFA wurde seitens Ihnen, Herr Ziemainz, ein fehlendes Lärmschutzkonzept angeführt, das neue Fragen aufwerfen könnte. Ich stelle fest, dass niemand weiß, ob die Mittel für die Kunstrasensanierung auskömmlich sind, wenn am Ende auch der Unterbau saniert werden muss und über die Gestaltung der Leichtathletikanlage besteht noch nicht einmal Einigkeit mit denen, die diese Anlage nutzen sollen. Für das Thema Umkleiden und Duschen diskutieren wir eine Kooperationsvereinbarung, die keine Kooperation bietet und zu allem Überfluss eine Containerlösung, bei der wir Gefahr laufen, dass nichts so ewig hält wie ein Provisorium. Über andere Probleme des Sportparks wurde am Ende noch gar nicht gesprochen. </span></span></div>
<p>&nbsp;</p>
<div class="_1mf _1mj" data-offset-key="4t987-0-0"><strong><span data-offset-key="4t987-0-0"><span data-text="true">An was es in Nauheim fehlt sind Gesamtkonzepte und ganzheitliche Lösungsansätze, wohin man über den Moment hinaus möchte und was man erreichen will.</span></span></strong><span data-offset-key="4t987-0-1"><span data-text="true"> Nicht nur beim Campingplatz, dem Sportpark oder dem Bauhof. Nein, es geht jetzt darum auch die Zukunft der gesamten Gemeinde, deren Zweck für die Gemeinschaft und die Organisation selbiger zu planen und die aktuelle Lage zu stabilisieren, </span></span><span data-offset-key="4t987-0-2"><span data-text="true"><strong>damit wir eben nicht in alte Reflexe zurückfallen Einzelinteressen vor die Allgemeinheit zu stellen, sondern zukunftsgerichtet für Alle zu arbeiten.</strong> </span></span></div>
<p>&nbsp;</p>
<div class="_1mf _1mj" data-offset-key="cku5-0-0"><span data-offset-key="cku5-0-0"><span data-text="true">Das ist es letztlich, was es mir und vielleicht anderen aus meiner Fraktion derzeit unmöglich macht diesem Haushalt zuzustimmen. </span></span><strong><span data-offset-key="cku5-0-1"><span data-text="true">Der Haushalt 2017 verdient in seiner Gesamtheit und im Ergebnis aber auch nicht abgelehnt zu werden. Vieles von dem, was erreicht wurde, ist gut und verdient Würdigung und Respekt.</span></span></strong><span data-offset-key="cku5-0-2"><span data-text="true"> Dennoch warne ich davor sich bequem zurückzulehnen und Kontrolle und Steuerung zu vernachlässigen. Auch in diesem Jahr sind bei der Übernahme und Vorwärtsplanung von Zahlen in den Unterlagen wieder einzelne Aspekte aufgefallen, mit denen wir mit der Aufstellung der Haushalte 2014-2016 eigentlich abgeschlossen haben sollten und die alte Fragen aufwerfen. Der Vorbericht kam spät und das Haushaltssicherungskonzept in der Fortschreibung gemäß Schutzschirmvertrag erst heute. Belastbare Quartalsergebnisse waren nur auf persönlicher Nachfrage zu erhalten und der Bericht Q3 liegt noch nicht vor. </span></span></div>
<p>&nbsp;</p>
<div class="_1mf _1mj" data-offset-key="c40c9-0-0"><span data-offset-key="c40c9-0-0"><span data-text="true">Ich werde mich aus den genannten Gründen bei der Haushaltsabstimmung enthalten. </span></span></div>
<p>&nbsp;</p>
<div class="_1mf _1mj" data-offset-key="fg1ut-0-0"><span data-offset-key="fg1ut-0-0"><span data-text="true">Ich möchte mich an dieser Stelle bei den Damen und Herren der Verwaltung für die geleistete Arbeit in diesem Jahr bedanken. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beim Bauhof und der Grünflächenpflege dafür mit geringen Mitteln die Gemeinde in einem noch guten Zustand gehalten zu haben. Den Kindergärtnerinnen, Kindergärtnern und den Betreuerinnen und Betreuer in der Schulkindbetreuung für Ihre Geduld, Anpassungsfähigkeit, Flexibilität und Hingabe. Und all denen, die ich jetzt vergessen habe. Insbesondere gilt der Dank aber auch den Bürgerinnen und Bürgern in dieser Gemeinde, die Nauheim lebens- und liebenswert machen und die mit Ihrem Engagement jeden Tag dafür sorgen, dass Nauheim, unser Kreis und die Welt ein wenig fröhlicher wird. </span></span></div>
<p>&nbsp;</p>
<div class="_2cuy _3dgx" data-editor="8pos1" data-offset-key="620jk-0-0" data-block="true">
<p class="_1mf _1mj" data-offset-key="620jk-0-0"><span data-offset-key="620jk-0-0"><span data-text="true">Ich wünsche Ihnen allen Frohe Weihnachten und einen guten Start ins nächste Jahr.</span></span></p>
</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Warum der Müller keinen Pressereferenten will&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Apr 2016 14:05:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinde]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeindevertretung]]></category>
		<category><![CDATA[Haushalt]]></category>
		<category><![CDATA[Nauheim]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Persönliche Meinung Marco Müller: Thema Pressereferent: an dieser Stelle muss man vielleicht mal einige Dinge klarstellen, die bei unserer Ablehnung der Stelle tatsächlich eine Rolle gespielt haben. Wenn ich den [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="_39k5">
<p class="_2cuy _3dgx _2vxa"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Persönliche Meinung Marco Müller:</strong></span></p>
<p class="_2cuy _3dgx _2vxa">Thema Pressereferent: an dieser Stelle muss man vielleicht mal einige Dinge klarstellen, die bei unserer Ablehnung der Stelle tatsächlich eine Rolle gespielt haben. Wenn ich den aktuellen Artikel zum <span class="_5yi_">&#8222;Verzicht der Gemeinde&#8220;</span> auf einen Pressereferenten lese, frage ich mich ernsthaft, ob wir überhaupt noch an den richtigen Prioritäten arbeiten:</p>
<p class="_2cuy _3dgx _2vxa"><strong><span class="_5yi-">ad 1:</span></strong> <em>&#8222;Fischer sagte: <span class="_5yi_">„Es ist keinem Interessenten zuzumuten, unter solchen Bedingungen diese Aufgabe zu übernehmen.““</span></em></p>
<p class="_2cuy _3dgx _2vxa">&#8211; Was heißt unter solchen Bedingungen? Scheinbar vergißt man erneut, welche Aufgabe die Gemeindevertretung nach HGO hat:</p>
<p class="_2cuy _3dgx _2vxa"><span style="color: #0000ff;"><em>&#8222;Die Gemeindevertretung überwacht die gesamte Verwaltung der Gemeinde und die Geschäftsführung des Gemeindevorstands,</em></span><span style="color: #0000ff;"><em> insbesondere die Verwendung der Gemeindeeinnahmen. Der Gemeindevorstand hat die Gemeindevertretung über die wichtigen</em></span><span style="color: #0000ff;"><em> Verwaltungsangelegenheiten laufend zu unterrichten und ihr wichtige Anordnungen der Aufsichtsbehörde sowie alle</em></span><span style="color: #0000ff;"><em> Anordnungen, bei denen die Aufsichtsbehörde dies ausdrücklich bestimmt hat, mitzuteilen.&#8220;</em></span></p>
<p class="_2cuy _3dgx _2vxa">Die Vertreter der Gemeinde sind in ihren Anfragen (siehe <a href="http://www.spd-nauheim.de/2016/04/07/braucht-nauheim-einen-pressereferenten/" target="_blank">SPD Nauheim</a>) ihrer Aufgabe nachgekommen, herauszufinden wofür die Gemeinde ihr Geld ausgibt. Nicht mehr, nicht weniger.</p>
<p class="_2cuy _3dgx _2vxa">Denn: die Stelle eines Pressereferenten ist weder im Stellenplan, noch im Haushalt vorgesehen. Warum man jetzt also vorgibt, dass man dem Bewerber nicht zumuten möchte unter solchen Bedingungen zu arbeiten, ist zumindest fraglich. Meint man damit unter fehlenden Haushaltsrechtlichen Vorgaben oder meint man damit unter den Bedingungen der normalen Aufgaben der Gemeindevertretung?</p>
<p class="_2cuy _3dgx _2vxa"><span class="_5yi-"><strong>Und dabei möchte ich mal eines klarstellen: hier geht es nicht um persönliche Animositäten gegenüber potentiellen Bewerbern. Mir geht es an dieser Stelle ums Prinzip. Es geht nicht um eine bestimmte Person, sondern um die Stelle.</strong> </span></p>
<p class="_2cuy _3dgx _2vxa"><strong><span class="_5yi-">ad 2:</span></strong> <em><span class="_5yi_">&#8222;Es fehlten die Ressourcen, um große Veranstaltungen, Kooperationen zwischen Gemeinde und Vereinen, und vieles mehr bis hin zu den Ausstellungen im Rathaus in der von vielen erwarteten Weise öffentlichkeitswirksam zu managen.&#8220; </span></em></p>
<p class="_2cuy _3dgx _2vxa">&#8211; Welche Prioritäten werden aktuell gesetzt?</p>
<ul>
<li class="_2cuy _3dgx _2vxa">Annehmen sollte man, dass die Priorität besteht die Situation in der Finanzverwaltung aufzulösen, dass immer wieder falsche Annahmen bei der Ermittlung von Einkommensteuerzahlen gibt.</li>
<li class="_2cuy _3dgx _2vxa">Annehmen sollte man, dass die Priorität besteht ein Konzept zu erstellen, wie die Probleme am Campingplatz gelöst werden.</li>
<li class="_2cuy _3dgx _2vxa">Annehmen sollte man, dass Personalprobleme angegangen werden, die es bisher verhindert haben überhaupt ein Organisationskonzept für die Verwaltung zu erstellen.</li>
<li class="_2cuy _3dgx _2vxa">Annehmen sollte man auch, dass daran gearbeitet wird, wie die Kommune Kosten sparen und nicht neue Kosten erzeugen kann.</li>
</ul>
<p class="_2cuy _3dgx _2vxa">Leider scheint mein politischer Kompass defekt zu sein, denn die Priorität liegt auf <em><span class="_5yi_">&#8222;Veranstaltungen&#8220;</span></em>, <em><span class="_5yi_">&#8222;Vereinen&#8220;</span></em>, <em><span class="_5yi_">&#8222;Ausstellungen&#8220;</span></em> und <em><span class="_5yi_">&#8222;Öffentlichkeitswirksamkeit&#8220;</span></em>. Da könnte man glatt auf die Idee kommen beim Land einen Zusatz für das Ortsschild zu bekommen. Andere nennen sich Wissenschaftsstadt oder Rieslingstadt.</p>
<p class="_2cuy _3dgx _2vxa">Vorschlag: wir könnten den Zusatz <strong>&#8222;<span class="_5yi-">960-Gemeinde</span>&#8222;</strong> nehmen.</p>
<p class="_2cuy _3dgx _2vxa"><strong><span class="_5yi-">ad 3:</span></strong> <span class="_5yi_"><em>&#8222;Der Bürgermeister bekräftigt, dass mit einer entsprechenden Referentenstelle eine große Chance bestanden hätte, die Kommunikation zwischen Bürger, Politik und Verwaltung besser zu gestalten. Genau das sei immer wieder von allen Seiten mit dem Slogan „mehr Transparenz“ gefordert worden.&#8220;</em> </span></p>
<p class="_2cuy _3dgx _2vxa">&#8211; Sorry, Transparenz aus der Verwaltung mit einem Pressereferenten? Die Gemeinde entscheidet, wie die Transparenz aussieht? Vor ca. 3 Wochen habe ich mich seitens der Presse mit dem Vorwurf auseinandersetzen müssen, dass ich entscheide, was wer wann an Informationen erhält, nur weil ich mich auf einen Beschluss aller Fraktionen zurückgezogen habe, dass wir Namen zu Besetzungen von Ämtern, Kommissionen und Verbänden erst zur Gemeindevertretersitzung bekanntgeben wollen. (seit dem 13.04. gibt es seitens aller Fraktionen die Freigabe an die Verwaltung, diese Informationen zu teilen. Fragt doch mal den Detlef Volk, ob er was bekommen hat. Tipp: die Antwort steht in dem Main-Spitze-Artikel von <a href="http://www.main-spitze.de/lokales/nauheim/nauheimer-gemeindevertretung-konstituiert-sich_16846565.htm" target="_blank">gestern</a>. Die Bemerkungen dazu im Artikel sind aus meiner Sicht negative Beeinflussung).</p>
<p class="_2cuy _3dgx _2vxa">Was erwarten wir denn von der örtlichen Presse, wenn wir jetzt als Gemeinde vorgeben, was veröffentlicht wird und was nicht? Ich glaube nicht wirklich, dass man das näher ausführen muss.</p>
<p class="_2cuy _3dgx _2vxa">Es fehlt der Gemeinde bereits eine technische Basis, Transparenz und Bürgerbeteiligung einführen zu können. Von eGovernment will ich da noch nicht einmal sprechen. Fangen wir doch mal an, bei der grundlegenden Bereitstellung von Unterlagen was vernünftiges aufzubauen, um Rahmenbedingungen zu schaffen, dass die Öffentlichkeitsarbeit von den Mitarbeitern geleistet werden, die es bisher gibt. Scheinbar ist Nauheim ja auch die einzige Kommune in der Größenordnung 10.000 Einwohner, bei der man Öffentlichkeitsarbeit aus der Verwaltung heraus nicht <span class="_5yi_">&#8222;erwarten kann&#8220;</span>. Zumindest wenn man sich best-practice-Beispiele aus anderen Kommunen ansieht, scheint das auch zu funktionieren. Uns fehlt es nicht an einem Pressereferenten, uns fehlt es an einem Konzept, wie die Verwaltung aufgestellt werden kann, dass Arbeit nicht liegen bleiben muss.</p>
<p class="_2cuy _3dgx _2vxa">Was wir hinsichtlich Transparenz und Bürgerbeteiligung benötigen ist zunächst einmal ein Rats- und Bürgerinformationssystem, dass ALLE Informationen bereitstellt, nicht eines, dass diese Informationen interpretiert. Ein System, dass von allen Mitarbeitern der Verwaltung bedient und gefüttert werden kann und das perspektivisch zu einer Form von Interaktion führen kann. Analog und Digital.</p>
<p class="_2cuy _3dgx _2vxa">Wenn diese Voraussetzungen geschaffen sind, und zusätzlich die Finanzen und Organisationsthemen in Ordnung gebracht wurden. Wir beim Thema Grundsteuer dem Bürger in Relation zu anderen Entlastung aufzeigen können, dann können wir gerne über eine Referentenstelle diskutieren.</p>
<p>Artikel im Rüsselsheimer Echo: <a href="http://www.ruesselsheimer-echo.de/lokales/ruesselsheim/Gemeinde-verzichtet-auf-Pressereferenten;art57641,1983692" target="_blank">Gemeinde verzichtet auf Pressereferenten</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Haushaltsrede</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Feb 2016 19:35:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeindevertretung]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne]]></category>
		<category><![CDATA[Haushalt]]></category>
		<category><![CDATA[Nauheim]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Anbei die Haushaltsrede unseres Fraktionsvorsitzenden: &#160; Sehr geehrter Herr Gemeindevertretervorsteher, Sehr geehrter Bürgermeister, Sehr geehrte Damen und Herren Gemeindevertreter, Liebe Bürgerinnen und Bürger, die Gemeindevertretung der Legislaturperiode 2011-2016 tagt am heutigen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Anbei die Haushaltsrede unseres Fraktionsvorsitzenden:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Sehr geehrter Herr Gemeindevertretervorsteher,<br />
Sehr geehrter Bürgermeister,<br />
Sehr geehrte Damen und Herren Gemeindevertreter,<br />
Liebe Bürgerinnen und Bürger,</p>
<p>die Gemeindevertretung der Legislaturperiode 2011-2016 tagt am heutigen Donnerstag zum letzten Mal.</p>
<p>&#8211; es gibt einen passenden Rahmen: Die Haushaltsberatungen 2016,<br />
&#8211; es gibt das passende Publikum: die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde, die ihren Weg zu uns gefunden haben,<br />
&#8211; und es gibt den passenden Zeitpunkt: kurz vor den Wahlen,</p>
<p>um sich bei der Haushaltsverabschiedung einmal darüber bewusst zu werden, wo wir 2011 begonnen haben und wo wir in 2016 enden.</p>
<p>Die ersten 2 Jahre dieser Legislaturperiode waren geprägt vom gemeinsamen Kennenlernen und des Einstiegs in die Diskussionen über die Bebauung des Feldchens, den Ausbau von U3-Plätzen, der Finanzlage und Ende 2012 mit dem Entschluss dem kommunalen Schutzschirm beizutreten.</p>
<p>Die Gemeinde Nauheim hat in den Haushaltsjahren 2009, 2010 und 2011 jeweils noch mit einem Defizit im ordentlichen Ergebnis von mehr als 3.000.000 Euro abgeschlossen. In den beiden Folgejahren wurden noch negative Ergebnisse von ca. 2.000.000 Euro verbucht. Lediglich außerordentliche Erträge (Feldchen-Verkauf, Kostenrückerstattung der Bahn etc.) sorgten letztlich dafür, dass der Gesamtschuldenstand seit 2011 nicht weiter angestiegen ist. Als dann zu Beginn 2014 klar wurde, dass die Annahmen für die Einnahmen aus der Einkommensteuer mit der Realität nicht übereinstimmen, begann eine hektische Suche nach Ursachen und Alternativen.</p>
<p>Ursache war die irrtümliche Annahme, Einkommensteuerprognosen immer fortschreiben zu können. Lag die Differenz zwischen Annahme und Realität in 2001 noch bei einem Wert von knapp 30.000 Euro, so ist diese bis 2013 auf sagenhafte 1,8 Millionen Euro angewachsen. 1,8 Millionen Euro, die zum Ende des Jahres 2013 dafür sorgten, dass wir aus einer ‚Muster-Kommune‘, die in der Prognose die Ansprüche an den Schutzschirmvertrag übererfüllte, zu einem echten Sorgenkind wurden.</p>
<p>Die Folgen sind allen noch bekannt: Anstieg bei den Kindergartengebühren, Aufarbeitung der klassischen Gebührenhaushalte und schließlich die Verdreifachung der Grundsteuer B, die uns mit 960 Punkten Deutschlandweit einen Spitzenplatz belegen lässt, wenn auch erste Kommunen inzwischen Haushaltssatzungen mit mehr als 1000 Punkten ins Auge fassen. Die Entscheidung zur Haushaltskonsolidierung ist nie einfach. Sie ist auch nicht, wie manche meinen, in kleinen Schritten zu fassen. Der Schritt war hart, leider aber auch notwendig. Als solcher aber ebenso, und das ist durchaus eine selbstkritische Wahrheit, die von jedem hier hinterfragt werden sollte: Intransparent und geprägt von wenig Austausch mit den Bürgern, weil sie schnell erfolgen musste. Hieran muss die nächste Gemeindevertretung arbeiten. Ich hoffe, dass das kommende Rats- und Bürgerinformationssystem uns hier einen entscheidenden Schritt nach vorne bringt.</p>
<p>Wo stehen wir heute? Wenn die Gemeindevertretung diesem Haushalt zustimmt, werden wir im dritten Jahr in Folge einen ausgeglichen Haushalt vorlegen und nach einem erfolgreichem Abschluss 2016 als nächste Kommune nach Kassel aus dem Schutzschirmvertrag entlassen werden. Die Gemeindevertretung hinterlässt somit den nächsten Vertretern keine Sorgen, sondern bereitet diesen, den Weg dazu, Entlastungen zu erreichen und die Belastungen der Bürger wieder zurückzufahren. Hiermit schließt die Gemeindevertretung den selbsteröffneten Kreis und hinterlässt ein gutbereitetes Feld.</p>
<p>Erinnern muss man an diesem Punkt allerdings auch daran, dass wir vor gerade einmal 2 Monaten schon einmal über die Frage diskutiert haben, ob wir den Haushalt 2016 nun beschließen oder nicht. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich SPD, GRÜNE, FLN und FDP mit einem Antrag durchgesetzt die Haushaltsberatungen zu verschieben, weil uns die Datenlage zu gering erschien. Zwischen Haushaltseinbringung im Oktober des vergangenen Jahres und den Beratungen lagen 1,5 Monate. Dennoch wurde das Gesamtkonstrukt (Nachtrags-)Haushalt 2015/2016 und Entwässerungssatzung erst wenige Tage vor dem Beginn der Sitzungsrunde komplett über den Haufen geworfen. Man präsentierte ein völlig neues Konzept, dass bei einem Anstieg der Entwässerungsgebühren eine Absenkung der Grundsteuer B um 100 Punkte in Aussicht stellte. Schon damals haben wir gewarnt, dass eine verlässliche und nachvollziehbare Planung Grundlage für die Beratungen seien müssten.</p>
<p>Was haben Sie, liebe Kolleginnen und Kollegen von der CDU uns gescholten. Der Haushalt sei nur auf 4 Seiten geändert, dann waren es nur noch 2 Seiten, bis hin zu der Aussage, dass nur 2 Zahlen auszutauschen seien und wir bitte schön den Haushalt mittragen sollen. Und heute? Sind wir alle schlauer! Den Haushalt mit den alten Zahlen zu beschließen, hätte uns in die Situation geführt, dass wir spätestens mit einem Nachtrag</p>
<p>&#8211; die Grundsteuersenkung hätten zurückführen müssen – womöglich rückwirkend.<br />
&#8211; wir die Bürger mit der im Ankündigungsbeschluss verabschiedeten Höhe der Entwässerungsgebühren voll belastet hätten.</p>
<p>Nein, es war die richtige Entscheidung den Haushalt in das neue Jahr zu schieben und eine gewissenhafte Planung auf nachvollziehbaren Daten durchzuführen. Es war das, von uns GRÜNEN mit einem entsprechenden Antrag auf den Weg gebrachte, Berichtswesen, dass uns diese neue Planung heute ermöglicht. Und es sollte Konsens und Grundsatz für die Zukunft sein, dass der gewissenhafte Umgang mit Plan- und Ist-Zahlen das oberste Gebot der Stunde sind, wenn es darum geht über die Finanzen der Gemeinde zu sprechen.</p>
<p>Bei den Bürgern ist eine Erwartungshaltung entstanden, die wir heute nicht erfüllen können. Sicher ist die jährliche Überprüfung der Grundsteuer B und aller anderen Belastungen der Bürger zu prüfen ein Ziel, dass auch wir GRÜNE nicht aus den Augen verlieren. Es ist aber grundsätzlich immer Aufgabe aller Gemeindevertreter dies bei jeder Haushaltsberatung zu tun. Denn dies ist letztlich die Vorgabe der HGO, wenn es heißt, dass die Gemeinde die zur Erfüllung ihrer Aufgaben erforderlichen Erträge und Einzahlungen,</p>
<p>(1) soweit vertretbar und geboten aus Entgelten für ihre Leistungen,<br />
(2) im Übrigen aus Steuern</p>
<p>zu beschaffen hat, soweit sonstige Erträge und Einzahlungen nicht ausreichen. (§93)</p>
<p>Damit sollte jedem klar sein, dass die Höhe der Grundsteuer B immer das letzte Mittel sein muss, dass man anwendet um den Haushaltsausgleich anzustreben. Aber, um dies vorwegzunehmen, liebe Kollegen der SPD, ich halte es auch nicht für statthaft, als Kommune immer nur in Richtung Land und Bund zu schauen, wenn wir gleichzeitig unsere eigenen Hausaufgaben nicht gemacht haben.</p>
<p>„Wir haben als Stadtparlament die Aufgabe und die Pflicht zu wissen wofür Gelder im Einzelnen ausgegeben werden. Das hat weder etwas mit Schikane noch mit mutwilliger Gängelei zu tun.“</p>
<p>Ein sehr kluger Satz. Ich glaube ich habe ihn schon einmal zitiert. Frank Tollkühn, ehemaliges und vielleicht auch künftiges Fraktionsmitglied der SPD in Rüsselsheim, hat ihn anlässlich einer Debatte über die Wirtschaftsförderung in Rüsselsheim gesprochen. Er fasst im Grunde das zusammen, was unsere Aufgabe als Gemeindevertreter ist.</p>
<p>Wenn jetzt nach einer Hauptversammlung einer Partei in der Presse zu lesen ist:</p>
<p>„Die GRÜNEN arbeiteten positiv mit. Störend seien aber die vielen Anfragen und Prüfanträge. Diese Themen könnten auch auf anderem Wege beantwortet oder geklärt werden. Alles andere belaste und blockiere die Verwaltung.“</p>
<p>muss ich feststellen, dass wir auf dem richtigen Weg sind.</p>
<p>Wenn unsere Anfragen belastend und blockierend sind, dann haben wir ein Problem. Und zwar nicht mit der Anfrage, sondern mit dem Informationsfluss. Und wir fühlen uns damit ja auch nicht alleine. Es hat im Grunde mit Ausnahme einer, alle Parteien im Dezember gestört, dass die Haushaltsunterlagen zeitlich zu spät, unvollständig oder gar nicht vorlagen. Es stört auch Mitglieder dieser einen Partei, dass Ausschüsse Unterlagen nur unvollständig erhalten. Nachvollziehbar, jedoch sogar mit Segen des Hessischen Städte- und Gemeindebundes. Es stört mich, als Vorsitzender des Ausschusses für Bau, Planung und Umwelt, dass ich in der letzten Sitzung der Legislatur eine 2/3-Mehrheit abfragen muss, um 8 Tagesordnungspunkte aufnehmen zu lassen.</p>
<p>Und auch bei diesen Haushaltsberatungen zieht sich dieses Thema weiter wie ein roter Faden.</p>
<p>&#8211; Der Antrag von SPD, GRÜNE, FLN und FDP: im Grunde nicht umgesetzt.<br />
&#8211; Der Fragenkatalog zur Entwässerungssatzung: 1 Tag vor dem letzten BPU.<br />
&#8211; Die Anfrage zum Freiwilligen Polizeidienst vom 25. November: nicht beantwortet.<br />
&#8211; Vorbereitende Tischvorlage für die Haushaltsberatungen im HFA: nicht vorhanden.</p>
<p>Es ist immer wieder eine Operation am offenen Herzen, die wir hier wagen. Wir sind als Gemeindevertreter darauf angewiesen, auf verlässlichen und nachvollziehbaren Informationen Entscheidungen zu treffen. Das was wir gerade tun, ist auf einem ‚schmalen Grad‘ zu wandeln. Es ist auch kein „überarbeitetes Serviceangebot“ des Vorstands an die Gemeindevertretung, wenn neue Informationen vor den Beratungen an die Gemeindevertretung gehen. Genauso wenig es Sinn macht, sich ausgerechnet bei der Einkommensteuer darauf zu berufen, dass man solche Abweichungen in früheren Jahren kurzerhand im Nachtragshaushalt korrigiert hätte. Da komme ich doch mal zurück auf die eingangs genannte „Einkommensteuerprognosestörung“, die Nauheim letztlich in Summe 10 Millionen Euro gekostet hat und zur aktuellen Situation maßgeblich beigetragen hat.</p>
<p>Kurzum: Natürlich war es auch im Rückblick richtig, die Haushaltsberatungen für 2015 im letzten Jahr abzuschließen, während wir die Haushaltsberatungen für 2016 in diese Sitzung verschoben haben. Beides war letztlich zum Wohle der Gemeinde und auch Ihrer Bürger. Dies führte zwar nicht zur Senkung der Grundsteuer B, jedoch immerhin dazu, dass wir die Belastungen beim Thema Abwasser abfedern konnten und mit der realistischen Ausgestaltung der Gebührenkalkulation eine übermäßige Erhöhung verhindert haben. Entsetzt bin ich darüber, wie in der HFA-Sitzung mit den Themen „kalkulatorischer Zins“ und „Erarbeitung von Einsparpotentialen durch die Verwaltung“ von einzelnen umgegangen wurde. Man kann nicht auf der einen Seite die Grundsteuer senken wollen und auf der anderen Seite bei möglichen Entlastungen der Bürger zurückzucken.</p>
<p>Für uns GRÜNE, dies sei an dieser Stelle gesagt, sind in den Haushaltsberatungen auch Kompromisse geschlossen worden, die für uns nur schwer zu vermitteln sind. Hier ist die ausgebliebene Erhöhung des Budgets für das Kinder- und Jugendparlaments zu nennen, aber auch die erneute Aufnahme einer Vollmitgliedschaft im Regionalverband, der eine reine Werbeveranstaltung der Fraport AG ist, die sich in vergleichbar geringen Umfang als Wohltäter der Region aufspielt, uns auf der anderen Seite aber in erheblichem Maße belastet und die Gesundheit und das Wohlbefinden unserer Bürgerinnen und Bürger einschränkt. Wir lehnen dies ab, wenngleich wir dem Haushalt heute in Gänze zustimmen werden.</p>
<p>Ich bitte auch alle anderen Fraktionen um Zustimmung. Vielen Dank.</p><p>The post <a href="https://www.gruene-nauheim.de/haushaltsrede-2/">Haushaltsrede</a> first appeared on <a href="https://www.gruene-nauheim.de">Bündnis 90/Die Grünen in Nauheim</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Wir müssen über das Thema Wahlbeteiligung reden!</title>
		<link>https://www.gruene-nauheim.de/wir-muessen-ueber-das-thema-wahlbeteiligung-reden/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Feb 2016 10:20:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunalwahl 2016]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerbeteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeindevertretung]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne]]></category>
		<category><![CDATA[Haushalt]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunalwahl]]></category>
		<category><![CDATA[Nauheim]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 06. März ist Kommunalwahl in Hessen und auch in der Gemeinde Nauheim wird eine neue Gemeindevertretung gewählt. Viele Bürger*innen fragen sich alle 5 Jahre: &#8222;Wozu eigentlich zur Wahl gehen?&#8220; [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.gruene-nauheim.de/wir-muessen-ueber-das-thema-wahlbeteiligung-reden/">Wir müssen über das Thema Wahlbeteiligung reden!</a> first appeared on <a href="https://www.gruene-nauheim.de">Bündnis 90/Die Grünen in Nauheim</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 06. März ist Kommunalwahl in Hessen und auch in der Gemeinde Nauheim wird eine neue Gemeindevertretung gewählt.</p>
<p><strong>Viele Bürger*innen fragen sich alle 5 Jahre: &#8222;Wozu eigentlich zur Wahl gehen?&#8220;</strong></p>
<p>Die Wahlbeteiligung erreicht in den vergangenen Jahren kaum mehr 50%, allenfalls bei gleichzeitigen Bürgermeisterwahlen kommen wir knapp darüber hinaus. Alleine die Wahlen zum Europaparlament führen noch weniger Menschen zur Urne.</p>
<p><strong>Doch warum ist es wichtig, dass möglichst viele Menschen am 06. März wählen gehen?</strong></p>
<p>Nun, die Kommunalparlamente, Stadtverordnetenversammlungen und Gemeindevertretungen bestimmen über wesentliche Aspekte des Zusammenlebens und gestalten die Welt um uns herum. Neben den Entscheidungen über Bautätigkeiten, Aus- und Umbau von Kindertagesstätten, der Gestaltung kommunaler Infrastruktur, der Festlegung von Vereinsförderung und den Beschlüssen zu übergeordneten Fragestellungen, was jetzt exemplarisch als Auflistung genannt und sicher nur unvollständig wiedergegeben ist, geht es darüber hinaus um die Aufstellung der kommunalen Haushalte und die Festlegung von Gebührensatzungen und die Ausgestaltung von Bürgerbeteiligung.</p>
<p>Gerade in Nauheim hat dies in den vergangenen 5 Jahren zu kleineren, aber auch größeren Diskussionen geführt. Sei es die Grundsteuererhöhung in 2014 auf der einen, aber auch die mangelnde Transparenz und fehlende Bürgerbeteiligung bei anderen Themen auf der anderen Seite. Die Gemeinde hat auf der finanziellen Seite große Schritte unternommen, ihren Haushalt langfristig ausgeglichen gestalten zu können. Die notwendigen Maßnahmen waren hart und betrafen jede/n Bürger*in, sei es über Grundsteuer- oder Gebührenerhöhung.</p>
<p>Im Gegenzug wurden viele Sparanstrengungen unternommen, die für die Bürger*innen größtenteils nicht sichtbar sind. Hierbei sind beispielsweise die Nicht-Besetzungen von Stellen in der Verwaltung zu nennen, aber auch Prioritätenverschiebung bei Investitions- und Sanierungsmaßnahmen. In der Ausgestaltung der künftigen Haushalte ist es jetzt an der Zeit, auch die internen Prozesse weiter zu optimieren und signifikante Kosteneinsparungen zu identifizieren, über die dann auch die Bürger*innen wieder entlastet werden können. Für uns ist wichtig: Die Konsolidierung kann nicht alleine über höhere Einnahmen erreicht werden. Konsolidierung bedeutet immer auch die Ausgaben zu reduzieren.</p>
<p>Mit dem Antrag ein geeignetes Rats- und Bürgerinformationssystem zu suchen und letztlich auch einzuführen, ist der erste Schritt getan, auch echte Bürgerbeteiligung zu ermöglichen. Teilhabe in dieser Frage ist nur dann möglich, wenn Bürger*innen an die notwendigen Informationen gelangen können und wissen, worum es geht. Echte Teilhabe ist aber auch nur dann möglich, wenn die in der Gemeindevertretung sitzenden Vertreter*innen diese auch ermöglichen und ernst nehmen. Beschlüsse dürfen nicht mehr im Hau-Ruck-Verfahren gefasst werden und Informationen müssen schneller und frühzeitiger fließen, dass eine Einbindung der Bürger*innen möglich wird. Vorlagen des Gemeindevorstands dürfen dann nicht mehr erst drei Tage vor Sitzungen und mit unvollständigem Inhalt verteilt werden. Es ist darüber nachzudenken, nicht Eilbedürftige Anträge künftig in der Gemeindevertretung einzubringen und von dort in die Ausschüsse zu verweisen, bevor wiederum die Gemeindevertretung Beschlüsse fast.</p>
<p>Alleine diese beiden Aspekte sollten für jede/n Bürger*in Anreiz genug sein am 06. März wählen zu gehen. Darüber hinaus gibt es aber noch einen dritten und wichtigen Aspekt:</p>
<p>Wahrung und Verteidigung der Demokratie! Bei den Kommunalwahlen am 06. März tritt im Kreis Groß-Gerau​ erstmals auch die ehemalige Partei des Euroskeptikers Bernd Lucke, die AfD, an. Ursprünglich angetreten um gegen die Eurorettung zu produzieren, hat die Partei sich zwischenzeitlich zu einem Sammelbecken von Rechtspopulisten, Rechtskonservativen, aber auch Rechtsextremen geworden. Sicher ist, der AfD haben sich darüber hinaus auch viele unzufriedene und besorgte Bürger zugewandt. Wir beobachten aber mit zunehmender Besorgnis, dass die Führung der AfD diese Unzufriedenheit immer mehr als Projektion gegen Zuwanderung, für Fremdenhass und gegen eine Weltoffene Gesellschaft nutzt.</p>
<p>Auch die AfD im Kreis Groß-Gerau hat sich in ihrem Wahlprogramm diesen Tendenzen verschrieben und fordert darin gar den Landrat zum Rechtsbruch auf. Gespickt ist das Programm mit Sätzen, die Angst machen sollen, Unsicherheit schüren und darüber hinaus grob Unwahrheiten verbreitet.</p>
<p><strong>Diesen Tendenzen muss entschieden entgegengetreten werden. Und genau deshalb ist es wichtig, dass möglichst viele Menschen sich am 06. März bekennen: JA zur Wahl, NEIN zu extremen Parteien! An dieser Stelle möchte ich Euch bitten:</strong></p>
<p><strong>&#8211; lest die Wahlprogramme und macht Euch ein Bild, wer welche Position hat.</strong></p>
<p><strong>&#8211; macht Briefwahl, wenn ihr am 06. März verhindert seid!</strong></p>
<p><strong>&#8211; fordert Eure Freunde und Familien auf, wählen zu gehen!</strong></p>
<p><strong>&#8211; sprecht möglichst viele Menschen an, ihre Stimme einer Partei zu geben, die wirklich ihre Interessen vertritt und dies nicht nur vorgibt.</strong></p>
<p><strong>&#8211; GEHT WÄHLEN!!!</strong></p>
<p><strong>Die Wahlprogramme aller Nauheimer Parteien findet Ihr hier: <a href="https://www.facebook.com/notes/gr%C3%BCne-nauheim/die-hei%C3%9Fe-phase-beginnt-wahlprogramme/880538335398076">WAHLPROGRAMME </a></strong></p>
<p><strong>Marco</strong></p><p>The post <a href="https://www.gruene-nauheim.de/wir-muessen-ueber-das-thema-wahlbeteiligung-reden/">Wir müssen über das Thema Wahlbeteiligung reden!</a> first appeared on <a href="https://www.gruene-nauheim.de">Bündnis 90/Die Grünen in Nauheim</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Haushalt: Ungemach bei Steuereinnahmen?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Feb 2016 17:00:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Grundsteuer B]]></category>
		<category><![CDATA[Haushalt]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunaler Schutzschirm]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>NAUHEIM. Es werden schwierige Haushaltsberatungen in der ersten Sitzungsrunde 2016 erwartet. Die Fraktion der Grünen sieht sich in ihren Positionen aus den Haushaltsberatungen im Dezember bestätigt. Ungemach drohe bei den Steuereinnahmen. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>NAUHEIM. Es werden schwierige Haushaltsberatungen in der ersten Sitzungsrunde 2016 erwartet. Die Fraktion der Grünen sieht sich in ihren Positionen aus den Haushaltsberatungen im Dezember bestätigt. Ungemach drohe bei den Steuereinnahmen. Vorschläge sollen am Wochenende erarbeitet werden. Nauheim kann bei Fortführung der ausgeglichenen Haushaltsführung 2016 den Schutzschirmvertrag mit einem erfolgreichen Abschluss verlassen.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">„Das könnten schwierige Beratungen werden“, äußert sich Marco Müller von den Grünen zu der anstehenden Sitzungsrunde in der Gemeindevertretung Nauheim. Dort stehen ab dem kommenden Montag diverse Themen auf der Tagesordnung. Unter anderem soll über den Nachtragshaushalt 2016 entschieden werden. Aber auch eine neue Entwässerungssatzung, zu der die Gemeindevertretung im Dezember noch einen Ankündigungsbeschluss gefasst hat, soll behandelt werden. Der Fraktionsvorsitzende erinnert daran, dass die Grünen sich bei der Haushaltsverabschiedung 2015 und dem Ankündigungsbeschluss der Entwässerungssatzung als einzige Fraktion komplett enthielten, weil sie die Unterlagen als unzureichend ansahen. „Ich sehe uns auch heute noch, unter den aktuell vorliegenden Informationen in unserer Haltung deutlich bestätigt“, so Müller</p>
<p style="text-align: justify;">Die mit Stimmen von Grünen, SPD, FLN und FDP durchgesetzte Überarbeitung der Nachtragssatzung 2016 ist erst an diesem Dienstag, also weniger als eine Woche vor dem Beginn der Sitzungsrunde an die Gemeindevertreter verteilt worden. Der Fragenkatalog, den die Grünen bereits Ende Dezember zur Entwässerungssatzung eingereicht haben, ist eben so wenig beantwortet wie die Anfrage zum Freiwilligen Polizeidienst. Dies nimmt Müller noch einmal zum Anlass darauf hinzuweisen, dass die Gemeindevertretung ehrenamtlich tätig ist und die überwiegende Mehrheit ihrer Mitglieder noch einem normalen Beruf nachgeht. Wie die Verwaltung sich vorstelle, dass Unterlagen rechtzeitig und umfassend geprüft werden sollen, wenn diese nicht rechtzeitig vorlägen, ist ihm ein Rätsel.</p>
<p style="text-align: justify;">Darüber hinaus gibt es seit Mittwoch-Abend eine Vorankündigung des Bürgermeisters über ausfallende Einnahmen im Bereich der Einkommensteuer. Dies ist im Hinblick auf die Haushaltsberatungen für 2016 schon äußerst kritisch, da hier ein neues Haushaltsloch im 6-stelligen Bereich droht. Da es allerdings auch im Jahresabschluss 2015 eine Abweichung gibt, fragt sich Müller aber auch: „Wie konnte diese neuerliche ‚Prognosestörung‘ erst in diesem Jahr auffallen, wenn die Gemeindevertretung am 17. Dezember des vergangenen Jahres einen Haushalt beschließt und wir gerade einmal anderthalb Monate später das Ergebnis korrigieren müssen?“ Hier ist ein kritischer Blick auf die Finanzverwaltung dringend notwendig.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit Blick auf die Ankündigung des Bürgermeisters, die Grundsteuer B um 100 Punkte zu senken, erinnert Marco Müller daran, dass die Grünen immer gewarnt haben, dass solche Versprechungen Substanz haben müssen. Unter seriösen Gesichtspunkten ist dies jetzt nicht mehr der Fall, man muss schließlich klären, wie man die erneuten Mindereinnahmen kompensiere. Die CDU als Mehrheitsfraktion muss sich hier auch die Frage gefallen lassen, wie seriös das Getöse am Ende des Jahres gewesen ist, diese Idee nach außen zu tragen. „Für mich war das bereits Wahlkampf und die Blase ist jetzt geplatzt.“, sagt Müller mit Blick auf die Partei des Bürgermeisters.</p>
<p style="text-align: justify;">Als konkrete Vorschläge bringen die Grünen bereits jetzt eine Überprüfung der Ansätze in allen Bereichen von Umlagen und Steuern ein. Hier müssen endlich belastbare Zahlen beplant werden. Mit Blick auf die bereits geleisteten Vorschläge zum Kürzen der Ansätze bei den Sach- und Dienstleistungen kündigen die Grünen an, dass sie einen Antrag einbringen werden, die Verwaltung zu beauftragen noch in diesem Jahr umfassende Einsparpotentiale bei Personalkosten und Sach- und Dienstleistungen zu identifizieren und der Gemeindevertretung zur Entscheidung vorzulegen. Dieser Antrag soll als Sparziel einen zweistelligen Prozentsatz vorgeben. Details will die Fraktion am Wochenende erörtern.</p>
<p style="text-align: justify;">Positiv stellt die Fraktion heraus, dass das Regierungspräsidium in seiner Haushaltsgenehmigung für das Jahr 2015 ein frühzeitiges Verlassen des Schutzschirms in Aussicht gestellt hat. Die Gemeinde Nauheim hat in den Jahren 2014 und 2015 einen ausgeglichenen Haushalt, bzw. in 2015 sogar einen Überschuss, gehabt. Mit der Aufstellung eines ausgeglichenen Haushalts im aktuellen Jahr kann die Grundlage geschaffen werden, im Jahr 2017 den Schutzschirmvertrag vorzeitig zu erfüllen und wieder eine eigenständige Haushaltsführung zu haben. Aber auch dann muss das Ziel sein, seinen Haushalt auf Dauer ausgeglichen zu halten. Dieser erfolgreiche Abschluss ist zu diesem Zeitpunkt dann auch ein großer Erfolg für die Gemeinde, der ganz wesentlich von der Fraktion der Grünen mitbeeinflusst wurde.</p>
<p style="text-align: justify;">Müller fügt abschließend an: „Zu Einsparpotentialen zähle ich persönlich weiterhin auch bezahlte Freizeit, wie den Betriebsausflug und den freien Kerbemontag. Es ist den Bürgern schlicht nicht mehr zu vermitteln, dass sie den Defizitausgleich alleine finanzieren. Jetzt müssen endlich alle den Gürtel enger schnallen!“</p><p>The post <a href="https://www.gruene-nauheim.de/haushaltdebatte-ungemach-bei-steuereinnahmen/">Haushalt: Ungemach bei Steuereinnahmen?</a> first appeared on <a href="https://www.gruene-nauheim.de">Bündnis 90/Die Grünen in Nauheim</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>2. Halbjahr 2015 &#8211; Ausblick</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Aug 2015 10:00:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerbeteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Gebühren]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinde]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeindevertretung]]></category>
		<category><![CDATA[Grundsteuer B]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>NAUHEIM. Für das zweite Halbjahr 2015 sehen sich die Grünen in der Gemeinde gut gerüstet. „Natürlich merkt man langsam, dass es auf die Wahl zugeht. Der Ton in der Gemeindevertretung [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>NAUHEIM. Für das zweite Halbjahr 2015 sehen sich die Grünen in der Gemeinde gut gerüstet. „Natürlich merkt man langsam, dass es auf die Wahl zugeht. Der Ton in der Gemeindevertretung wird rauer und es wird interessant sein zu beobachten, wie man in den kommenden Sitzungsrunden miteinander umgeht.“, stellt Grünen-Fraktionsvorsitzender Marco Müller am Dienstag fest. Dennoch gehe man gut gewappnet ins zweite Halbjahr, in der insbesondere die Themen Neubebauung Schillerplatz, der Haushalt 2016 und in Leipzig anhängige Südumfliegungsklage auf der Agenda stünden, erklärte er am Dienstag bei der öffentlichen Sitzung der Fraktion.</p>
<p>Aber auch anderen Themen werde man sich annehmen. So wurde in der Fraktion am Dienstag ein Antrag zur Geschäftsordnung debattiert, der den Antragslauf in der Gemeindevertretung betreffe. Bisher würden Anträge zuerst in den Ausschüssen und dann in der Gemeindevertretung behandelt. Die Grünen-Fraktion könne sich allerdings auch damit anfreunden, wenn Anträge und Vorlagen zunächst in die Gemeindevertretung eingebracht und von dieser dann in die Fachausschüsse weiterverwiesen würden, wie dies in manchen Umlandkommunen bereits der Fall sei. Denn dieses Vorgehen könne zu weiterer Transparenz führen, da mitgeltende Unterlagen dann nicht mehr erst wenige Tage vor den Sitzungen eingereicht würden und somit auch für Außenstehende genügend Zeit bestünde, auf Themen zu reagieren. „In diesem Punkt sind wir in der Zielsetzung grundsätzlich einig. Wir wollen uns jetzt allerdings erst einmal die Prozeduren in anderen Kommunen anschauen und bewerten, ob und wie man sinnvollerweise weitermacht“, sagen die Grünen.</p>
<p>In den Haushaltsberatungen wollen sie sich wieder mit eigenen Ideen aktiv einbringen und dabei darauf achten, dass die Zukunftsfähigkeit der Gemeinde nicht eingeschränkt wird. Der Haushaltsabschluss 2014 gebe großen Anlass zur Hoffnung, dass die Gemeinde auf einem guten Weg ist, das gesteckte Ziel Haushaltsausgleich und Schuldenabbau kurzfristig zu erreichen, so die Sicht der Fraktion. Nun gelte es auch mittel- und langfristig dafür zu sorgen, dass keine solch problematische Situation wie in den vergangenen Jahren mehr auftrete. „Das Versprechen, dass die Grundsteuer nach der Wahl wieder gesenkt werde, wie es einzelne politische Akteure bereits geäußert haben, werden wir deshalb nicht abgegeben. Dies wäre sowohl in der historischen Betrachtung, als auch hinsichtlich der aktuellen wirtschaftlichen Lage in höchstem Maße unseriös.“, bekräftigt Marco Müller.</p>
<p>Denn damit ginge man das Risiko ein, die Grundsteuer nur kurze Zeit später wieder erhöhen zu müssen. „Das hat auch etwas mit Glaubwürdigkeit zu tun. Nichts desto trotz hat die Gemeindevertretung zu jedem Haushalt auch über die Steuern zu beraten und diese auf den Prüfstand zu stellen. Dafür bedarf es auch keines Antrages“, so Müller weiter. Die Grünen wollten sich vielmehr darauf konzentrieren, dass die Belastungen nicht weiter stiegen und die Zukunftsfähigkeit der Kommune sichergestellt bleibe. „Unser Ziel muss es sein, Nauheim attraktiv zu gestalten“, so der Fraktionsvorsitzende. Dazu zähle insbesondere eine funktionierende Infrastruktur, die durch Erhaltungsinvestitionen und Ausbau zu sichern sei. Ein vorhandenes soziales Netz – was über die verschiedenen Partner in Gemeinde, Vereinen und anderen Institutionen in der Kommune vorhanden sei, aber noch besser vernetzt werden müsse. Aber auch Attraktivitätssteigerung insbesondere im Hinblick auf (junge) Familien – in Form einer Kombination aus Angeboten für Familien, Betreuung für die Kinder und attraktivem Umfeld, inkl. Zugang zu Natur und Umwelt, aber auch attraktiven Freizeitmöglichkeiten rund um die Gemeinde.</p><p>The post <a href="https://www.gruene-nauheim.de/2-halbjahr-2015-ausblick/">2. Halbjahr 2015 – Ausblick</a> first appeared on <a href="https://www.gruene-nauheim.de">Bündnis 90/Die Grünen in Nauheim</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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